Preamp für Gesang

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josipdesire
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Ok , vielen Dank für den Tipp , ich werde es ausprobieren . Ich dachte immer der Raum sollte trocken sein , aber so schnell irrt man sich. Jetzt gehe ich schlafen , komme gerade von einer Feier wo wir gespielt haben .
Gute Nacht .
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Mile69
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Mile69 »

Kennst Du schon den Anbieter "Echoschall"?

http://www.echoschall.de
Dort könntest Du für wenig Geld (9,50€ am Tag) beispielsweise ein SM7B leihen um es mal zu testen.
iMac 27 5K (Late2015) Core i7 16GB RAM - OS X 10.12.6 - Logic Pro X - Fatar SL-880 Masterkeyb., Alesis RA100, NS10-M, Roland JV-80, Roland e-Drums TD-6V, Roland U-220, Behringer UMC1820, Presonus FaderPort, Samson C-Control, KORG nanoKontrol2, Gitarren
josipdesire
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Hallo zusammen , danke für die Infos .
Das Shure sm7b ist angekommen und ich werde es mal Testen und vergleichen , anschliessend werde ich die Gesangsaufnahme im Forum zuschiken .
Ich habe gesehen das der Focusrite ISAone Analog für 500€ zu haben ist und anschliessend gibts den Focusrite ISAone ANALIG + A/D Card für 600€ .
Was ist da der Unterschied bzw.. was ist das für eine A/D Card und braucht man das wirklich ?
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Stephan S
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Stephan S »

josipdesire hat geschrieben:was ist das für eine A/D Card und braucht man das wirklich ?
Das ist die beste Lösung um an einen anständigen Wandler heranzukommen, der den meisten Interfaces deutlich überlegen ist- außerdem hält er die analoge Leine kurz, das ist immer gut. Aber dein Interface hat keine Digitaleingänge, du müsstest also die von deinem Mac nutzen, das bringt Vor- und Nachteile mit sich und kostet extra für den Stecker. Hören wirst du den Unterschied kaum- er ist aber trotzdem da.
‹(•¿•)›
josipdesire
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Stephan S hat geschrieben:
josipdesire hat geschrieben:was ist das für eine A/D Card und braucht man das wirklich ?
Das ist die beste Lösung um an einen anständigen Wandler heranzukommen, der den meisten Interfaces deutlich überlegen ist- außerdem hält er die analoge Leine kurz, das ist immer gut. Aber dein Interface hat keine Digitaleingänge, du müsstest also die von deinem Mac nutzen, das bringt Vor- und Nachteile mit sich und kostet extra für den Stecker. Hören wirst du den Unterschied kaum- er ist aber trotzdem da.
Danke für die Antwort !
Jetzt ist die Frage ob sich das ganze rentiert da ich in meinem Interface keine Digitaleingänge habe müsste ich die vom Mac nutzen und somit wäre das Interface von Steinberg nutzlos ? . Welcher Anschluss wäre es am Mac ..?
Ich nutze schon den Thunderbolt Anschluss da ich einen externen 24 zoll Monitor nutze und die restlichen 2 USB sind auch schon belegt .
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Stephan S
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Stephan S »

Öhm sorry, ich habe geträumt. Den digitalen Eingang gibt es nicht, nur einen digitalen Ausgang, der ist in der Kopfhörerbuchse versteckt.
Also: Derzeit keine Möglichkeit, die Karte mit deinem Mac zu verbinden. Mach dir nichts draus, ist erstmal fünf Schritte vor dem, den du grad gehst.
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Peter Ostry
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Peter Ostry »

josipdesire hat geschrieben:gibts den Focusrite ISAone ANALIG + A/D Card für 600€
Ich habe jetzt nicht verstanden, ob dir Stephan die optionale Digitalkarte empfiehlt oder nicht.

Ich sag mal so:
  • Hast du vor, in absehbarer Zeit ein anderes Audio Interface anzuschaffen?
  • Hast du vor, manchmal mit dem ISA One woanders aufzunehmen, wo es entsprechende Digitaleingänge gibt?
  • Hast du vor, dein gesamtes Setup für die Zukunft so gut und vielseitig wie in dem Kostenrahmen möglich zu gestalten?
Wenn du eine der obigen Fragen mit Ja beantwortest, nimm die im Thomann-Bundle sehr preisgünstige Digitalkarte mit.

