Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschläge?

Logic Studio 9

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Sir Hannes
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Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschläge?

Beitrag von Sir Hannes » 06 Jul 2016 - 9:36

Liebes Forum,

es geht wieder los, Logic9 wird instabil. Das Projekt ist nahezu kurz vor Fertigstellung, aber die Fehler häufen sich und ich muss da durch. Neustarten, Fade-Files löschen&neuberchnen, Projekt verschlanken, überflüssige PlugIns und Automation und Spuren bereits gesäubert, Audio-Bin gesäubert.
- nach dem Öffnen von LogicPro9 gehe ich auf mein Projekt: beim Laden lädt er sämtliche Samples des Projekts (Kontakt&Battery-Ladefenster), zeigt dann mein Arrangement, verharrt Ewigkeiten in der Berechnung einiger Wellenformen ("schnelle Berechnung" aktiviert) und fängt dann erneut an, 1:1 alle Samples erneut zu laden (Kontakt&Battery-Ladefenster).
- Freeze funktioniert nicht 100%, bsp. habe ich bei einer Audio-Region ein mega Knack zu Beginn, im Freezefile, ohne Freeze ist da nichts. reproduzierbar
- Klopfgeist nicht mehr synchron zur BD des Songs, also zum Song selbst
- Flex funktioniert nicht 100%, manche Flexzonen lassen sich nicht mehr vergrößern (click&drag&aufziehen = keine reaktion). Verkürzen oder Verlängern der Audioregion (click&drag am Audioobjektrand, nicht der Flex-Modus selbst) verkürzt oder verlängert proportional den Inhalt der Datei (argh!). Bouncen der Flex-Spur zeigt im Vergleich: einige Flexmarker wurden nicht übernommen, die Wellenform hat an einigen Stellen ganz klar den "Ur"-Zustand wie ohne Flex.
- Fades gehen manche nicht, obwohl grafisch angezeigt. Im Solo-Modus sind manche dann doch da, zusammen im Mix knackts wieder. Sind Flex-Dateien mit Fade versehen, knackts bei manchen, bei anderen nicht. noch kein System dahinter entdeckt
- grafische Bugs, im Arrangierfenster der Channelstrip links werden keine Slots angezeigt, nur PAN-Poti und Volumeregler
- im Cycle springt die Automation nicht auf den Beginn des Cycles zurück, sondern bleibt auf End-Einstellwert, bei Filterfahrten oder Betonungen grauenhaft

Ächz (mosh)

Auf LogicX raufgehen ist mir zu unsicher, da noch einige Projekte in der Warteschlange stehen und da möchte ich Null-Risiko eingehen, bevor die fertig ausgespielt sauber auf Platte sind.
Die Audio-Auslastung ist vielleicht bei 60%. Ich habe ein Hauptfenster mit Bus-Spuren, Stems und diversen wichtigen Zeug, dann pro Instrumentengruppen Ordnerspuren.
Hätte ich einen VW vor mir, ich würd mir denken, ich hab ein Sonntagsprodukt gekauft, der eine Roboterarm war nur 80% Leistungsfähigkeit, der Chefkontrolleur mit WhatsApp beschäftigt. Aber es ist ja eine Software 1:1 Kopie, dieselbe wie bei Euch. :?: :cry:

Ich erwarte keine goldene Lösung von niemanden, vielleicht ein "hey, hier manchmal auch" oder "hey, klick mal auf Button xyz und voila..." ;-) Nein im Ernst, bin über jede Anregung dankbar. Oje

LG
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Axel » 06 Jul 2016 - 10:25

...autschn... das Gefühl kenne ich- auf'm letzten Meter knirscht's. Mit fällt ein: Genug Arbeitsspeicher vorhanden? Genug Festplattenspeicher?
Was helfen kann: neuen, leeren Song öffnen und das fragliche Projekt über "Übersicht" komplett importieren (war im Original mit Taste "ü" zu öffnen).
Sonst natürlich der lange Weg: Kopien vom Projekt machen, in den Kopien zum Bouncen von Flex-Spuren alle übrigen Spuren löschen, Bounces ins Hauptprojekt zurück etc.
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Sir Hannes » 06 Jul 2016 - 10:44

