from bitwig into the big wide open...

Cubase, Samplitude, Digital Performer, Sonar, und sonstige

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muki
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von muki »

SG2 hat geschrieben: 07 Okt 2020 - 22:03 Funktionieren denn die ganzen AUs unter Linux noch? Das wäre für mich die größte Hürde zum Wechsel...
wenn du mit AU AudioUnit meinst....?
sorry, aber das ist eine MacOSX only angelegenheit afaik - reine apple erfindung und apple exklusiv

https://en.wikipedia.org/wiki/Audio_Units
muki
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von SG2 »

Also kann ich danach ne fünfstellige Summe an Plugins entsorgen... Na dann doch lieber en neuer Mac mit MacOS ;)
BaBa
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

Bitwig konzentriert sich auf VST.
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muki
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von muki »

musst halt schauen, welche vst unter linux laufen...

...viel duerften es vermutlich nicht sein...
...soweit ich sehe zB fabfilter, waves nicht...
..u-he aber hat linux support...
muki
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Häschen
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Häschen »

Auf Linux wechselt man nicht wegen der Plugin Auswahl.
Da geht’s um funktionalen Purismus. Nix knallbunti, aber Bitwig kommt ja nicht ganz nackt.
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Geheimagent »

SG2 hat geschrieben: 07 Okt 2020 - 22:03 Funktionieren denn die ganzen AUs unter Linux noch? Das wäre für mich die größte Hürde zum Wechsel...
Man kann etliche Windows VST Plugins über wine unter Linux installieren. Es funktionieren nicht alle Plugins, bei einigen scheitert es bei der Registrierung.

Tracktion, U-He etc. funktionieren unter Linux von Haus aus. s.o.

Hier noch wegen Linux Plugins:
http://linux-sound.org/linux-vst-plugins.html

Ubuntu ist als OS klasse, und hat auch ein tolles Forum/Wiki:
https://ubuntuusers.de/
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Stephan S
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Stephan S »

Jeder Aufwand Richtung Linux bedeutet ein Vielfaches gegenüber dem simplen Upgrade auf Mojave.
Es geht hier um ein Efi und ne billige Gamer GraKa, lässt sich per eMail erledigen.
BaBa hat geschrieben: 07 Okt 2020 - 20:22 PS: Metric Halo und Linux?
Nur mit 3d- würde ich aber auch noch nicht empfehlen.
Mal abgesehen von dem Fakt dass sich dann mehrere Rechner gleichzeitig mit dem Ding konnekten könnten, was der beschreibenen Arbeitsweise durchaus zuträglich wäre.
‹(•¿•)›
BaBa
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

Hi Stephan,

genauso sehe ich das auch, zumal man Logic an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Man braucht nicht jeden Kram.

Linux ist immer noch eine Sache mit dutzenden Unbekannten.

BaBa
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von BaBa »

Naja,

wie man mit den Möglichkeiten des Metric Halo umgeht, ist auch
individuell.

Aber - ein LanKabel hat eben seinen Reiz.
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Stephan S
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Stephan S »

Du kannst mit dem Ding verschiedene Spuren verschiedener Rechner (bei USB beschränkt auf 12 soweit ich weiß) genauso wie physische i/o routen, pro Einheit 128 an der Zahl.
‹(•¿•)›
Heiner
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Heiner »

Stephan S hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 10:17 Jeder Aufwand Richtung Linux bedeutet ein Vielfaches gegenüber dem simplen Upgrade auf Mojave.
Es geht hier um ein Efi und ne billige Gamer GraKa, lässt sich per eMail erledigen.
Stimme dir zu. Linux Rechner sind zwar bei meinen Programmierer-Kollegen beliebt. Aber als Techie ist man mit der Konsole sowieso per Du.

Mit Audio und Linux kenn ich mich nicht aus, aber aus der Video-Welt höre ich, dass Davinci Resolve auf Linux für eine Reihen von Leuten mehr Arbeit macht als Windows und MacOS.

Wenn die MBP Option nicht fruchtet hätte ich jedoch keine Behrürungsängste vor Windows.
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teloy
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von teloy »

...mir fällt kein au plugin ein, das nicht auch ein vst plugin wäre....

und äh, ich nutze seit jahren keine externen plugins mehr.....effectrix und ohmicide waren noch ne weile die einzigen plugins die ich auf jedem neuen rechner mit genommen habe....und nun...ist es ausschlieslich noch microtoniq, was ich ausserhalb von logics und metric halos bordmitteln nutzbringend einzusetzen weiss...

ich weiss nicht wie andere arbeiten, aber ausser einer handvoll "too much cpu usage" und ähnlich seltenen "too slow on harddrive capacity" umständen, bin ich noch nie vor eine überlastungswand gefahren....selbst bei dickeren orchester sachen, back in the days....und nie hatte ich mehr als 16 gb ram in use....für gewöhnlich eher gewöhnliche 8...

aber gut, ich recorde auch viel externe hardware und mikrophon content.....

und wie hase so treffend randbemerkt hat, kommt bitwig alles andere als nackt daher....
wenn mensch mal unvoreingenommen und offenen ohres eintaucht, ist da so ziemlich ALLES was mensch sich wünschen kann auch zu finden....und was sich nicht auf den ersten blick anbieten mag, lässt sich bei genauerer betrachtung dann selbst zusammen stellen....und dann als eigenes "plugin" safen....

so toll es ist, dieses und jenes helferlein plugin, edel simulation oder klangkonzept auf knopfdruck ferddich plugin zu nutzen.....es steht in keinem vergleich zu dem gefühl der freiheit, wenn mensch alles zu finden und zu machen weiss, mit einer kleinen, überschaubaren auswahl an lizenzen und den ganzen anderen "promo me deadly daily hussel" hinter sich lässt....

