Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

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Sir Hannes
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Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Sir Hannes » 05 Dez 2018 - 20:09

Yo,

an einer Session arbeiten MÜSSEN DEADLINE, in der es willkürlich knackst, vergeudet meine Lebenszeit, macht keinen Spaß und schadet dem Ohr. Gegenlesen, dass in X viele Funktionen, die ich persönlich brauche und sehnlichst erwarte immer noch nicht drin sind, keine Ahnung, wann 11 kommt. Naja, jetzt Cubase 10. Warum nicht?

Mag sich wer, für mich, auskotzen über Cubase 9/10 (nicht älter)? Ausführlich auskotzen, haha (sw) (clap) :lol: Kuss
Im Ernst: da entdecke ich mich selbst wieder und kann entscheiden, ob ich ein folgendes Album noch mit Apple&Logic entwickeln will. Oder einfach meinen Weg fahre und auf Steinberg setze (die gibts in 20 Jahren noch, bei anderen bin ich mir nicht sicher).

Der Preis von 600€ ist okay. Arbeite immer mehr hybrid, auch mit Orchester-Sachen, Spuren ab 150 und das ganze Logic-Fehler-Gedöns neeeeee. Den ES2 nutze ich gar nicht mehr.

Und vermutlich (mein Weg) kann ich von Komponieren in Cubase leichter auf Filmvertonung switchen via Nuendo. Habe Logic und ProTools schon verkuppelt, aber die sind halt wie Hund und Katze.

Freue mich sehr auf ausführliche Antworten zum Thema. Danke, merci, thx, fröhliches Schaffen :-)
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von alexander » 05 Dez 2018 - 20:20

ich glaube du solltest besser mal deinen rechner warten, bevor du vorschnell auf ein anderes programm umsteigst. denn fehlerfreie software gibt es nicht und cubase hat genauso probleme wie alles andere. von hier kann ich berichten, dass nicht immer alles perfekt läuft (v.a. bei höherer cpu belastung etwas zäh, aber bald kommt ein neuer rechner), aber im großen und ganzen logic sich so verhält, wie man das gerne möchte. willkürliche knackser hab ich eher nicht, die stehen, wenn sie denn auftreten (und das ist selten) meist im zusammenhang mit der cpu last. da kann aber abhilfe geschaffen werden (freeze etc.). my 2 cents.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Stephan S » 05 Dez 2018 - 20:44

Ich finde insgesamt die Produktpflege von Apple besser als von Yamaha (mir scheint die mögen Macs nicht sonderlich). Der einzige Grund für das Crossgrade könnte aus meiner Sicht Nuendo sein. Ich würde es nicht machen- habe aber auch nie über 100 Spuren...
‹(•¿•)›
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Sir Hannes » 05 Dez 2018 - 21:10

@Alex: ich möchte nicht weiter auf die CPU Spikes und dropouts eingehen, aber mir ist bewußt, was sie provozieren kann - und was ich ausschließen kann, habe ich ausgeschlossen.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von alexander » 05 Dez 2018 - 22:28

Sir Hannes hat geschrieben:
05 Dez 2018 - 21:10
@Alex: ich möchte nicht weiter auf die CPU Spikes und dropouts eingehen, aber mir ist bewußt, was sie provozieren kann - und was ich ausschließen kann, habe ich ausgeschlossen.
dann hoffe ich für dich, dass die bugs, die cubase hat, für dich passender sind.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von beatbert » 06 Dez 2018 - 23:31

Sir Hannes hat geschrieben:
05 Dez 2018 - 20:09
....ausführliche Antworten...
Du hast es ja nicht anders gewollt:

Zunächst möchte ich vorausschicken das mir die unbestreitbaren Vorteile von C bewusst sind. Ich habe über Jahre hinweg gleich viel mit beiden Programmen gearbeitet, zeitweise auch eindeutig mehr mit C, insofern kann ich zumindest für mich selbst und meine Arbeitsweise die vor und Nachteile gut sortieren.
Tatsächlich hängen auch die für mich gravierenden Nachteile direkt mit eben dieser Arbeitsweise zusammen und sind für viele Nutzer womöglich unerheblich. Ist also absolut subjektiv.
Bezieht sich im übrigen alles auf 9, ist die letzte Version mit der ich gearbeitet habe.

