Reaktor 4

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Reaktor 4

Beitrag von Tim »

Reaktor 4

Mittwoch, 04 Juni 2003
Bereits auf der Musikmesse 2002 wurde das Update auf Reaktor 3.3 angekündigt. Native Instruments (NI) liess sich jedoch über ein Jahr Zeit und heraus kam nicht die 3.3 sondern die 4.0 mit Überarbeiteter GUI (Graphik User Interface), neuen Ensembles & Modulen samt neuen Kopierschutz.

Zuerst werfen wir mal einen Blick auf die neuen Features:
- verbesserter VST Support, PlugIn Fenster kann der grösse des Ensembles angepasst werden
- neues Browser Fenster für die Ensembleverwaltung
- verbesserte SnapShot Verwaltung inkl. Morphing Option
- vollsändiger OSC Support
- Verbessertes Sample-Mapping
- Anti-Aliasing Oszillatoren
- Granulares Grain-Cloud Delay-Modul mit Freezing und Live-Sampling
- Überarbeitetes GUI
- Mac OS X und AU Untersützung
- Neue Ensembles

Ab Reaktor 4 werden alle gängigen Betriebssysteme von Windows und Mac OS, sowie alle gängigen PlugIn Schnittstellen inklusive AudioUnit für Mac OS X unterstützt. Damit ist Reaktor 4 das erste von NI erhältliche AU PlugIn. Die Systemvoraussetzungen im einzelnen:

Apple:
Minimal: Mac OS 9.1 oder OS X, G3 500 MHz, 256 MB RAM
Empfohlen: Mac OS X 10.2 und höher, G4 733, 256 MB RAM

PC:
Minimal: Windows XP/2000/ME/98, Pentium III 500 MHz, 256 MB RAM
Empfohlen: Windows XP, Pentium III 700 MHz, 256 MB RAM (Diese Angaben beziehen sich auf die offiziellen von NI erhältlichen Voraussetzungen)

Was ist Reaktor?
Reaktor ist eine Softwareumgebung mit der man sich nach eigenen Vorstellungen einen Sampler, Synth oder Effekt zusammenbasteln kann. Alle wichtige Module, wie Oszillatoren, LFOs, Hüllkurven usw, eben Bausteine die man benötigt um sich solche ein Gerät zu bauen (Reaktor kommt mit ca. 200 Stück) lassen sich in Reaktor virtuell Verkabeln und so zu einem virtuellen Instrument oder Effekt verbinden - man spricht dann von "Ensembles". Die modulare Struktur die dabei vorherrscht, sprich alles lässt sich mit allem verbinden schafft ungeahnte Möglichkeiten der Klangfindung oder Verformung.

Das lässt sich am besten anhand eines herkömmlichen Hardware Synths erklären. Die Module die z.b. einen Juno 60 ausmachen sind fest miteinander in dessen Gehäuse verbunden. Man kann an der Struktur des Juno 60 nichts mehr ändern. Wenn man diesen nun Modifizieren möchte ist das nicht so einfach bzw. gar nicht möglich. Ausser, man baut sich einen Juno (in Reaktor Junatik) virtuell in Reaktor zusammen und nimmt nun die gewünschten Modifikationen vor. Denn hier sind die Kabel nicht miteinander verlötet, sie können abgetrennt, und ein weiteres oder anderes Modul kann eingebunden werden.

Nichts ist unmöglich solange es in irgendeiner Form Sinn macht - technisches Wissen vorausgesetzt. Denn Reaktor ist einfach, und auch wieder nicht. Verwendet man Reaktor lediglich dazu die Presets der mitgelieferten fertigen Ensembles, ist Reaktor eigenlich einfach - denn die Oberfläche der Ensembles ist einfach Strukturiert und vieles Erklärt sich von selbst, sind eigentlich wie ein normales PlugIn oder ein Synthesizer zu bedienen. Wenn man jedoch in die Struktur des Ensebmles blickt, wird's richtig kompliziert denn da fängt das Essenzielle von Reaktor das "eigentliche" erst richtig an: Wie sind die Module miteinander verkabelt? Was muss ich machen wenn ich einem bereits vorhandenen Ensemble einen Stepsequencer hinzufügen möchte? - Kein Problem sollte man meinen - ist es auch mit Reaktor nicht wenn man genau weiss wie das ganze ineinander verwoben ist. Grosses Lob geht da an das Handbuch von Reaktor - NI gibt sich darin mit Beispieltutorials richtig Mühe dies dem nichtwissenden Neu User verständlich zu erklären und erklärt Schritt für Schritt den Aufbau eines analogen Synth Nachbau in Reaktor wozu der User herzlich eingeladen ist diese Schritte nachzubauen.