8GB Ram, 18,32GB freier SSD speicher. der lange weg klingt furchtbar *rotz* :cry:
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Stephan S » 06 Jul 2016 - 17:43

Ich würde zunächst mal BiP bei Kontakt und Battery vorschlagen- ggf. auch bei anderen Drittanbietern. Freeze ist dämlich und nicht notwendig, sofern du mit der Spur durch bist.
Wenn du dort noch editieren musst, mach es andersrum- Mixdown vom Rest und Öffnen der entsprechenden Spur in einem anderen Projekt.
Das klingt umständlich, ist aber sicher und spart letztlich Aufwand. Flexen würde ich uU auch so, abgesehen davon dass ich dieses Tool generell zu vermeiden suche.
Sieh zu dass du am Ende nur noch fertiges Audio hast, dann würde ich erst mit Fades anfangen.

Edit:
18GB auf der SSD ist viieel zu wenig, sofern es die Sys Platte ist, die unbedingt und dringend als Projekt- oder Sampleplatte zu vermeiden ist.
Schaffe Platz auf der Sys Disk UND verwende zwei externe Platten für Projekt und Samples.
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von macmarkus » 06 Jul 2016 - 23:02

Echt? Warum nicht auf der selben Platte?
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von milchstrasse7 » 07 Jul 2016 - 9:51

macmarkus hat geschrieben:Echt? Warum nicht auf der selben Platte?
Weil der Datendurchsatz der Flaschenhals ist. Wenn Du die Daten die gestreamt werden müssen
(Samples/Audio) auf unterschiedlichen Platten hast hast Du 2 (oder mehr) Flaschenhälse und da geht (einfach und ungenau ausgedrückt) das doppelte durch und Du überlastest den Daten bus nicht weil eine platte nicht gleichzeitig so viel auslesen kann.
hier herrscht permanenter Aufnahmezustand
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Sir Hannes » 07 Jul 2016 - 11:19

Guten Morgen und Danke für eure schnellen, konstruktiven Anregungen. Der Punkt mit der SSD, Flaschenhals und zuwenig Speicher für das System habe ich aufmerksam gelesen und verwundert, da wir nicht mehr von rotierenden Festplatten, sondern von ultraflinken SSDs sprechen, wovon meine Sample-SSD per USB3 angebunden ist. Da die interne SSD schneller angebunden ist, habe ich auf ihr meine Projektordner.
Vielleicht oute ich mich als naiv (so lerne ich aber dazu ;-), aber dass eine Mac-App bei 60% Auslastung mit vier Kontakt-Instanzen plus einer Battery-Instanz (Rest ist FM8, Massive, ES2, ES1), viele PlugIns und Automation - und verglichen zu meinen Filmprojekten überschaubarer Anzahl an Audio-Spuren nicht zurecht kommt und diese Fehler zeigt (GUI, Bearbeitung, Berechnung), verstehe ich noch nicht.
Weshalb sind 18GB zuwenig für die Sys-Platte, lieber Stephan? Lagert OSX temporär Speicher aus, sehe ich in der Aktivitätsanzeige meist um die 8GB dafür. Dann bleiben immer noch satte 10GB auf einer SSD. Ich habe OSX-Schnickschnack ausgeschaltet, ebenso WiFi und andere Programme. Wenn ich arbeite, läuft nur Logic und Powermate.