1. Noteneditor
– Ich finde die rhythmische Darstellung “komplexer“ Einspielungen in LX auf Anhieb viel besser lesbar. Im allgemeinen ist das Notenbild (auf dem Monitor, nicht das gedruckte) für mich einfach besser lesbar.
– Ich benutzte intensiv die Möglichkeit mehrere Noteneditoren gleichzeitig offen zu haben. Ich mache viel Orchester und da ist es schön zum einen die ganze Partitur bzw. ein bestimmtes Notationsset und gleichzeitig einzelne Stimmen/Akkordspur/die aktuell gespielte Stimme zu sehen. Geht so in C nicht.
– Allgemein finde ich die Möglichkeiten zur Änderung der Darstellung in C schlechter zugänglich.

2. Controller
– die Einbindung generischer Controller ist umständlicher, allgemein finde ich die LX-Controllersteuerung ziemlich genial
– für mich essenziell, es gibt keine feste Verdrahtung in C von Controllern zu bestimmten Plugins. Ich habe allerlei Controller denen ich fest bestimmte Parameter-sets meiner Lieblings-Plugins zugewiesen habe. Zum Beispiel habe ich acht Potis die grundsätzlich immer den Kompressor des gewählten Kanals bedienen. Ich habe die für meine liebsten fünf Kompressoren jeweils gleich belegt (wird nur zum Problem wenn ich mehrere Kompressoren pro Kanal benutze, dann muss ich die Finger davon lassen, kommt aber so selten vor dass mich das nicht kratzt).
Andere 12 Regler habe ich z.B. dem SPL PassEQ und weitere 8 dem Maag zugewiesen, und zwar so das sie optisch mit der Anordnung im Plugin übereinstimmen.
Das ist die einzige Art wie ich Hardware-Controller wirklich intensiv nutze. Alles andere, etwa sporadisch Zugewiesenes, macht mich kirre.
Dieses Verhalten ist mit C nicht zu erzielen weil die Parameter mit dem Slot assoziiert sind und nicht mit dem Plugin.
Wenn jemand sagt dass das in 10 anders ist freue ich mich.

3. GUI
– die Scrollbalken sind eine Frechheit
– der Mixer ist furchtbar träge
– das Fenster-Handling im großen und Ganzen ist zwar inzwischen besser geworden aber immer noch nicht so flexibel wie in LX

4. Loop-Funktion
Die schlichte Option Loop für Regionen (tschuldigung Parts) gab es zumindest in 9 immer noch nicht.

5. Anordnung von Einstellungen
Obwohl ich echt lange und intensiv mit C gearbeitet habe sind mir immer noch viele Bereiche ein absolutes Rätsel (control Room).
Auch die Unterbringung bestimmter Grundeinstellung im entsprechenden Menü empfand ich, auch nachdem ich dann endlich auswendig wusste wo was ist, irgendwie unorganisch.
Ich habe nach einem halbjährigen Projekt mit C mal wieder LX hervorgeholt und mich sofort wieder zurecht gefunden. In umgekehrter Richtung konnte ich diese Beobachtung leider nicht machen.

Im Fazit würde ich sagen das für meine Arbeitsweise LX einfach im editing viel, viel geeigneter ist. Auch wenn ich dann in anderen Bereichen Abstriche machen muss.

Naja, so lang war es jetzt doch nicht.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Saxer » 07 Dez 2018 - 0:16

Was ich persönlich in C nicht leiden kann, sind die ganzen übereinander liegenden Fenster. In Logic liegt hier alles nebeneinander, wenn ich andere Fenster-Kombis brauche, wechsele ich das Screenset, mit Ausnahme von Plugins. Und ja, der Noteneditor ist bei mir auch essenziell zum arbeiten. Und Logic hat halt bei mir 30 Jahre Vorsprung...