....nennt irgendein externes plug in von dem ihr glaubt, nur damit kriegt mensch es gebacken...und checkt gegen wie sich genau DAS resultat auch mit bitwigs bordmitteln zusammenstellen oder dort im modulargrid patchbasteln liesse....und ihr werdet feststellen, das es gerade mal ein oder zwei sein werden....fabfilter zb...wollte ich immer haben....wäre das nicht soviel zusätzliches lizenz gemurkse....und oops sieh da, eq+ in bitiwg macht faktisch genau das was fabfilter so unbestritten toll macht....

ALLES unter einer haube und in schlicht zweckmässiger, monochromer optik bei immer gleichbleibendem bedien habitus vor mir zu haben, hat mich jetzt schon befreit....
und ich fange, wie gesagt, ja gerade erst damit an....

beliebigen, halbwegs aktuellen rechner anmachen...bitwig selbst bei wackeliger netz anbindung innerhalb von unter 15 minuten komplett mit allen extensions runterladen, ruckzuck selbstinstallierend, einmal die lizenz bestätigen und ab geht er, der peter....oh...irgendwelche controler, irgendwelche interfaces, jedwede vst plugins, individuelle rechner kapazitäten...einmal klicken, wird erkannt und fortan entsprechend benutzt....egal auf welcher platform aufgesetzt....mehr als nur überzeugend...
...SHARE MUSIC FROM HAND TO HAND AND EAR TO EAR...
....coincidence is code.....RAW RUMBLE CODE.
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Häschen
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Häschen »

Das RAM Bedürfnis ändert sich mit neuerem OS X und Logic ziemlich schnell. Alles damals kannst du vergessen.
Wenn ich mein Mojave System, 'n leeres Logic 10.4.8. Projekt lade und Safari öffne, um diesen Beitrag zu schreiben kostet das 15 GB RAM.
Davon kannst du 3-4 GB abziehen, weil hier einiges läuft.

Wer bescheidenen Elektro Bums schraubt oder nur Audio aufnimmt mit 'n bisschen Plugin Drums kann mit 16 GB vielleicht noch glücklich werden.
Ausgenommen davon sind Masochisten. Die werden unter den Bedingungen auch bei 8 GB geil.


Lange Rede, kurzer Sinn: Linux on 2012 MacBook Pro works great!

Nachtrag: Hier du kleines Sabbel Lieschen ->How to Install Linux on a 2012 MacBook Pro :lol:
Geheimagent
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Geheimagent »

FabFilter Pro Q3 hat 24 Bänder EQ+ nur 8 Bänder
der FabFilter Pro Q3 hat einen Dynamic EQ integriert, und Low Cut bis zum Brickwall Lowcut. Man kann eine weitere der unterschiedliche FF P Q3 Instanzen in der geöffneten Instanz als Analyzer anzeigen lassen.

Was aber richtig geil an Bitwig ist, das Ding startet viel schneller, und neuere Plugins werden im Hintergrund eingeladen, ohne das man erst ein Kaffee kochen muss.
Plguins werden unterteilt
- Bitwig
- VST
- VST User
- VST3
- VST3 User

Mit der Übersicht gebe ich Dir recht. Wenn Du alle Plugins unter Gottes Sonne hast, dann weißt Du nicht, wie Du auswählen sollst. Ich bin erstaunt, was so manch ein Kollege selbst in der obersten Liga an Plugins benutzt. Gerade bei EQs. Ich nutze da nur noch den FabFilter, obwohl ich noch genug andere habe.
Heiner
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Re: from bitwig into the big wide open...

Beitrag von Heiner »

Häschen hat geschrieben: 08 Okt 2020 - 15:12 Das RAM Bedürfnis ändert sich mit neuerem OS X und Logic ziemlich schnell. Alles damals kannst du vergessen.
Wenn ich mein Mojave System, 'n leeres Logic 10.4.8. Projekt lade und Safari öffne, um diesen Beitrag zu schreiben kostet das 15 GB RAM.
Davon kannst du 3-4 GB abziehen, weil hier einiges läuft.

Wer bescheidenen Elektro Bums schraubt oder nur Audio aufnimmt mit 'n bisschen Plugin Drums kann mit 16 GB vielleicht noch glücklich werden.
Ausgenommen davon sind Masochisten. Die werden unter den Bedingungen auch bei 8 GB geil.


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Nachtrag: Hier du kleines Sabbel Lieschen ->How to Install Linux on a 2012 MacBook Pro :lol:
Das Thema RAM auf einem Macbook ist für mich seit 2011 obsolet. Damals habe ich das erste mal ein MacBook Air mit SSD Festplatte gekauft. Der Photoshop-Aktionen-Test (Bild massiv hochskalieren und Filter berechnen lassen) bewies, dass eine neue Zeitrechnung begonnen hatte. Mit meinen vorherigen Rechnern habe ich das regelmäßig nach 30 Minuten abgebrochen. Das MacBook Air mit 4GB Ram war nach wenigen Minuten fertig. Weil das OS die SSD faktisch wie eine RAM-Erweiterung nutzen konnte.
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