Ansonsten lass es bleiben und rechne die 100 Euro Kostendifferenz in einer Art Selbstbetrug als "Ersparnis" dem Mikrofon zu. Das wird dadurch billiger, wenns auch nur virtuell ist :P
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Rolle
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Rolle »

Peter Ostry hat geschrieben:Er sucht sich mit Sicherheit die am besten geeigneten Mikros aus, aber er hat eine tiefe weiche Stimme, das Gegenteil von deiner. Vielleicht fragst du Rolle, welches Mikro er für seine Stimme überhaupt nicht mag, das könnte es dann sein
mit Verlaub: nein

ich hab einfach nur empfohlen entweder ein RE20 und/oder ein SM7b zu testen, da beides Mikrofone sind, die a) wenig Geld kosten und b) sowieso in jedes Studio gehören.
Mit beiden Mikros kann man hervorragend und vor allem leicht sehr vernünftige Gesangsaufnahmen machen.
weich oder hart spielt doch in diesem Stadium keine äh Rolle... weder das eine noch das andere Mikro ist eine Fehlinvestition. Klingen wirds immer noch nicht wie eine U47 Aufnahme aus den capitol studios in LA aber zumindest funktioniert es und macht die Aufnahme einfach.

Ich mag hier zwar immer mal Sachen posten bei welchen ich singe aber das heißt doch nicht, dass ich den lieben langen Tag nichts andres mache :)
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Peter Ostry
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Peter Ostry »

Rolle hat geschrieben:weich oder hart spielt doch in diesem Stadium keine äh Rolle
Jetzt tu nicht immer widersprechen. Für eine konstruktive
Unterhaltung ist es nun mal unabdingbar, dass ich Recht habe.
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Rolle
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Rolle »

:lol:

ich musst halt nur was richtig stellen - Recht hast natürlich immer nur du :-)
es ist ein einfach ist das
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Hallo zusammen ,
Den Focusrite ISA One habe ich jetzt auch bestellt und müsste demnächst auch ankommen .
Bin schon ganz gespannt auf die Kombi und meiner Stimme .
Die Ergebnisse werde ich dann zuschiken .
Ich habe online im Handbuch vom ISA One reingeschaut und hab folgendes interessantes gelesen :

Hier steht : Dynamische Mikrofone haben eine niedrige Ausganginpenanz von 150 bis 300 Ohm.
Dann steht noch : Vorverstärker normalerweise Eingangsimpedanz, die zehnmal über dem eines mittleren Mikrofons liegt, als zwischen 1,2k und 2k. (Der ISA 110 Vorverstärker entspricht dieser Regel und verfügt über eine Eingangsimpedanz von 1,4k bei 1kHz.)
Bei Eingangsimpedanzen von mehr als 2k fallen frequenzbezogene Varianzen des Mikrofonsignals weniger ins Gewicht als bei niedrigeren Impedanzeinstellungen. Aus diesem Grund bieten hohe Impedanzeinstellungen eine Mikrofonperformance, die schwächer in den Tief- und Mitteltonbereichen ist aber besser in den Hochtonbereichen, wenn man sie mit niedrigeren Impedanzeinstellungen vergleicht.

Gibts für Dynamische Mikrofone eine Eingangsimpedanz die man empfehlen kann oder die sich immer gut anhört oder ist das alles Geschmacksache und man soll alles ausprobieren .
Gruss Jole
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Lolo »

an der impedanz des mikros kannst du nix ändern, jole, die ist bauartbedingt. üblicherweise so um 200 ohm, und das ist auch okay. und wenn jetzt ein mikro ein paar ohm mehr oder weniger hat kann dir eigentlich egal sein. ich hab beim kauf eines mikros noch nie auf dessen impedanz geachtet.

bei der eingangsimpedanz des preamps gibt es verschiedene konzepte. einige hersteller bauen preamps mit möglichst hoher eingangsimpedanz (10k ohm und mehr). andere bauen mit den üblichen und klassischen 1200 ohm. dann auch oft noch schaltbar auf so um 300 ohm rum.
manche meiner preamps können das auch, aber um ehrlich zu sein, ich habe mich erst einmal getraut, mit 300 ohm aufzunehmen... der sound ist (natürlich von mic zu mic unterschiedlich) irgendwie gedrückter, weicher, auf seltsame weise komprimiert... da ich dem/r sänger/in meisst nicht zumuten wollte alles 2 mal zu singen, hab ich eigentlich immer die hohe impedanz gewählt. komprimieren kann ich nachher immer noch, aber ein zu gequetscht aufgenommenes signal wieder natürlich klingen zu lassen ist im nachhinein praktisch unmöglich.
trotzdem finde ich den schalter ganz gut, und ich probiere ihn eigentlich recht oft aus... :)
MacPro 2x2,8GHz Quad-Core Xeon 16GB RAM OS10.11.6, LP 10.4.6, zuhause: MacBook Pro 13" 2016, 2,9GHz Core i5, 8 GB RAM, http://www.facebook.com/IronBarStudios
josipdesire
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Danke , Lolo das du mir das erklärt hast !
josipdesire
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von josipdesire »