Aber gerade im Scoring-Bereich haben sich die Mehrheiten in den letzten Jahren mehr zu C hin verschoben. C ist auch mit mehreren tausend Spuren noch stabil, man kann Kontakt-Instanzen laden und deaktivieren, wobei der CPU- und RAM-Bedarf auf fast null geht, Samples werden beim Aktivieren geladen. Man kann also alles ins Template laden, was da ist, aber erst nach Bedarf aktivieren. Das ist schon pfiffig!
Für Orchester-Zeug wichtig: Midi-Controller-Darstellung geht in C mit mehreren Controller-Kurven gleichzeitig (zB Dynamikfahrt und Vibrato-Control übereinander sichtbar), das kann Logic nicht, bzw nur abwechselnd.
Logic hat eine Beschränkung auf 256 Software-Instrumente und läuft nicht so gerne mit Multimode/Multiout-Plugins (CPU spikes) was Monster-Templates erschwert. Mit Vienna Ensemble Pro und Slave-Rechner geht das aber wohl trotzdem gut. Ich persönlich mag keine Riesen-Templates, habe selten über 100 Spuren. Aber hier ist z.B. ein Screenshot von John Powells Logic-Template:
https://cinematiccomposing.com/uploads/ ... UBKtqu.jpg
Einige Kontakt-Libraries liefen in Logic nicht so gut wie in C (auch CPU-Spikes). Kontakt 5.x hat wohl einen Bug in der AU Version, der in der VST Version nicht besteht. Seit Kontakt6 verhalten sich aber beide Versionen vergleichbar.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Geheimagent » 07 Dez 2018 - 6:00

Ich benutze Logic und Cubase, wobei Logic X einfach deutlich überwiegt. Ich habe es häufig in anderen DAWs, dass ich festelle, oh sch... das geht ja gar nicht. Natürlich auch umgekehrt. Vieles hängt mit den persönlichen Vorlieben zusammen. Sich im Detail über jeden Aspekt auszulassen würde einfach zu weit führen, zumal einiges genannt ist. Ob ein Preis der für eine DAW gerechtfertigt ist muss der Käufer selbst entscheiden.
Zumindest wäre ich gerüstet, wenn eine DAW nicht mehr weiterentwickelt wird, waswohl bei den DAWs die ich habe nicht in nächster Zeit passieren wird. Genauso kann ich ein Projekt in eine andere DAW transportieren, wenn aus irgendeinem Grunde Bedarf besteht, weil etwas dort besser funktioniert, und dort weiterarbeiten.
Ich würde jedoch nicht behaupten irgendeine DAW sei schlechter oder besser, selbst DAWs in denen ich mich vom Workflow nicht wohl fühle (z.B. Studio One) sind qualitativ gut, und andere User kommen damit super zurecht.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Sir Hannes » 07 Dez 2018 - 13:01

@beatbert: subjektiv, aufschlussreich, nachvollziehbar. Ich danke dir für Deine Mühe und ich lese sehr gerne ausführliches, soviel war das nicht. :-)
Interessanterweise ergab meine Recherchen (scheinbar hart-hart: mein Halbwissen), dass eine Controllereinbindung mit C besser gelöst sei.
Das Fenster-Handling ist hier unter LP9 eine Katastrophe, Logic stürzt beim Aufrufen ab, die Fensterliste erscheint leer (keine 1-9, sondern leer = Bug), das, was ich bearbeiten möchte sehe ich nicht o.ä. Mir ist bewusst, dass das auch an OSX Sierra liegen kann, um LP9 "in Schutz" zu nehmen. Andererseits deaktiviert ja Apple knallhart Apps, die unter neuerem OSX nicht mehr laufen dürfen.

@Clemens: tausende Spuren: check. CPU/RAM: check. Mehrere CC-Lines: check. Kontakt-Bug: deinen Beitrag hatte ich dazu sehr interessiert gelesen, danke dafür!
Das sind momentan mit Hauptgründe für einen Wechsel für mich. Deine zwei Gründe, nicht zu wechseln, mit Fenster und Noteneditor erscheinen im Vergleich dazu nicht schwer zu wiegen (obacht: subjektiver Eindruck).

