from bitwig into the big wide open...

Cubase, Samplitude, Digital Performer, Sonar, und sonstige

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Heiner
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Heiner »

Geheimagent hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 15:18 Ich bin erstaunt, was so manch ein Kollege selbst in der obersten Liga an Plugins benutzt. Gerade bei EQs.
Wir sind alle nur Menschen. Aussage Dave Pensado: "wenn ich ein neues Plugin installiert habe, dann freue mich morgens richtig ins Studio zu fahren."
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Häschen
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Häschen »

@Heiner
Kann man Bildbearbeitung mit Live Sequencing vergleichen? Reichen da die Zugriffszeiten von Festplatten RAM?
Wenn etwas geredert werden muss, muss man warten, wie beim Bouncen. Sprich der Rechner nimmt sich die nötige Zeit. Ist halt so.
Ich kenne kaum jemanden der bei Musikproduktion mit 16 GB RAM nicht an die Grenzen kommt. Das ist voll der Kreativitätskiller
Mojave müsste doch als moderneres OS besser den Festplatten RAM nutzen können. Was wird da falsch gemacht?
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spocintosh
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von spocintosh »

Die Schnittstelle ist zu langsam, um sich wie RAM zu verhalten. Wird sich aber auf Dauer vielleicht auch noch ändern.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Geheimagent »

Heiner hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 17:04
Geheimagent hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 15:18 Ich bin erstaunt, was so manch ein Kollege selbst in der obersten Liga an Plugins benutzt. Gerade bei EQs.
Wir sind alle nur Menschen. Aussage Dave Pensado: "wenn ich ein neues Plugin installiert habe, dann freue mich morgens richtig ins Studio zu fahren."
Das Kind im Manne. Unter dem Aspekt frischen Wind in der Arbeit habe ich das noch nie betrachtet.
spocintosh hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 17:36 Die Schnittstelle ist zu langsam, um sich wie RAM zu verhalten. Wird sich aber auf Dauer vielleicht auch noch ändern.
Da Du Logic Historiker bist, die Frage an Dich, wie konnten wir eigentlich mit Logic 5 und unter 1GB RAM dabei den langsameren Bus nicht zu vergessen überhaupt Musik machen? War das eine Illusion?
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fuzzfilth
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von fuzzfilth »

Nunja. Logic 1.0 hat auf eine HD-Diskette mit 1,4Mb Speicherplatz gepasst und nachweislich nicht nehr als die 1 Mb RAM im ATARI 1040ST belegt. Das war keine Illusion.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Geheimagent »

fuzzfilth hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 18:09 Nunja. Logic 1.0 hat auf eine HD-Diskette mit 1,4Mb Speicherplatz gepasst und nachweislich nicht nehr als die 1 Mb RAM im ATARI 1040ST belegt. Das war keine Illusion.
Zu den Zeiten war ich noch auf Cubase, und ich hatte eine Festplatte mit 20MB, die war im Gehäuse 4x so groß wie die 3,5" heute mit Gehäuse.
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spocintosh
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von spocintosh »

Geheimagent hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 18:04 Da Du Logic Historiker bist, die Frage an Dich, wie konnten wir eigentlich mit Logic 5 und unter 1GB RAM dabei den langsameren Bus nicht zu vergessen überhaupt Musik machen? War das eine Illusion?
Ich wollt vorhin schon was schreiben, als ich das gelesen hatte:
Häschen hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 17:14 Ich kenne kaum jemanden der bei Musikproduktion mit 16 GB RAM nicht an die Grenzen kommt.
Ich bin auch mit 2.5GB RAM im G5 nicht an die Grenzen gekommen, schon gar nicht mit 8GB (oder warn's 6 ? Ich weiß nich mehr...), insofern frag ich mich immer, wtf ich wohl falsch mache.
Auch nicht mit 4GB in der Käsereibe, und erst recht nicht mit 32GB. Der einzige Unterschied war (und ist) die längere Abfrage des Hardwaretests bis zum Chime.

Das letzte Mal, dass ich an nervige Grenzen gekommen bin, da meldete sich Logic noch mit dem aufklappenden G4-Logo im splash screen...
Und selbst da glaub ich keine Sekunde dran, dass es ausgerechnet am RAM lag, denn da liefen auch schon immer ein Dutzend exs für alle drums und alles Mögliche sonst.
Jedenfalls gab's kein Problem, mit den Ergebnissen dessen, was man in Logic gemacht hat, weltweit in die Charts zu kommen.

Insofern frag ich mich immer, ob hinter den Horrorgeschichten der überlasteten Rechner hier in Wahrheit Trevor Horn, Peter Gabriel und Hans Zimmer stecken, anders kann ich mir das nachgerade kaum noch erklären.
Und nach dem, was ich (inklusive meiner Beiträge) auf der letzten Logicuser-CD gehört habe, erst recht nicht.
Das wäre ALLES auch mit 'nem G5-Wassermoped gegangen - und zwar mit zwei Kernen im sleep-modus.
Aber hier werden anscheinend quasi ständig 2020er Mini Macs oder Pros in die Knie gezwungen...also ICH persönlich versteh' nicht wirklich, wie...es sei denn, es laufen den ganzen Tag nur die LU-Benchmarks unter der Vorgabe "isch mach disch platt, du Opfer"....
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fuzzfilth
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von fuzzfilth »

spocintosh hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 19:06 insofern frag ich mich immer, wtf ich wohl falsch mache.
Naja. Dass EQs und Kompressoren im Mix nicht viel RAM brauchen ist klar.

