Windows XP Tuning

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Windows XP Tuning

Beitrag von Tim »

Windows XP Tuning

Montag, 04 Oktober 2004
Hier findest Du einige Tipps um Windows XP etwas zu beschleunigen:

Windows Messenger
Der Messenger schlugt eine Menge Performance, wer ihn nicht nutzt sollte ihn auf jeden Fall deaktivieren.
Rechts-Klick auf das Icon im Task Tray, "öffnen" wählen. Nun "Tools" wählen und auf "Optionen/Einstellungen" klicken. Hier entfernt man den Harken bei "Programm starten, wenn Windows gestartet wird"

Hintergrund Bild
So schön es auch sein mag, ein Hintergrund Bild schluckt einiges an Performance. Wer darauf verzichten kann, sollte es deaktivieren.
Rechtsklick auf den Desktop und "Einstellungen" wählen. Im Menüpunkt "Hintergrund" "kein" wählen (ganz oben).

Bildschirmschoner und Energiesparen
Ebenfalls in den Desktop Einstellungen läßt sich der Bildschirmschoner so wie die Energie-Spar Funktionen deaktivieren.
Gerade die "Power down" Funktion der Festplatte kostet eine Menge Leistung. Den aktuellen Monitoren schadet es auch nichts mehr das selbe Bild eine längere Zeit anzuzeigen. Doch selbst wenn der Rechner Tad und Nacht läuft würde ich auf einen Bildschimschoner verzichten und einfach den Monitor abschalten.

Fehlerberichterstattung und Automatisches Update deaktivieren:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Arbeitsplatz-Symbol und gehen auf Eigenschaften. Wählen Sie das Register ?Erweitert" und klicken Sie auf den Button ?Fehlerberichterstattung" Nun DEAKTIVIEREN Sie die Fehlerberichterstattung, lassen aber das Häkchen ?Aber bei kritischen Fehlern benachrichtigen." aktiviert.

Wechseln Sie nun auf das Register ?Automatische Updates" und deaktivieren Sie diese.

Automatische Überprüfung auf Aktualisierungen ausschalten:
Klicken Sie auf START -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Internetoptionen (Register) ?Erweitert" und entfernen das Häkchen von ?Automatische Überprüfung auf Aktualisierungen von Internet Explorer".

Windows Sounds
Nicht nur um sich das nerfige "Bingen" und "Gedudel beim Starten von Windows zu ersparren empfiehlt es sich die Windows-Sounds zu deaktivieren.
Hier zu geht man in die Sound-Einstellungen. Am besten legt man ein neues Profiel an un deaktiviert in diesem alle Sounds. So kann mit einem Klick die sound wieder aktivieren, falls man sie doch wieder haben will.
Durch das deaktivieren wir der temporäre Zugriff auf die Audio Applikation so wie die Hardware unterbunden.

System Restore
Windows erstellt periodisch "Restore Check Points" mit deren Hilfe man das System wiederherstellen kann.
Diese Funktion kostet unnötige Performance. Sinvoller ist es sich ein Festplattenimage zu erstellen (z.B. mit Norton Ghost) und das Feature von Windows zu deaktivieren.
Wer sich kein Image erstellt sollte das Feature lieber aktiviert lassen !!!

Darstellungs Effekte Auch wenn es nett aussieht wenn die Fenster vergrössert und verkleinert werden, sollte man diese Funktion zu gunsten der Systemleistung deaktivieren.

Virtueller Speicher Die Automatische Verwaltung des Virtuellen Speicher hat Windows für "normal" Anwendungen zwar recht gut im Griff, Für Audio/Video Anwendungen sollte man die Einstellung jedoch selbst vornehmen.
In der Regel sollte man 1,5x bis 2x so wiel MB freigeben, wie Arbeitsspeicher eingebaut ist. Jedoch nicht mehr als 512 MB. Sind also 512 MB RAM eingebaut, gibt man auch 512 MB Virtuellen Arbeitsspeicher frei.
Leider kann sich diese Einstellung bei manchen (wenn auch nur bei wenigen) ach negativ auswirken, oder das System kann instabiel werden. In diesen Fall sollte man mit dem Virtuellen Speicher etwas experimentieren, oder zur Not wieder auf die Automatik zurück stellen.
Unsere Tests sind bisher nur positiv verlaufen.
Nach dem man den Virtuellen Speicher verändert hat sollte man die Festplatte defragmentieren. Es empfiehlt sich hier zu ein "nicht Windows" Tool wie z.B. den Disk Keeper zu nehmen, da der Windows eigene Defragger das Swap File nicht anrührt.