Ein gerade bei >150 Spuren wichtiger Punkt in LP9: die Unordentlichkeit mit den Spuren: Die Mixerdarstellung ist schräg, die Nummer-zur-Spur nicht gelungen (ProTools interessiert das nicht, da kann ich umschieben und der Mixer ist immer aktuell), nur im Environment kann ich mir das so zusammenschustern, wie ich es aus PT kenne - bei 150 Spuren eine häßliche, haptisch grausige Arbeit.

Meine persönlichen Punkte für Logic sind derzeit: die massive Zeit, die ich damit an erfolgreichen Projekten gearbeitet habe. Die mitgelieferten Instrumente waren für mich klar denen von C überlegen. Aber: ich habe soviel von anderen Firmen, dass ich die internen bis auf ein Prüf-Klavier oder einen Sinus-Generator nicht mehr nutze. Alchemy interessiert mich nicht.

Sehr gerne weitere persönliche Meinungen, auch ohne sich vorher zu entschuldigen, wenn es lang wird. Ich bin ein aufmerksamer und dankbarer Leser.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Geheimagent » 07 Dez 2018 - 14:37

Sehe ich das richtig, dass Du noch mit Logic 9 arbeitest? Das sollte man nämlich nicht mit einem aktuelle DAW System vergleichen.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von teloy » 08 Dez 2018 - 19:24

...logic x 10.4 bietet alles was mein herz begehrt....
ich könnte mittlerweile sogar klassik strecken recht überzeugend abliefern, alles unter verwendung von logic bordmitteln ONLY....
aba klassik ist dieser tage eh nicht mehr teil meines jobprofils....

und wenn ich dieser tage auf einem meiner alten schleppis doch noch mal kurz an ne alte sache ran möchte und L9 vor mir habe, ist es mittlerweile gefühlt schon fast ne reise zurück ins mittelalter....
nee, nee...ich vermiss die zeiten wo ich vienna und co brauchte so gar nicht....
und hier verstaubt ein ganzer stapel festplatten mit alten samplelibs....

also, sir hannes, komm in der gegenwart an und wir können reden....macht gerade mal 180 glocken...grabbelkisten preis für die dickste midi engine ever und noch so viel mehr, die jemals verramscht wurde und trotzdem allen professionellen ansprüchen genüge tut...
und mac user sollten eh die finger von crossplattform software lassen....

und apropos gegenwart.....nie und nimmer würde ich mir nomma ne andere daw draufschaffen wollen....ich muss musik machen, nicht ewig suchen und mich am kopf kratzen und alles umdenken...für so'n scheiss bin ich zu alt......zukunft, ich komme...
...SHARE MUSIC FROM HAND TO HAND AND EAR TO EAR...
....coincidence is code.....RAW RUMBLE CODE.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Sir Hannes » 09 Dez 2018 - 18:59

teloy hat geschrieben:
08 Dez 2018 - 19:24
ich muss musik machen, nicht ewig suchen und mich am kopf kratzen und alles umdenken...für so'n scheiss bin ich zu alt......zukunft, ich komme...
ja, ich verstehe dich Teloy. Dein letzter Satz ist meine Motivation. Zu alt, zu wenig Zeit, zu viel Dinge die es noch so gibt. Und dann such ich mir n Ast im Mixer ab, kriege einen Anfall mit dem HyperDraw, die Automation im Cycle ist shit, Parameter werden manchmal nicht übernommen, mimimimiiiii . Jaja, hast recht, 200 Ocken ist nüscht mehr. Aye, sorry fürs Jammern. :oops:
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Sir Hannes » 09 Dez 2018 - 19:00

Übertreibungen wie "superior" und das übliche "besser, als..." geflissentlich überlesen.

Now, for absolutely everything else, literally everything, I feel Cubase is a far superior piece of software..