Hallo zusammen ,
das Focusrite ISA ONE ist gestern bei mir eingetroffen und ich habe es ein wenig getestet . Das Ergebniss bzw. wie ich es empfinde ist folgendes .
Man bemerkt schon gleich ein Unterschied ,das der Sound straffer klingt und evtl . durchsetzungsfähiger mit ein wenig brillianz , vor allem wenn die Eingangsimpedanz auf High eingestellt ist , so bei 6k8 Ohm .
Alles im allen ist es aber jetzt nicht der Hit , das es mich vom Hocker haut oder das ich sagen kann , der Sound für Vocals kling profesioneller . Was ich genau für einen Vocalsound suche ,weiss ich noch nicht , doch was ich weiss , unabhängig von der Soundfarbe , suche ich ,das die Gesangaufnahmen schön sitzen , nicht amateurmässig klingen , das war auch der Grund, wieso ich mein Budget schon auf 850€ erweitert habe.Wie gut ich singe , kann ich schwer beurteilen , jedoch habe ich eine grosse Erfahrung , denn ich singe über 15 Jahre in meiner Band und habe sehr viele Liveauftritte hinter mir.
Gesangsunterricht habe ich auch eine Zeitlang besucht und somit sind mir die Gesangstechniken bekannt. Mein Aufnahmeraum ist nicht optimal da in den Raum wo ich mein Homestudio habe ,es auch als Esszimmer dient .Das war der Kompromiss zwischen mir und meiner Frau . Klar ich habe in der Vergangenheit auch im Schlafzimmer aufgenommen, wo die Kleiderschränke offen waren oder mit Bettmatratzen . Da mein Aufnahmeraum nicht so empfehlenswert ist , habe ich mich für ein dynamisches Micro entschieden , das legendäre Shure SM7b . Ich habe zuvor auch ein Se Electronic 2200 C ausprobiert oder das tbone SC450 , jedoch klingt mir das SM7b voluminöser , dunkler oder satter. Ob das Sm7b für mich und für meine Stimme 100% passt ,weiss ich nicht , ach ja ich bin ein lauter Sänger , das sollte man noch erwähnen . Ich fahre am Freitag zum Thomann und teste mit dem SM7b Micro den Golden Age 073 dlx Preamp und den Warm Audio Preamp mit der Kombi Sm7b . Wenn mir das nicht passt , dann gebe ich alles wieder zurück und schaue mich um ob ich beim Thomann auch gleich zum antesten , ein Micro mit Preamp bis 900€ kaufe oder evtl. nur das Micro etc . Ich habe öfters gelesen das die Kombi Rode Nt2a mit SPL Goldmike immer passt oder evtl . ein Audio Technika 4040 mit GAP 073 . Das Thema ist sehr komplex und ich hoffe das ich die Kombination für Vocalrecording für mich finde .
Sorry für die Rechtschreibfehler !
Gruss Jole
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Peter Ostry
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Re: Preamp für Gesang

Beitrag von Peter Ostry »

Vielleicht erwartest du zu viel von einem Preamp oder andere Dinge als er dir liefern kann.

Wenn du schon bei Thomann bist, teste den Mindprint Envoice gleich mit. Die Chance, einen fertigen Sound nach deinen Vorstellungen zu bekommen, ist bei einem Channelstrip höher als bei einem dedizierten Preamp. Den Envoice kenne ich nicht persönlich, aber Mindprint ist in der Regel zu empfehlen. Lass dich nicht von den unpraktischen Reglerknöpfen irritieren.

Eventuell auch ART Voice Channel, ART ist immer wieder für positive Überraschungen gut. Der Voice Channel hat allerdings viel zum Herumdrehen, weiß nicht ob dir das taugt.
"Schatz, kommst du bald ins Bett?" —
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