Match EQ

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Eri
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Match EQ

Beitrag von Eri »

Hoi zäme, kann mir jemand helfen? Wenn man den Match EQ auf die Spur nimmt, sollte man mit allen Effekte, die auf der Audiospur sind, auf den Match EQ übertragen? Oder nimmt man nur die trockene Audiospur auf den Match EQ auf? Es geht um eine Gesangsspur. Ich hoffe, dass ich das gut erklärt habe.

Danke Euch!

Eri :roll:
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Audiomiditweaker
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Re: Match EQ

Beitrag von Audiomiditweaker »

Eri hat geschrieben:Hoi zäme, kann mir jemand helfen? Wenn man den Match EQ auf die Spur nimmt, sollte man mit allen Effekte, die auf der Audiospur sind, auf den Match EQ übertragen? Oder nimmt man nur die trockene Audiospur auf den Match EQ auf? Es geht um eine Gesangsspur. Ich hoffe, dass ich das gut erklärt habe.

Danke Euch!

Eri :roll:
Au hoi, Erika!

Es geht so...
Wie ist die Frage genau gemeint?

Nimmst du den Gesangsinput mit Effekt auf?

Man kan ja den Effekt einfach trocken aufnehmen, dann nachher den EQ in die Spur laden, nachher die anderen Effekte...

gruss
AMT
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Eri
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Hoi Audiomiditweaker

Beitrag von Eri »

Danke für Deine Antwort. ich habe aber das Gefühl, dass ich nicht genau weiss, um was es geht. Ich habe nach dem Buch Lösungen von A bis Z alles gemacht, aber am Ende konnte ich das Material mit der Maus die Linie nicht bearbeiten. Ich habe das gemacht, sonst wäre ja das Material quasi wie eine Mikimausstimme, aber es tönt noch schlimmer. Ich dachte, dass die Arbeit mit dem Match EQ wäre einfacher gewesen. Ich verstehe nicht ganz was man damit wirklich machen muss. Und auch das Schneller Arbeiten mit dem Match EQ verstehe ich nicht ganz. Kannst Du mir vielleicht das Ganze wie einem Kind das erklären, oder geht das gar nicht? Danke für Deine Bemühungen. Ich bin total erschöpft...

Gruss
Eri :?
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Audiomiditweaker
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Beitrag von Audiomiditweaker »

Du willst also wirklich die "Spektrale Frequenz" von einem Signal auf ein anderes Übertragen, sprich ein Signal ähnlich dem anderen angleichen?
AMT
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Eri
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Beitrag von Eri »

Audiomiditweaker hat geschrieben:Du willst also wirklich die "Spektrale Frequenz" von einem Signal auf ein anderes Übertragen, sprich ein Signal ähnlich dem anderen angleichen?
ja genau. Und wie macht man das?
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Audiomiditweaker
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Beitrag von Audiomiditweaker »

Habe selber leider keine erfahrung mit dem Vorgehen. Lies mal seite 33 im Logicuser Help Handbuch, welches du aus Logic heraus starten kannst!

Evtl. hat jemand anders hier mehr erfahrung damit.
AMT
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Peter Ostry
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Beitrag von Peter Ostry »

Eri hat geschrieben:
Audiomiditweaker hat geschrieben:Du willst also wirklich die "Spektrale Frequenz" von einem Signal auf ein anderes Übertragen, sprich ein Signal ähnlich dem anderen angleichen?
ja genau. Und wie macht man das?
MatchEQ in den Kanal geben der das Signal enthält das du bearbeiten willst. Ignoriere vorläufig alle Regler rundherum und schau auf die drei Knöpfe unten in der Mitte:
Template learn
Current material learn
Current material match

Die tun was sie sagen und du verwendest sie in der Reihenfolge wie sie stehen, von links nach rechts.

Schick das Template, also dein "Muster"-Signal durch und klicke auf "Template learn". Lass es eine Weile laufen, der EQ merkt sich die Frequenzen und deren Stärke. Dann Stop. Template learn weg, dafür Current Material learn aktivieren und das Signal durchschicken das du bearbeiten willst. Wieder eine Weile laufen lassen, damit sich Logic Notizen machen kann. Dann Current Material auschalten und auf "match" gehen. Jetzt hast du eine EQ Kurve, die der Differenz der beiden Signale entspricht. Das ist dein neuer EQ für diesen Kanal.

Du kannst die Kurve mit dem "Apply" Regler mehr oder weniger stark anwenden. Auch komplett spiegeln, falls du zb. die Signale verkehrt herum gelernt hast, was ich wegen deiner Bemerkung bezüglich "Mickymaus Stimme" vermute. Einfach in den Minus-Bereich runter und die Anpassung geht in die andere Richtung.

