Pro 53

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Pro 53

Beitrag von Tim » 08 Feb 2014 - 23:36

Pro 53

Montag, 24 März 2003
Die Wiedergeburt einer Legende.

Inspiriert durch den Sound der 80er Synthesizer-Giganten wurde mit dem Native Instruments Pro-52/Pro-53 in Software realisiert, was die populäre Musik der vergangenen zwanzig Jahre maßgeblich beeinflusst hat: Brillanz, Kraft, Wärme, Schönheit. Zeitlose Ästhetik, die durch Native Instruments kreative Entwicklungsphilosophie nun die nächste Stufe ihrer Evolution erreicht.

Das Ergebnis ist die amtliche Neudefinition eines bislang als unerreichbar geltenden Originals.

Features:

Ein grosses Plus gegenüber dem Original:

Keine Stimmenbegrenzung
ein Vielfaches an Preset-Speicherplätzen
Anschlagsdynamik
MIDI-Automation aller verfügbaren Parameter

Der Pro-53 bietet die Möglichkeit, SysEx-Klangdaten des Prophet-5? zu importieren und somit alle verfügbaren Sounds des Originals zu lesen

In der Effekt Sektion sind Multi Echo, richtig fette Chorus und Flanging Effekte.

Die mitgelieferten Presets nutzen die Möglichkeiten der internen Effektabteilung zu 100 Prozent aus und sind perfekt programmiert. Ebenso wird der Pro 53 als Pro53 FX PlugIn installiert und kann somit auch zum Bearbeiten externer Audiosignale vollwertig benutzt werden.

Durch die Unterstützung der Schnittstellen VST 2.0, MAS, DirectConnect und DXi Plug-in sowie Stand-Alone-Verwendung über ASIO, Soundmanager, MME oder DirectSound erlaubt Native Instruments Pro-52 die optimale Einbindung in das vollständig computergestützte, virtuelle Studio.

In der Filter Sektion kommt zum TPF noch ein HPF dazu. Ebenso lässt sich die Wirkung der Filterhüllkurve umkehren. Was beim Pro-52 nicht der Fall war.

Der LFO ist über Midi syncronisierbar und lasst sich zum Songtempo nun anpassen. Ebenso verfügt er über einen Envelope Trigger zur Erzeugung repetierender Klänge. Gehaltene Noten werden bei jederm LFO Durchgang immer wieder neu angeschlagen.

Update Funktion:

Pro-52 User können nach der Registrierung über die Native-Instruments Website Kostenlos updaten.

Features:

2 Oszillatoren pro Stimme
Wahl zwischen Pulswelle, Dreieck und Sägezahn
Detune und Synchronisation der Oszillatoren
24-dB-Tiefpassfilter mit Resonanz bis zur Selbstoszillation
ADSR-Hüllkurven für Amplitude und Filter
LFO mit umfassenden Modulationsmöglichkeiten
theoretisch unbegrenzte Stimmenanzahl, abhängig von der Rechnerleistung (z.B. 30 Stimmen auf einem Macintosh G3/350 oder Celeron 400)
512 frei belegbare Preset-Speicherplätze
512 ausgewählte, klassische Analog-Sounds vorprogrammiert (darunter 64 Sounds von der Vintage-Synth-Legende John Bowen)
Anschlagsdynamik (auf Wunsch)
Echtzeitsteuerung und Aufzeichnung aller Parameter über MIDI-Controller
Eingang zum Bearbeiten externer Audiosignale
voll kompatibel zu den Prophet?-5 MIDI-SysEx-Programmen
Betrieb als VST 2.0, MAS, DirectConnect und DXi Plug-in
Stand-Alone-Verwendung über ASIO, Soundmanager, MME oder DirectSound

Fazit:

Der Pro-53 ist sehr übersichtlich gestaltet und mit etwas Analog Kenntnissen sofort zu bedienen. Soundtechnisch ist das einer besten Software Synthesizern die ich bis jetzt gesehen, vorallem gehört habe. Selbst 8 Instanzen mit polyphonen Sounds in einer meinen Studiotrax waren kein Problem (G4 933) . Desweiteren finde ich die Lead und Bass-Sounds so megafett, das Sie fast in jeder Techno-Produktion zu Verwendung kommen. Leicht komprimiert und etwas EQ öffnen sich die Tore zum Hammer Sound.

Mit Pro-53 beweisen Native Instruments wieder das sie in der Liga der Software Synthesizern ganz weit vorne liegen.
hinzugefügt: February 24th 2003
Tester: Dirk Stephan
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Re: Pro 53

Beitrag von Buballakov » 07 Nov 2017 - 23:43

Dank 32 Lives - noch am Leben!
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