Der Test
Als Rektor 3 User liegt mir das neue Reaktor 4 Upgrade Pack vor, welches NI mir pünktlich zum Release am 09.05.2003 per Post geschickt hat. Doch leider gleich eine Enttäuschung vorweg: Der angekündigte AU-Support ist nicht auf der CD, nach einigem Hin und Her und etwas Orientierungslosigkeit auf der NI HP wird bekannt gegeben das sich das AU-Update um ca. 7 Tage verschiebt.

Da ich beide Rechnerwelten in meinem Studio vereine, kann ich Reaktor 4 also auf Mac und auf PC testen. Zuerst fällt der neue Kopierschutz auf der in Form von Challenge Response vorliegt. Der alte Reaktor 3 USB-Dongle wird lediglich nur noch zum konvertieren der mit Raktor 3 erstellten Library benötigt. Nach der Installation lässt sich mit dem Registrierungstool also ein Authorisierungs Code für Reaktor erzeugen. Diese beinhaltet eine ID die sich aus Basis Systemkomponenten wie Betriebssystem, CPU oder Startfestplatte zusammensetzt. Verfügt der Rechner über einen Internetanschluss kann die Registrierung aus dem Registrierungstool heraus vorgenommen werden. Dabei wird Reaktor 4 automatisch bei NI registriert und man erhält innerhalb 24 Stunden seinen Aktivierungscode - tut man dies nicht läuft Reaktor 30 Tage uneingeschränkt auf dem Rechner und lässt sich danach nicht mehr starten. Hat der Rechner keinen Internetzugang lässt sich alternativ die Registrierung per Mail oder Post erledigen.

Da ich Reaktor noch auf dem PC benutzt habe hatte ich mich entschlossen dies mit Reaktor 4 auch erst mal auf dem PC zu tun. Installation lief Problemlos nach einigen Minuten war Reaktor 4 einsatzbereit. Die neue Oberfläche ist wirklich schick und modern, wie bei allen NI Produkten eigentlich. Der neue Browser der gleichzeitig auch für die Snapshotverwaltung dient ist einfach Strukturiert und schnell auch ohne Handbuch zu durchschauen. Auch die neuen Ensembles (gehe später darauf ein) klinge wirklich Fantastisch! Ebenso ein grosser Pluspunkt für NI - es liegt neben dem normalen Reaktor Handbuch noch ein weiteres mit ausführlicher Erklärung aller neuen Ensembles bei. Hervorzuheben wäre hier "Steam Pipe", welches Flöten und Gitarrensaiten sehr gut emulieren kann, bei entsprechender Resourcen Auslastung, denn da scheint mir scheint Reaktor sehr grosszügig mit umzugehen, soll heissen auf den ersten Blick hatte ich das Gefühl das die Resourcenauslastung wesentlich höher ist als unter Reaktor 3, bei den neuen Ensembles zumindest auf alle Fälle, denn die ziehen gewaltig Power. 25-40% Prozent sind "durchschnitt".

Mein Gefühl sollte mich nicht täuschen als ich ein mit Reaktor 3 erstelltes Ensemble (Grobian aus der Electronic Instruments Collection) konvertiert habe (Dies lässt sich in Reaktor 4 ebenso problemlos vornehmen, USB-Dongle anschliessen, altes Ensemble öffnen und dann einfach wieder speichern - fertig!). Ca. 5% mehr hat sich Grobian genehmigt. Nach einem etwas längeren Blick in das Handbuch, und anschliessend in das Reaktor Forum auf der NI Seite stieß ich auf eine Bemerkung eines NI Mitarbeiters in dem er erwähnte das unter Reaktor 3 lediglich die Stimmenberechnung in der CPU Anzeige angezeigt wurde, dies wurde in Reaktor 4 geändert, nun wir die gesamte benötigte CPU Last, also inklusive Berechnung des GUI usw. angezeigt. Ansonsten lief Reaktor auf dem PC (1,8 Ghz Athlon XP, WinXP Prof + SP1, RME Digi 96/8) sehr rund, sauber und Absturzsicher. Auch als VST-PlugIn in Logic 5.5.1 Platinum gab es nichts zu bemängeln. Das neue Feature das PlugIn Fenster auf die Grösse des Ensembles zu bringen ist echt Gold Wert so macht das arbeiten am Ensemble auch ohne Scrollen richtig Spass.

Mit dieser positiven Einstellung hab ich mich dann mal dran gemacht Reaktor 4 auf meinem Mac zu testen, zumal gerade die Mac Gemeinde die allergrößten Hoffnungen auf Reaktor 4 gesetzt hat, nachdem Reaktor 3 auf dem Mac allerhöchstens im Beta Status und nie in einen richtigen Stabilen Zustand ausgeliefert wurde. Auch die Zuversicht der NI Mitarbeiter die mir und einem weiteren Logicuser Mitglied auf der diesjährigen Musikmesse entgegenkam das Reaktor 4 auf Mac nun wesentlich stabiler sei als auf Reaktor 3, lies mich und erwähnten Kollegen mit Zuversicht auf Reaktor 4 schauen.