Bitte beachten: eine Transformation von Bass zu Querflöte geht damit nicht. Schubert zu Megadeath ist auch nicht sehr aussichtsreich. Der MatchEQ hilft nur bei sehr ähnlichem Material.
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Eri
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Beitrag von Eri »

Calgary hat geschrieben:
Eri hat geschrieben:
Audiomiditweaker hat geschrieben:Du willst also wirklich die "Spektrale Frequenz" von einem Signal auf ein anderes Übertragen, sprich ein Signal ähnlich dem anderen angleichen?
ja genau. Und wie macht man das?
MatchEQ in den Kanal geben der das Signal enthält das du bearbeiten willst. Ignoriere vorläufig alle Regler rundherum und schau auf die drei Knöpfe unten in der Mitte:
Template learn
Current material learn
Current material match

Die tun was sie sagen und du verwendest sie in der Reihenfolge wie sie stehen, von links nach rechts.

Schick das Template, also dein "Muster"-Signal durch und klicke auf "Template learn". Lass es eine Weile laufen, der EQ merkt sich die Frequenzen und deren Stärke. Dann Stop. Template learn weg, dafür Current Material learn aktivieren und das Signal durchschicken das du bearbeiten willst. Wieder eine Weile laufen lassen, damit sich Logic Notizen machen kann. Dann Current Material auschalten und auf "match" gehen. Jetzt hast du eine EQ Kurve, die der Differenz der beiden Signale entspricht. Das ist dein neuer EQ für diesen Kanal.

Du kannst die Kurve mit dem "Apply" Regler mehr oder weniger stark anwenden. Auch komplett spiegeln, falls du zb. die Signale verkehrt herum gelernt hast, was ich wegen deiner Bemerkung bezüglich "Mickymaus Stimme" vermute. Einfach in den Minus-Bereich runter und die Anpassung geht in die andere Richtung.

Bitte beachten: eine Transformation von Bass zu Querflöte geht damit nicht. Schubert zu Megadeath ist auch nicht sehr aussichtsreich. Der MatchEQ hilft nur bei sehr ähnlichem Material.
Hallo,

vielen Dank für Deine Hilfe. jetzt ist mir klar, dass ich das Current Material ausschalten muss. :)
Kannst Du mir vielleicht noch helfen. Wenn ich mein Muster auf match schicken soll, dann soll ich ohne weitere effekte, die ich auf die audiospur gegeben habe? Oder ist ihm das egal und er liest nur die frequenzen des audios?
Merci.

gruss

eri
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metalfish
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Beitrag von metalfish »

Möglichst trocken verwenden.

Der MatchEQ macht ja folgendes: Er analysiert das "Vorbild" vom Spektrum her, dann dein zu bearbeitendes Signal. Wenn du auf "Match" drückst, dann stellt er Filter so ein, daß das Spektrum des zu bearbeitenden Signals dem des Vorbilds gleicht... sprich: Er gleicht die Differenzen aus.
Das macht er aber nur frequenztechnisch... wenn du also wirklich ne andere Gesangsspur nachbilden willst, müsstest du den MatchEQ auf die nackte Gesangsspur anwenden, und die Effekte anschließend nachbilden.
Was natürlich auch NICHT geht mit dem MatchEQ ist die Kompression nachzubilden. Wenn du also ein stark komprimiertes als Vorbild nimmst, und das auf ein unkomprimiertes anwendest, kann es am ende doch noch sehr unterschiedlich klingen...
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Man kann einen Barbier als einen definieren, der all jene und nur jene rasiert, die sich nicht selbst rasieren.
Die Frage ist: Rasiert der Barbier sich selbst?
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Eri
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Beitrag von Eri »

metalfish hat geschrieben:Möglichst trocken verwenden.

Der MatchEQ macht ja folgendes: Er analysiert das "Vorbild" vom Spektrum her, dann dein zu bearbeitendes Signal. Wenn du auf "Match" drückst, dann stellt er Filter so ein, daß das Spektrum des zu bearbeitenden Signals dem des Vorbilds gleicht... sprich: Er gleicht die Differenzen aus.
Das macht er aber nur frequenztechnisch... wenn du also wirklich ne andere Gesangsspur nachbilden willst, müsstest du den MatchEQ auf die nackte Gesangsspur anwenden, und die Effekte anschließend nachbilden.
Was natürlich auch NICHT geht mit dem MatchEQ ist die Kompression nachzubilden. Wenn du also ein stark komprimiertes als Vorbild nimmst, und das auf ein unkomprimiertes anwendest, kann es am ende doch noch sehr unterschiedlich klingen...

Hallo,

das hat mir sehr geholfen. :)

Vielen Dank

Gruss

eri
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