Es freut mich, soviele Rückmeldungen bekommen zu haben, das bringt mich weiter. (clap)
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Stephan S » 07 Jul 2016 - 14:13

Weshalb sind 18GB zuwenig für die Sys-Platte?
Weil das schon weit unter 10% von einer ohnehin kleinen Gesamtkapazität sind. Ich würde wenigstens 30GB auf dem Startvolume freihalten.
...da wir nicht mehr von rotierenden Festplatten, sondern von ultraflinken SSDs sprechen, wovon meine Sample-SSD per USB3 angebunden ist. Da die interne SSD schneller angebunden ist, habe ich auf ihr meine Projektordner.
Schon mal gut, dass die Samples ausgelagert sind. Ein Flaschenhals bleibt ein Startvolume für Projekte trotzdem, da das System jederzeit darauf zugreifen können muss. Das bringt aber Logics Timing durcheinander, egal wie schnell die SSD ist. Mit einer externen rotierenden Platte kommst du sehr wahrscheinlich weiter.
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von alexander » 08 Jul 2016 - 0:05

[quote="Stephan S"Ein Flaschenhals bleibt ein Startvolume für Projekte trotzdem, da das System jederzeit darauf zugreifen können muss. Das bringt aber Logics Timing durcheinander, egal wie schnell die SSD ist. Mit einer externen rotierenden Platte kommst du sehr wahrscheinlich weiter.[/quote]

Das hatten wir schon mal. Ich habe aber noch immer nicht verstanden, warum du meinst, dass bei einer ssd das speichern von daten auf dem startvolume ein problem wäre. ich habe das immer so verstanden, dass bei einer rotierenden platte ein mechanisches problem darin besteht, dass, wenn ein system call kommt, während projektdaten gelesen werden, der readhead neu positioniert werden muss, sprich physisch an einen anderen ort gebracht werden muss. das benötigt zeit und unterbricht vorerst mal den datenfluss.

bei einer ssd fällt das neu positionieren jedoch weg - hier gibt es keine mechanische bewegung mehr, alles wird mit lichtgeschwindigkeit ohne physische bewegung ausgelesen, und das bei usb3 mit einem datendurchsatz, der selbst für anspruchsvollste audio projekte bei weitem ausreichend sein sollte.

meiner auffassung nach gibt es demzufolge überhaupt kein problem damit, bei einer ssd daten auf dem startvolume zu speichern. warum bist du anderer meinung?
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von alexander » 08 Jul 2016 - 0:07

an den threadersteller: welches system benutzt du? logic 9 ist mit den letzten zwei oder drei systemen meiner erfahrung nicht stabil zu kriegen. dass es da zu problemen käme bei anspruchsvolleren projekten würde mich nicht wundern.
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von muki » 08 Jul 2016 - 1:06

> an den threadersteller: welches system benutzt du?

in seiner sig steht da:
> Mavericks 10.9.5

abteilung: wer lesen kann ist klar….etc ;-))

zum threadersteller:

apple selbst schreibt in irgendeiner KB,
dass auf einer systemplatte mindesten 10% frei sein muessen
bei mindestens ist dann um die 20% gemeint

damit platz fuer swapfiles ist

das war noch zu HDD zeiten

und fuer SSD gilt zusaetzlich (?) sollten noch mind 25% frei bleiben
und das waere fuer trimming bzw garbage collection

auf einer SSD wird ja prinzipiell nix gleoescht
und wenn es dann mal voll wird, wird halt muehsam freigeschaufelt
und die als zu loeschenden zellen geloescht
ist aber nicht ganz trivial und braucht entsprechend platz

schau mal in der forensuche:
da hab ich mal bez SSD ne ganze latte links gepostet,
wie/wo/was da alles von statten geht…

also tipp meinerseits: check dir ne 500er platte

hth
lg
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Helfried » 08 Jul 2016 - 2:11

hm - ich kopiere oft Projekte zum Bearbeiten (Recording,Mix) von meinem externen Laufwerk auf die interne SSD des iMac, da sie von dort wesentlich flüssiger laufen (Ladevorgänge, Reaktionszeiten, Start/Stop...). Die direkt angebundenen SSDs sind wirklich rasant, und da scheint es beim Arbeiten mit Logic tatsächlich keine grosse Rolle zu spielen, dass es gleichzeitig das Systemlaufwerk ist. Der Gedanke, Systemzugriffe von heftigen Schreib/Lesevorgängen einer DAW unbedingt trennen zu müssen, scheint von den rotierenden Festplatten zu kommen, wo es wirklich relevant war, was der Kopf in der Platte so alles an Bewegungen auszuführen hat.
Allerdings sind bei mir immer ca. mindestens 40% frei (200G bei 500er SSD), denn die Erfahrung, dass der Mac bei bei zu voller Systemplatte (ab ca. 10-15% frei) in die Knie geht, hab ich öfter gemacht - unabhängig ob SSD oder mechanische HD - warum auch immer.


