Kalimba Recording

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Peter Ostry
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Kalimba Recording

Beitrag von Peter Ostry »

Kalimba auf Brett soll möglichst natürlich mit möglichst wenig Fingergeräuschen
aufgenommen werden. Solides Kirschholz, 190 x 135 x 60 mm. Zur Verfügung habe ich
verschiedene Mikros mit verschiedenen Patterns, Kontaktmikros, Piezos und einen kleinen Raum.

Bild

Bevor ich in die aufnahmetechnische Forschung an Holzbrettern eintauche – gibt es Erfahrungen, Tips, Ideen?
 
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bitzone
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von bitzone »

Ich hab vor einigen Jahren eine Sansula (Kalimba mit Resonanzfell) mit einem AKG c1000 aus den 90ern aufgenommen.
Durch das Fell ist es natürlich anders als mit Holzkorpus, aber die Zungen wurden m.E. schön rund und weich abgebildet. Das Mikro war eine Handbreit über dem Instrument platziert ...
Worauf hast du es denn abgesehen?
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Peter Ostry
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Peter Ostry »

Eine Sansula habe ich auch, die klingt um ein Vielfaches lauter. Diese andere Kalimba habe ich unter anderem deshalb gekauft, weil ich keinen speziellen Klangkörper, sondern so gut wie möglich nur die Zungen hören will. Der Ton ist klar und leise, wenn ich einfach mit einem Mikro darüber gehe bekomme ich viel Fingergeräusch. Seitlich, mehr Abstand und leise spielen geht besser, aber vielleicht kennt ja noch jemand einen Trick.

Auf eine größere Holzplatte montieren hab ich überlegt. Kontaktmikro noch nicht probiert, bringt vermutlich zuviel von den Fingernägeln.
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bitzone
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von bitzone »

Spiel mit Fingernägeln muss sein? Ich habe immer mit den Fingerkuppen gespielt, damit es weicher klingt.
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Peter Ostry
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Peter Ostry »

Ein bisschen Nägel brauche ich. Der Ton ist halt sehr leise. Hängt auch von der Unterlage ab.
Bis jetzt klingt es am besten, saubersten, wenn ich den Block in der Luft halte. Dafür reicht aber meine Spieltechnik nicht aus und dann brauche ich mir über Mikro-Konfigurationen auch keine Gedanken zu machen :-)
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Stephan S
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Stephan S »

Ich würde erstmal alles so gut wie möglich mitnehmen (KM, nicht zu nah) und dann ggf. mit Transientdesigner oder Kompressor die Schärfe rausnehmen.
‹(•¿•)›
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Peter Ostry
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Peter Ostry »

Hmm ... das ist schon mal ein Plan. Also nicht vor den Transienten fürchten, sondern mit Respektabstand so sauber wie möglich. Da muss ich etwas Schnelles nehmen, in die Richtung probier ich mal, danke.
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Peter Ostry
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Peter Ostry »

Komische Sache das, war wohl aus Instinkt misstrauisch. XY und MS waren nicht gut, ORTF nicht schlecht. Mono bissel fad. Wenn man falsch positioniert, klingt die Kalimba wie einer dieser billigen Türgongs aus dem Kaufhaus :-) Kontaktmikro zusätzlich habe ich versucht, das wird nix.

Am besten geht 15cm AB Kleinmembran, 30° zur Kalimba runter, 25cm Abstand zum Instrument.

Korrektur:
AB kann am natürlichsten klingen.
Für mich am schönsten ist aber – keine Überraschung – Blumlein mit Bändchen. Direkt knapp dran. Auch gut für Effekte.
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Stephan S
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Re: Kalimba Recording

Beitrag von Stephan S »

Interessant. Muss sagen dass ich wenig Erfahrungen mit Bändchen habe.
‹(•¿•)›
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