Just some features that make it outstanding:
-A proper midi drum editor.. Simple as that.. Take any VI or External drum synth, name each note whatever you want, and program away with the brush..Or see drum midi you played in or imported on a proper drum grid and edit with extreme ease with the brush. There is also a midi plugin step sequencer for a more hardware like approach. I don't even know of a step sequencer for drums that just integrates with logic, other than ultrabeat, but that works only on ultrabeat, and isn't retina. It's SO hard to see and so blurry on HiRes screens.
-Vst Note Expression, the way it's meant to be.
-The info line for any clip or note selected.. it's all there in one line.. Logic you have to click and hold or open event lists
-Automation precise editing with numerical values, Logic can only numerically edit 127 steps.
-Instant audio engine response.. Logic takes 2 to 3 seconds for responding to most audio editing commands during playback
-No ghost effects/Phantom notes - Logic still has the effects buffer issue and I still start songs on bar 5, which I started to do back at version 3 as it even had the same issues with it's own effects then.
-control over GUi colour without any hacking or purchasing of external skins. You can also make your own COLOUR *palette* for clips/tracks..Logic's is fixed and they even removed a standard red of any kind in Logic X!
-Automation is in time regardless of latency in signal path. Cubase's delay compensation is still superior to Logic and audibly reacts instantly to any latency changes in plugin.
-Truly unlimited tracks depending solely on computer power.. Logic for example has 255 instr tracks.. That really isn't enough for some film composers.
-256 hardware inputs and output vs 64 in Logic. This in itself is a massive, massive feature.
-Proper selectable midi device input for every single track.. whatever you like.. assign for example one controller to play certain tracks, another to play others, and so on. With one click on the main page. No environment needed.
-Chord track - It's actually incredibly intelligent but the real strength is that after you compose, you can have vocals and other samples follow the key of the chords.. No manual editing bit by bit or usually just some minor manual changes needed after. I don't sing, so work with vocal samples, and this is absolutely huge for me.. I just tick one box and they are in key with my song. Done. And not to forget the chord track is powerful at creating progressions as well.
-clip gain is done right there on the clip.. not in an inspector box.. Another huge difference.. Although, Pro tools is the king here.. for audio levelling.. just.. wow.. amazing. Again, clip volume changes are heard instantly.
-performance now at least equals or surpasses Logic at 128 buffers and up, usually equals it at 64, but lags at 32. Since I use a DSP solution to monitor, 128 is fine for playing Vi's and i really do get better performance than Logic
-Another huge workflow thing for me.. when you click on a Vi track, just like Logic, the track goes into "live" buffer mode.. i.e the buffer set in preferences..BUT, to take a track out of that mode in Logic, you have to literally select a different track... there is no other way.. So if you need to open a plugin GUI but are low on resources, and are in one page arrange/inspector view with Logic, you need to select the track, open the plugin GUI then select an audio or inactive track to take the VI track out of live mode. In Cubase you just press a button and can keep the correct track highlighted. Just this little thing is such a huge time saver for me.
-proper, smooth audio editor
- Selectable pre and post fader inserts PER track! You can literally drag the slider for any track to which effects you want to be pre or post fader. There is absolutely no way to do this in Logic without using an external gain staging plugin.
- Audio file to tempo preview happens 5x as fast as Logic.. as soon as you move to the next file, it's instantly audible and synced. Logic needs to buffer, buffer, buffer.. 3 seconds delay again when browsing during playback
- For me this matters, to many others it won't, but Cubase supports offline audio file transfer to and from Revoice pro.. Logic has to all be recorded in real time.. it's SO slow.. Other lovers of Revoice Pro will know what I am talking about.
- I will say, Cubase's time stretch on drums is awful and phasey, even with just 5% change. Logic has an auto slicer and is far superior and I have never had it fail, even with extreme tempo stretches. Cubase you need to literally open each individual file in the audio editor, create slice points and slice the file, then crossfade each slice. it's the only way to get decent sounding tempo change on drum loops.. So if you happen to work with rhythmic loops, Logic is superior for this, truly.
- Nothing beats Halion Sonic for an included all round rompler, however for synthesised stuff Logic has a massive edge.. Cubase in built synths don't even come close. Also, Logic's modulation and delay effects kill Cubase. If i was still using Logic, i'd sell a lot of my third party plugins, in Cubase I need them.
- If you are using a lot of UAD effects, Cubase any day.. cause you can add and remove them on the fly and the PDC updates instantly, unlike Logic which has that.. yep.. 3 second delay. And again, Cubase can play back it's automation where you actually draw it.. Logic's shifts depending on what plugin delays are in the automation signal path.. i.e it's out of time.
- Automation in Cubase is way better..just the little things like the info line when a dot is selected, for example, and in logic, there is STILL an issue where you can't stack two dots completely vertically at the same timeline point without workarounds. Cubase, you just drag the dot and it hard stops. Curves are also much easier to adjust without key commands or separate tools.
- The Control Room with it's integrated loudness metering.. it's very powerful and often overlooked.
- Cubase logical editor is more powerful than Logic's.. You can create presets to do anything, but it's a deep learning curve. There are some excellent preset macros to get you started with a lot of clever midi functions with one click.
- as good as Logic is at midi, Cubase is simply better. it's a composer's complete toolbox IMO. There is also in place editing which logic does not have in any capacity