Bei den Herren (und Damen (und Diversen)) Kompositeuren sieht das aber schon ganz anders aus. Der EXS24 beispielsweise war damals zu G5 Zeiten noch gar nicht ausgewachsen, eine Vienna Symphony Library aber schon und hat, auch wenn viel von der Platte hinterhergeschoben werden konnte, ganz fröhlich Sampleanfänge im RAM geparkt. Das war zu Zeiten als jedes Programm überhaupt nur max 4GB RAM belegen durfte und die waren dann halt leider mit Samples voll. Einen Omnisphere dazu aufmachen ging dann leider nicht mehr, sorry. Insofern ist die Frage nach (viel) RAM schon berechtigt.
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Häschen
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Häschen »

Richtig beim Komponieren oder auch Produzieren wir der RAM gefüllt. Mal lädt man dies, mal das, probiert einiges aus.
Neustart hilft, aber je weiter das Projekt fortschreitet um so mühseliger wird's.
Später, wenn alles steht und für den Mix gebounced wird, und nur noch Audio am Start ist entspannt sich das Ganze.

Wenn ich Vocals in S1 bearbeite sind es bis zu 10 Melodyne ARA Spuren, eine Klavier/ Rhodes Spur um Melodie und Harmonie zu checken und der geboucte Beat der im Hintergrund dudelt. Dann kommt Revoice noch oft zum Einsatz, wenn schnell synchronisiert werden soll. Da kommt man mit 16 GB gerade so hin.

Einige merken auch gar nicht, wenn der RAM dicht ist und meinen sie brauchen einen neuen Rechner mit schnellerer CPU, weil die Performance so lahm wird.
Wer 'ne gute Produktionsstrategie hat, kommt sicher auch mit 16 GB klar. Aber da muss man sehr diszipliniert sein oder seinen Weg gefunden haben.

Im Grunde geht alles irgendwie, aber Maschinen bzw. Rechner mit max. 16 GB RAM sind nix, was ich empfehlen würde.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

na guck,

[quoteALLES unter einer haube und in schlicht zweckmässiger, monochromer optik bei immer gleichbleibendem bedien habitus vor mir zu haben, hat mich jetzt schon befreit....
und ich fange, wie gesagt, ja gerade erst damit an....[/quote]

läuft schon.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von spocintosh »

fuzzfilth hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 19:22Der EXS24 beispielsweise war damals zu G5 Zeiten noch gar nicht ausgewachsen
Bidde ?
Der war 2002 schon ausgewachsen und hat sich erst genau jetzt gerade das erste Mal verändert (wie zu erwarten nicht unbedingt zum Besseren).

Bild

Außerdem:
Wer hat denn gesagt, dass ich nur mische ?
Nich aufgepasst oder was... :mrgreen:
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

[/quote]
Nur mit 3d- würde ich aber auch noch nicht empfehlen.
Mal abgesehen von dem Fakt dass sich dann mehrere Rechner gleichzeitig mit dem Ding konnekten könnten, was der beschreibenen Arbeitsweise durchaus zuträglich wäre.
[/quote]

Wenn Linux soweit ist und der restliche Krempel passt, ist das schon eine Überlegung wert.

Das 3D Board ist äquivalent zu 30! Sharc Prozzis, ne DSP Sau. Das ist für mich interessant. Die Käsereibe kann noch lange laufen, bis sie die Grätsche macht.

PS: mehr brauch ich nicht.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von fuzzfilth »

spocintosh hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 21:48 Bidde ? Der war 2002 schon ausgewachsen
Also. Ca 2004 gabs großes Geheule in der virtuellen Orchesterwelt weil die damals recht frische original VSL Library, die ja eigentlich für GigaSampler/Studio konzipiert worden war, zwar auch für EXS erhältlich war, dieser aber mit den Mengen an Samples die da plötzlich verwaltet und abrufbereit gehalten werden wollten schlicht nicht klar kam. Ich weiß die Zahl nicht mehr auswendig aber bei ungefähr 11000 Samples pro Projekt hat der kleine die Grätsche gemacht und war beleidigt. Wenn man bedenkt dass ein einzelnes VSL Instrument fix mal über 1000 Samples vorhält dann ist 11000 nicht gerade üppig. Es gab dann irgendwann eine neue Logicversion die damit dann Schluss machte und auch mit dem zweiten Problem der max 4GB Speicher pro Programm, was ich bereits erwähnt hatte.
Außerdem:
Wer hat denn gesagt, dass ich nur mische ?
Du:
Saxer hat geschrieben: ↑08 Okt 2020 - 2:28
Du guckst aus der Mixer-Sicht.
Das stimmt definitiv. Ich mische tatsächlich deutlich mehr als dass ich von Null an schreibe.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Stephan S »

BaBa hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 22:07 Das 3D Board ist äquivalent zu 30! Sharc Prozzis, ne DSP Sau. Das ist für mich interessant.
Die Käsereibe kann noch lange laufen, bis sie die Grätsche macht.
Das kapieren immer weniger, macht aber auch nix.
Ich probiere demnächst mal wieder aus wie das mit mehreren Rechnern so funktioniert, das letzte mal war es noch zu beta.
‹(•¿•)›
BaBa
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

Universal Audio - hochgelobt - verwendet auf den DSP Karten 1-4 DSP Chipse von Sharc.

Nun kann man davon halten, was man will.
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