Als aller erstes die Installation auf meinem 1,25 Ghz Mac unter OS 9.2.2. Installation - verlief wie unter Windows problemlos und schnellauch hier wieder das Registierungsprecedere das ich aber Überspringe. Als erstes teste ich die Standalone Version von Reaktor. Von Anfang an beschlich mich das Gefühl das Reaktor hier etwas träger ist als unter Windows. Grafikaufbau sowie das auf und zuklappen des Presetfenster lässt sich etwas mehr Zeit - und irgendwie ist die Maus auch träge und findet nicht immer dahin wo ich eigentlich hinzeige - die Ernüchterung kam dann mit Logic 6.0 und Reaktor als VST-PlugIn. Logic innerhalb einer halben Stunde 3 mal abgeschmiert, auch Grafikprobleme beim Aufklappen des VST Fensters, sowie hängen bleiben des Preset Fensters machen das arbeiten wirklich zäh - ein Blick ins Reaktor Forum bestätigt mir meinen Eindruck, so nach und nach häufen sich auch hier im Logicuser Forum die Äusserungen des einen oder anderen Reaktor Users bezüglich der Reaktor 4 Version. Auch unter Mac OS X keine nennenswerte Besserung des ganzen - auch das versprochene Update (4.01.005) welches AU-Support beinhaltet und NI auch pünktlich 7 Tage später released hat brachte keine Nennenswerte Besserung, einige Tage später wurde dann gleich die Version 4.01.006 nachgeliefert da viele User mit M-Audio Karten darüber klagten das Reaktor sich nicht mehr starten liesse. Zwar hat NI sein Versprechen mit dem ersten Update auch ein AU PlugIn auszuliefern jedoch es untersützt es unter OS X noch keine Logic Automation, teilweise lässt Logic sich auch nicht mehr starten wenn das PlugIn installiert ist, erst nach entfernen aus dem Component Ordner lässt sich mit Logic wieder normal arbeiten - hoffentlich bessert NI da gehörig nach denn in Sachen Mac scheinen da noch nicht alle Hausaufgaben gemacht worden sein.

Die neuen Reaktor Ensembles:

Reaktor 4 kommt mit einer Menge neuer Ensembles die sich in folgende Bereiche aufteilen:

Synths:
- Junatik
- Carbon
- Green Matrix
- Kaleidon
- Nanowave
- P-Bass
- Steam Pipe
- Sum Synth
- Uranus

Synths Sequenced:

- Blue Matrix
- DSQ-32
- Vierring
- WaveWeaver

Samplers And Transformers:

- Beat Slicer
- Grainstates SP
- Memory Drum
- Travelizer

Live Machines:

- GoBox
- Scenario

Effects:

- Analogic Filter Box
- Banaan Electrique
- Classic Vocoder
- Echomania
- FlatBlaster
- Fusion Reflections
- Grainsstates FX
- Space Master 5.1 Surround
- Space Master Stereo
- Space Master Quad
- Spring Tank
- Two Knees Compressor


Was bei den meisten neuen Ensembles gleich als erstes Auffällt ist, das nun fast alle mit einer Effekt Sektion in Form von einem Delay oder Reverb gekoppelt sind, so das man die Ensembles gleich mit einem Effekt aus Reaktor 4 heraus belegen kann. Alle Ensembles hier genau zu beschreiben würde wohl den Rahmen dieses Testberichts wohl mehr als sprengen, deshalb habe ich mich entschlossen die Ensembles mit Audio Beispiele zu versehen die mir persönlich am besten gefielen, bzw. es in Reaktor möglich war überhaupt einigesmassen ein Audiobeispiel zu machen, denn die Instabilitätt auf dem Mac macht dabei einem ganz schön zu schaffen, wobei auch einige Ensembles "merkwürdigkeiten" aufzeigten.

Beginnen möchte ich mit dem "SteamPipe", das Ensemble das mir am meisten von den "neuen" gefällt. "SteamPipe" ist darauf spezialisiert die Klänge von Streich-, Blas- und Zupfinstrumenten zu erzeugen die mittels einer schwingenden Luft- oder Dampfsäule in einer stimmbaren Röhre modulliert werden und einem über das Modulationsrad angesteuerten Filter Dämpfungs-, und Atemgeräusche erzeugen kann. In folgendem Klangbeispiel ist eine gezupfte Gitarre, Cello sowie eine Panflöte zu hören die ausschliesslich aus dem "SteamPipe" stammen. Die elektronische Loop ist ein abgewandeltes Preset aus dem DSQ-32 Drum Synthesizer für dessen Presets sich Rob Acid (ebenfalls Logicuser Forum Mitglied) verantwortlich zeigt.