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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Sir Hannes » 08 Jul 2016 - 10:17

Okay, ich befolge Euren Rat und ziehe die Projektdateien auf die externe Platte. Wenn das Apple empfiehlt, werden die wissen, warum. Ich werd sehen, wie Logic oder OSX darauf reagieren. :-)
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Stephan S » 08 Jul 2016 - 10:38

meiner auffassung nach gibt es demzufolge überhaupt kein problem damit, bei einer ssd daten auf dem startvolume zu speichern. warum bist du anderer meinung?
Darf ich dieser unpräzisen Formulierung entnehmen, dass du von gestreamten Projektdaten Logics sprichst? Ich setze das mal voraus, denn ich habe nicht behauptet, dass es Probleme beim Speichern von Daten auf einem Startvolume geben kann. Mit genauerer Sprache kommen wir jedenfalls grundsätzlich weiter- oder bist du an Missverständnissen interessiert?

Also:
Weil es hier offensichtlich zu Problemen kommt, die ich (und viele andere Kollegen) mit L9 und externen Platten nicht kenne.
Es geht hier nicht um Meinungen, sondern eine umsetzbare Lösung für den Threadersteller.
Wenn er später feststellt, dass es auch mit einer größeren SSD funktioniert, um so besser. Ich empfehle in solchen Fällen zunächst immer nur das, was sich bei mir und vielen Studiokollegen bewährt hat. Das heißt aber nicht, dass es nicht eventuell auch anders ginge.
Im Falle von Projekten auf dem Startvolume halte ich das für Glückssache und ich kenne mehrere Fälle, wo es auch bei SSDs zu Problemen kam. Spätestens, wenn dann behauptet wird, L9 liefe nicht mehr stabil, sollte man sich Fragen stellen.

Nochmal:
Bei technischem Support sollte es nicht um Meinungen gehen oder was hier und da eventuell funktionieren könnte sondern um einen möglichst logischen und bewährten Ausschluss von Fehlerquellen.
Logic und Startvolume an einer Platte/ einem Controller ist eine solche Fehlerquelle. Sicherlich liefe alles runder, wenn die Platte nur halbvoll wäre- aber allein das sagt schon, dass es immer Risiken mit dem Startvolume geben kann.
Und dass ein großer Teil der hier beschriebenen Fehler auf gestörte HD Zugriffe hinauslaufen ist doch wohl deutlich, oder?

MacOs 10.9 würde ich übrigens auch updaten, wobei ich das in dem Fall nicht für die Ursache halte.
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Re: Je größer das Projekt, desto instabiler - Lösungsvorschl

Beitrag von Sir Hannes » 08 Jul 2016 - 11:21

Wie steht es zu dem Vorschlag, die Samples auf einer externen SSD und die Projektordner auf einer zweiten externen SSD unterzubringen. Meine Evo850 von Samsung mit 500GB ist per Inateck USB3 (mit UASP) direkt am Mac angeschlossen. Frage: Worauf stützt ihr die Einschätzung "Flaschenhals". Ein Schlagwort für mich zum Recherchieren?
Ich habe hier noch eine 250GB Evo 840 mit no-name Alternate-USB3-Gehäuse, könnte sie also mit ins Rennen führen, wenn sich das lohnt.

Erneut Danke für Anregungen und Eure Mühe, mir zu helfen!

@Stephan: Ja, ein Update auf ein aktuellerse OSX steht in der Liste weit weit oben. Mavericks hat einige Bugs, gerade bei mehreren Monitoren und Finderfenstern. Nach Abschluss aller Logic9-Projekte kommt X, kommt OSX "Name eines weiteren Berges aus den USA"
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