RME-Fireface

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RME-Fireface

Beitrag von Tim »

RME-Fireface

Fetaures des FF800:

56 Kanal 192khz/24bit Audio Interface
2mal FW800 Anschluss
1mal FW400 Anschluss
1mal Midi I/O
2mal 8 Kanal ADAT I/O
1mal SPDIF
10mal Aanalog I/O
Wordclock In/Out
Video In
LTC In/Out

Installation auf einem Mac G5

Die Installation auf einem Mac G5 mit Panther 10.3.9 ist absolut kein Problem. Je nach Treiberversion muss zuerst die Firmware des FF per FlashUploader aktualisiert werden. Dazu muss einfach der FlashUploader gestartet werden. Dieser stellt selbständig fest ob die aktuelle Frimware des FF upgedatet werden muss. Nach dem Update Prozess fordert der Uploader einen auf das FF aus, und dann erneut einzuschalten damit die neue Firmware im FF geladen werden kann. Danach kann einfach der neue Treiber installiert werden - dieser zeigt sich bei der Installation ebenso Problemlos wie der FlashUploader. Das Fireface kann bei der Treiberinstallation wahlweise ein- oder ausgeschaltet bleiben. Mit der Installation kommen zwei Tools mit auf den Rechner. Einmal "Fireface Settings" und der "Fireface Mixer".

Mit den "Fireface Settings" kann man bequem das FF vom Rechner aus einstellen. Synceinstellungen, Umschalten der Mic/Lineeingänge, Umstellung der Eingangsempfindlichkeit (die leider nur global ist), Einstellung des Instrumentenkanals usw... dies wird alles in Real Time vom Fireface übernommen.

Der "Fireface-Mixer" erweist sich als wirklich ausgefuchstes Mischpult - Dinge wie PanLaw, Meterumstellung, RMS oder Peakanzeige alles vorhanden. Ebenso vorhanden ist eine Routing Matrix bei der der Mixer erst seine volle Kraft ausspielen kann, prinzipiell kann jedes Signal an jeden Ausgang geroutet werden, ebenso parallel, jeder Ausgang kann seine Individuelle Einstellung der Einzelnen Kanäle haben und behalt diese auch bei. Dies ermöglicht sehr komplexe Routingumgebungen, ebenso dürfte es damit kein Problem sein einen grossen externen Fuhrpark an Outboardequipment damit anzusteuern und einzubinden.
Das Fireface ermöglicht ebenso latenzfreies Monitoring, sowie eine Talkbackfunktion. Beides funktioniert in der Praxis problemlos und erweist sich als sehr angenehm.

Fazit:

Alles in allem erweist sich das Fireface als sehr gutes Arbeitstier im Studioalltag, die Qualität der Wandler ist beachtlich, die Stabilität des Audiointerfaces ist sehr gut - bisher gabs keinerlei Schwierigkeiten mit Abstürzen oder dergleichen. Einziges Manko was ich entdecken konnte war daß das FF den FW Synch zu verlieren scheint wenn ein anderes Firewire Gerät am Apple angeschlossen wird. Für kurze Zeit leuchtet dann die HOST Leucht Rot auf - fängt sich aber dann wider und arbeitet Problemlos.


Nachtrag:
Inzwischen haben wir das Jahr 2014 und ich habe mein Fireface immer noch. Es läuft nach wie vor problemlos. Auch Mac OS X 10.9 macht keine Probleme.
• iMac i7 • 32 GB RAM • FD • Logic Pro X • RME FireFace • Macbook Pro 15" • I7 2,3 GHz • 16 GB RAM, SSD
HeiMedia
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