Honestly, Cubase is simply better software. They keep on thinking of the little things to speed up workflow.. whereas Logic's basic workflow is the same as it's always been, with the same downfalls that never get attended to. it's still based on midi resolution for a lot of things, as in, 127 steps, has the same audio engine delays it's had for 20 years, the same phantom effects tails it's had for 20 years, the same environment under the hood it's had for 20 years..It's like Apple just keep adding more and more on top of something that needs fixing at it's core, and it just became too much for me and I switched. Couldn't be happier now..truly.
Just all these little things add up..BTW, I do maintain use of Alchemy very easily with the purchase of the cheap Apple mainstage app, and control it from normal midi tracks in Cubase..
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von Geheimagent » 13 Dez 2018 - 7:26

Mir ist übrigens noch was entscheidendes aufgefallen. Wenn Logic ein Plugin nicht mag wird es entweder abgeschaltet, oder angezeiigt, wegen welchem Plugin es nicht startet oder abstürzt. In Cubase und Pro Tools hatte ich es zwei mal, dass beim Startvorgang es wegen bei Cubase 2 und bei Pro Tools ein Plugin abstürzt. Dann sucht man sich einen Ast ab, wenn man mehrere Updates gemacht hat. Cubase hatte mit zwei NI Plugins Probleme und Pro Tools mit dem Smart EQ. Bei esterem war es sehr mühsam, da man an den beiden Plugins nicht sehen konnte, dass es Updates waren. Ich habe die Vorgänger Versionen aus der Timemachine geangelt.
Dann wandern mir zu viele Plugins auf die Blacklist, das hat sich gebessert. Bei der POD-Farm erkennt er diese als 32bit, obwohl sie 64 und 32bit sind.
Bei Logic die Streichersounds sind zwar ok, aber obwohl ich VSL nicht mag, liegen da noch Welten zwischen.
Auch in Logic X muss man umlernen, es hat sich einiges getan, und auch noch mal in den letzten 5 Jahren, so lange gibt es schon Logic X auch noch mal einiges.
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Re: Cubase 10 Pro Nutzen für lebenslangen Logic-Nutzer?

Beitrag von MarkDVC » 13 Dez 2018 - 8:11

Sir Hannes hat geschrieben:
09 Dez 2018 - 19:00
Übertreibungen wie "superior" und das übliche "besser, als..." geflissentlich überlesen.

Now, for absolutely everything else, literally everything, I feel Cubase is a far superior piece of software..

(.....)
Just all these little things add up..BTW, I do maintain use of Alchemy very easily with the purchase of the cheap Apple mainstage app, and control it from normal midi tracks in Cubase..
@Sir Hannes: Ich nehme an, die o. G. Texte stammen nicht von DIr, sind eher ein Zitat. Kannst Du bitte die Quelle erwähnen, bzw. als Link posten? Das wäre nicht nur höflich, kann u. U. uns hier Ärger sparen.

Danke und Gruß

Mark
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