Disk I/O Performance Logging Windows loggt ein.- sowie ausgehende Daten der Festplatte.
Um diese Funktion zu deaktivieren geht man ins "Startmenü", klickt auf "ausführen" und schreibt:
diskperf -n

Audio Festplatte
Es empfiehlt sich eine eigene Festplatte für die Audio Daten zu verwenden.
Festplatte 1: System und Programme
Festplatte 2: Audio Daten
Wichtig: es genügt nicht 2 Partitionen auf einer Festplatte anzulegen. Dies bremst das ganze noch mehr, da der Schreib/Lesekopf der Festplatte öfters springen muß.

Die Wahl der richtigen Festplatte
Beim Kauf einer neuen Festplatte sollte man darauch achten keine Festplatte mit 5400 Umdrehungen zu kaufen, diese sind zwar schön leise, aber nicht so schnell wie z.B. ein Platte mit 7200 Undrehungen.

Anschließen der internen Laufwerke
Hat man sich dafür entschieden 2 Festplatten zu verwenden bleibt die Frage, wie man die Festplatten am besten anschließt.
IDE 1 Master: System Platte
IDE 1 Slave: CD-ROM (DVD oder Brenner) IDE 2 Master: Audio Daten IDE 2 Slave: CD-ROM (DVD oder Brenner)

Defragmentieren
Defragmentieren der Festplatte ist das A und O

Virus und Utilities Programme Anti-Viren und System-Utilities Programme sind die Performance fresser Nummer 1 !!!
Leider ist es heutzutage fast ein grob Fahrlässig kein Antiviren Programm zu haben. Von Utilities-Programmen kann ich nur abraten. Ich empfehle Diskimages der Systemplatte zu machen, sollte es ein nicht lösbares Problem geben, einfach das Image wieder herstellen.
Bei der großen Gefahr die aus dem Internet, vorallem bei Emails lauert, sieht das bei Anti-Virus Programmen schon wieder ganz anders aus.
Eine gute Lösung wäre es den PC nicht ins Internet zu lassen, dies ist aber leider nicht immer möglich. Man sollte sich ein Anti-Viren Programm suchen das nicht als "Dienst" permanent im Hintergrund läuft (siehe den Norton Anti Virus).
Eine Zweit Möglichkeit wäre es Benutzer anzulegen:
Benutzer Audio: Kein Anti Virus, kein Internet !!!
Benutzer Work: Anti Virus, Internet, usw.
Natürlich sollte man bedenken das auch CDs, Disketten usw. Viren beinhalten können.

Installieren Sie NUR die Programme, die Sie auch wirklich brauchen
Bei jeder Installation eines Programmes werden Einträge in die Systemdateien vorgenommen, welche bei einer deinstallation nicht unbedingt wieder entfernt werden, dies macht das System nicht nur langsamer, sondern auch instabieler.
Wer kein zweit Rechner zum Probieren hat, solle einen Freund davon überzeugen das Programm zu testen.
Wenn es gut ist können Sie es dann immer noch installieren ;-)

Schnelle Benutzerumschaltung deaktivieren:
Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Benutzerkonten / Art der Benutzeranmeldung ändern / Schnelle Benutzerumschaltung verwenden deaktivieren (Harken entfernen)
Dann auf ?Optionen Übernehmen" klicken

Systemordner entschlacken:
Zu erst müssen Sie versteckte Dateien sichtbar machen. Hier zu wählen Sie im Explorer unter ?Extras" die Option ?Ordner Optionen". Hier aktivieren Sie unter ?Ansicht" die Funktion ?Alle Dateien und Ordner anzeigen"

Gehen Sie nun in den Windows Systemordner, in einer Standart Installation zu finden unter: C:/Windows/

Hier findet man viele Dateien die wie folgt aussehen: $NtUninstallKB817778$

Diese Dateien werden benötigt wenn man ein Windowsupdate oder Patch deinstalieren möchte. Da man dies tunlichst vermeiden sollte kann man diese Dateien löschen.

Die Datei $Servicepack$ ist schreibgeschützt. Rechtsklick auf die Datei, dann ?Eigenschaften" wählen. Den Harken bei ?Schreibgeschützt" entfernen und bestätigen. Nun kann die Datei gelöscht werden.

Dies kann bis zu 350 MB freien Festplattenplatz bringen.

Wichtiger Hinweis: Microsoft hat den Support von Windows XP zum 31.05.2014 eingestellt !
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