(Demosong_Pipe.mp3)

Das gleiche Hörbeispiel habe ich dann durch den "GrainState" gejagt, ein Effektgerät das sich des neuen Grain-Cloud-Delaymodules von Reaktor 4 bedient. "GrainState" ist in der Lage sehr dichte Atmosphären in Echtzeit zu erzeugen. Mittels 8 Snapshots die bis zum Freezing eines Audiosignals so ziemlich jede Information über Graingrösse, Dichte, Tonhöhe- und Schwankung steuern ist "GrainState" mittels dem gesyncten Sequencer Tempo für ungeahnte Klanglandschaften der wohl beste Kandidat.

(DemoSong_GrainState.mp3)

Aber auch den "Oldies" widmet sich Reaktor 4 mittels dem "Junatik", wie der Name schon sagt das virtuelle Abbild eines Juno Synths der Firma Roland welches Anfang der 80er kurz vor dem FM boom noch in die Läden kam, erfreuen sich doch die Sounds des Junos momentan auch noch einer Renaissance, die gerade in der Elektronischen Szene sehr an Bedeutung haben. In folgendem Hörbeispiel (Anhänger der elektrischen Musik mögen mir diesen "Frevel" wohl verzeihen) kommt der Bass sowie Lead Sound aus dem Junatik, der Beat aus dem ebenfalls neuen "MemoryDrum".

Das "MemoryDrum" ist wohl das Reaktor eigene Nachbau von Battery, welches ebenso aus dem Hause NI stammt. "MemoryDrum" ist ein DrumSampler der bis zu 60 DrumSamples auf einer einfachen Bedienoberfläche verwalten kann. Es gibt viele Modulationsmöglichkeiten, die Übersichtliche Oberfläche wurde so gestaltet das Kits einfach und easy erstellt werden köannen. Für das schnelle Mappen eines DrumKit in Reaktor ein sehr guter Kandidat und auch eine alternative eines Reaktor Besitzers zu Battery.

(DemoSong_Junatik.mp3)

Nicht nur edle und moderne Sounds lassen sich in Reaktor erzeugen. Wers wirklich Trashig mag, der wird wohl mit dem "SpringTank" so seine Freude haben. Das "SpringTank" ist eine Hommage an den trashigen, unrealistischen Federhall vergangener Effektgeräte aus den 70ern.

(DemoSong_SpringTank.mp3)

Das komplette Gegenteil bietet dann wiederum das Space Master Reverb, das gleich in mehreren Versionen Reaktor 4 beiliegt. Unendliche Raumweiten, verlorene Räume und endlos langer Hall - das ist das spezial Gebiet des Space Masters.

(Demosong_FarAway.mp3)
(DemoSong_Gated.mp3)


Fazit:

Die neuen Ensembles können von der Klangqualität richtig Überzeugen, auch das Layout die Bedienung, die ganze Verwaltung der Snapshots ist in Reaktor 4 einfach, Übersichtlicher und besser geworden. Reaktor 4 hätte ein wirklich gutes Update werden können, ja hätte können, wenn nicht noch immer diese Probleme auf dem Mac bestehen würden und auch endlich, entgegen der Aussagen von NI, behoben würden. Denn mit Reaktor 4 lässt sich auf dem Mac alles andere als Flüssig arbeiten, das bekam ich auch beim Erstellen dieser einfachen Demos mehr als deutlich zu spüren. Auch das Verhalten einiger Ensembles (z.B. beim stoppen des Sequencers fährt Junatik die Lautstärke im Ensemble auf null herunter, ein Bug den es schon im Ensemble der 3er Version gab und noch immer nicht behoben ist) gibt Rätsel auf, sowie auch die diversen verschiedenen Informationen die man aus dem Reaktor Forum erhält lassen einen nicht ganz schlau aus dem Update werden. Bei manchen scheint das Update richtig gut zu laufen, bei anderen mittelmässig und dem Rest gar nicht. Da bleibt nur zu hoffen das NI nochmals gehörig dran arbeitet und verbessert und vor allem diese Fehler durch schnelle gezielte Updates auch behebt! Ich für meinen Teil habe anhand des Tests einige Informationen an den NI Support weitergeben können.


Reaktor 4 gibt es auch als Reaktor Session eine günstigere Alternative für all diejenigen die einfach nur die vorhandenen Ensembles benutzten möchten, und nicht eigene Ensembles erstellen möchten. Es können alle Ensembles die mit Reaktor 4 und früher erstellt wurden geladen wereden, selbstverständlich auch die aus der Reaktor User Library.

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