Spotify vs. Apple

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Häschen
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Spotify vs. Apple

Beitrag von Häschen » 14 Mär 2019 - 11:17

Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor
Apple verlangt in seinem App Store von den App-Anbietern erhebliche Provisionen. Der Streamingdienst Spotify geht jetzt bei der EU-Kommission dagegen vor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 57603.html
Das Spotify Video dazu: https://youtu.be/l8SShgWqJvg

Wie seht ihr das? Spotify jammert nicht im Namen der Künstler, die durch den Streamingdienst kaum etwas verdienen, das ist schon klar.
Aber ich finde, dass die Apple App Store Politik ruhig vom EU Recht geprüft werden sollte.
Wird's den Künstlern irgendwie nutzen? Ich denke nicht, dass sich die Ausschüttung pro Stream erhöhen wird.

Nutzt ihr Streaming Dienste, wie Spotify oder Apple Music?
Wir tuen es seit Anfang des Jahres. Meine Kinder meinten Spotify ist besser und ich zahl jetzt monatlich das Familien Abo.
Die Erfahrung bis jetzt ist durchaus positiv. Neu Music entdecken, Playlists folgen und teilen. Alte Stücke wieder entdecken.
Günstiger als alte Schallplatten zu digitalisieren. Als Verbraucher finde ich's soweit toll.
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von teloy » 15 Mär 2019 - 17:38

....spotify ist faktisch der letztverbleibende major des planeten.....

seit apples itunes zu itunes apple music mutierte ist da ein für alle mal der wurm drin....
und natürlich will apple es spotify so schwer wie möglich machen.....

denn ja, spotify macht seine sache der sache gegenüber um einiges besser als snobby poppy american apple busines as usual....die hatten mit dem gebührenden respekt dem medium musik gegenüber dereinst ihren ersten mainstream run...lange vor erfindung des iphones war es der ipod in kombination mit itunes, der apple zum giganten machte...
davon ist nicht mehr viel übrig....

und die welt streamt nunmal....streaming farmen gehört die zukunft...zumindest solange der welt von heute nicht der stecker gezogen wird....

und zehn euro für einen musikalischen backkatalog der so fast annähernd den kompletten sonischen output dieses planeten in petto hat, ist ein schnäppchen....
und erst wenn das ein für alle mal geklärt ist, können wir anfangen über fairere vergütung zu sprechen....

erste prämisse für jeden künstler muss sein, gehör zu finden.....erst dann kommt die monitäre frage....schliesslich und schlussendlich reden wir hier von einem der ältesten kulturgüter die es immer schon gegeben hat....

und ganz davon ab, ist mir ein schwedischer ex start up, der sich ohne wenn und aber auf ein kerngeschäft spezialisiert hat, und dem medium musik wirklich gewissenhaft rechnung trägt, immer lieber als ein mittlerweile mehr als selbstherrlicher "alleskönner" börsenwert gigant aus den vereinigten staaten....und das sagt in diesem fall ein apple user der ersten stunde....apple ist einfach nicht mehr was es mal war und spotify wird nun endlich was sie schon immer sein wollten.....

dein familien abo halte ich also für gut investiertes geld....aber hin und wieder auch mal sachen downloaden und nicht nur streamen...denn irgendwann kommt nunmal der tag, an dem der stecker gezogen ist....
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von Tim » 15 Mär 2019 - 23:34

Als Musiker solltest Du dich aber doch eher freuen wenn Apple Deinen Song streamt.
Die Vergütung ist bei Apple deutlich höher.
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von MFPhouse » 16 Mär 2019 - 8:54

...hat man überhaupt noch eine Kontrolle wer was und wo von wem streamt.
" Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren." ( Karl Lagerfeld )
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von Lucky » 16 Mär 2019 - 9:40

Moin,

@MFPhouse: Zumindest bei Spotify und dem Apfel hast Du es noch selbst in der Hand ob und was gestreamed wird,

Viele Grüße,
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von Häschen » 16 Mär 2019 - 11:06

@teloy
Im Großen und Ganzen seh ich das genauso. Wann und wie der Stecker gezogen wird, weiß ich nicht.
Für mich gibt es Momentan nur folgende Gründe Musik zu kaufen:
Als digitaler Download, wenn sie auf Spotify nicht verfügbar ist, oder wenn mir das Album des Künstlers so gut gefällt,
dass ich es als Vinyl in meiner Plattensammlung haben will.
Tim hat geschrieben:
15 Mär 2019 - 23:34
Als Musiker solltest Du dich aber doch eher freuen wenn Apple Deinen Song streamt.
Die Vergütung ist bei Apple deutlich höher.
Dazu gibt es einen guten Artikel: Musikerin zeigt: So viel Geld zahlen Streaming-Dienste wie Spotify und Co. mit Tabelle
(...) So wird deutlich, dass Spotify mit 0,038 Cent pro Stream das wenigste Geld zahlt. Zugleich sind die Einnahmen, die Keating über Spotify generiert, auch am höchsten. (...)
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von Tim » 16 Mär 2019 - 23:18

MFPhouse hat geschrieben:
16 Mär 2019 - 8:54
...hat man überhaupt noch eine Kontrolle wer was und wo von wem streamt.
Warum sollte man die Kontrolle denn nicht mehr haben.

Als Konsument kannst Du den Anbieter frei wählen.
Als Musiker kannst Du bei der Auslieferung auch einzelne Anbieter ausgrenzen. Ob es letztendlich Sinn macht nicht alle Anbieter zu beliefern ist dann eine andere Frage.
Gerade als eher unbekannter Künstler sollte man sich über jeden Kauf oder Stream freuen.
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Re: Spotify vs. Apple

Beitrag von teloy » 17 Mär 2019 - 23:27

...vinyl sei mal aussen vor gelassen....denn das, ist ab hier und bis ans ende aller zeiten, der ritterschlag und adelstitel für jede art musikproduktion...so tot wie die cd ein für alle mal schon morgen ist, so ewig lebt die schwarze rille....
aber dies ist ein sonderumstand, der lediglich noch sehr speziellen produktionen zu teil wird ...und ein markt der nur liebhaber bedient....

ich kann jedem aktuell produzierenden kollegen nur empfehlen, auf utube mit clips und auf spotify mit dem backkatalog präsent zu sein....
und dafür sorge zu tragen, das dieser backkatalog teil der gema werksdatenbank ist, dort also in seinen einzelteilen offizielle werksnummern inne hat....

vielleicht noch ein instagram account on top und die artistradio optionen bei spotify nutzen und dann spielen spielen spielen gehen.....und eigendlich ist es dann fast wieder wie zu beginn dieses ganzen business.....denn das man als recording artist reich wird, weil die eine nummer oder das andere album so toll geraten ist, war rückblickend eher eine relativ kurze phase in diesem geschäft....

tonträgerverkauf ist vorbei...musik hören wird nie enden....
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