Drum-Programming

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lonely
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Drum-Programming

Beitrag von lonely » 11 Apr 2019 - 11:46

Wer kann mir mit einer Empfehlung bzgl. Drum-Programming helfen? (mosh)

Bei Loops such ich mir immer nen Wolf und mach dann bei "so ungefähr passenden" oft Kompromisse; aber das geht eigentlich gar nicht.

Den Ultrabeat find ich so furchtbar vom Design her-so dunkel, fummelig und unübersichtlich.
Wie kann ich nur einen intuitiven, produktiven Workflow erlangen; ich bin da echt doof: Manchmal spiel ich die Bassdrum auf eine Spur, dann die HH auf die nächste, die Snare, etc.; und
überall dann ein SW-Instrument ....

aber das kann´s doch wohl nicht sein-ich schäme mich fast, diese doofe Vorgehensweise zuzugeben, aber anders wusste ich mir bislang nicht zu helfen, deswegen bitte ich
hiermit um Hilfe. (hallo
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Re: Drum-Programming

Beitrag von bitzone » 11 Apr 2019 - 12:04

Du könntest mit einem Drumkit im EXS anfangen, da hast du pro Taste einen Sound.
Wenn der Beat steht, kannst du die Midisignale per Tonhöhe auftrennen und entsprechend aufbrezeln.
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Re: Drum-Programming

Beitrag von Geheimagent » 11 Apr 2019 - 17:51

Sehr schön finde ich den Drum Editor in Cubase, vielleicht gibt es den auch in einer LE Version? So ähnlich sieht das im BFD3 aus. Zum Programmieren finde ich das sehr klasse.Auch heller Untergrund. Ich habe auch für mich festgestellt, dass ich lieber helleren Hintergrund nutze.
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Re: Drum-Programming

Beitrag von Stephan S » 11 Apr 2019 - 18:45

Hängt doch sehr vom Style ab. Der Pattern Sequenzer von Ultrabeat macht für Electro nen guten Job und bei der Masse an verfügbaren Sounds muss sich keiner lange mit der Edit GUI rumschlagen. Für natürliche Sachen bietet sich nach wie vor BFD an. Insbesondere mit Logics Drummer eine ziemliche Waffe.
‹(•¿•)›
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Re: Drum-Programming

Beitrag von Geheimagent » 11 Apr 2019 - 19:18

Stephan S hat geschrieben:
11 Apr 2019 - 18:45
Der Pattern Sequenzer von Ultrabeat macht für Electro nen guten Job und bei der Masse an verfügbaren Sounds muss sich keiner lange mit der Edit GUI rumschlagen.
Ich denke wie stark man die Farben empfindet ist eine sehr persönliche Sache. Ultra-Beat geht noch, doch erinnere Dich mal wie Logic X am Anfang aussah, da haben soviel Leute Terz gemacht, dass man zwischenzeitlich die möglichkeit hat das heller zu stellen.
Ich z.B. benutze lieber den Ozone Vintage Compressor von Version 7, als von 8, da ich ihn wegen der hellen Farbe angenehmer empfinde. Meines Erachtens nach sollten Plugins im gewissen Maße den Bedürfnissen des Benutzers anpassungsfähig gemacht werden. Wenn Du nämlich stundenlang an einem Projekt arbeitest, dann kann es für viele Menschen auf die Augen gehen. Man kann das aber nicht verallgemeinern, da es auch Menschen gibt, die schwarz als Hintergrund angenehm empfinden, oder denen die Farben egal sind.
Ich gebe Dir vollkommen recht was die Möglichkeiten mit Ultrabeat angeht. Ich glaube mehr braucht man wirklich dafür nicht. Bei natürlichen Schlagzeugen würde ein Tools wie Ultrabeat mit allen Möglichkeiten wie ein mit Kannonen überladenes Kriegsschiff untergehen. Es wäre toll, wenn es in dem Maße etwas vergleichbares gäbe, ivelleicht ist es aber auch gut so, dass man sich dahingehend selber beschränken muss.
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Re: Drum-Programming

Beitrag von Saxer » 12 Apr 2019 - 17:06

Für akustisch klingende Drum-Sets nehme ich entweder Dinger, die so gut wie fertig klingen (Kontakt Studio Drummer, 60s, 70s, 80s usw) oder Plugins, wo man noch viel machen kann (XLN Audio, Superior3 oder BFD). Der Mix passiert dann im Drum-Plugin. Manchmal addiere ich später noch eine Extra-Spur für Kick und Snare.

Für elektrisch klingende oder Pop-Drums nehme ich ein Plugin pro Instrument. Für 606 bis 909 Hihats und Cymbals die d16.pl Drummies, den Rest meistens aus dem EXS. Pro EXS habe ich da eine ganze Tastatur voller Kicks, Snares etc. Pro Spur begrenze ich den spielbaren Notenbreich im Instrumenten-Inspektor so, dass sich die Bereiche nicht überlappen und dann kommen alle Tracks in einen Track-Stack. So kann ich auf der Masterspur vom Track-Stack das gesamte Drumset spielen und mit der Transpose-Taste an den EXS jeweils Kick, Snare etc auswählen. Trotzdem hat jedes Instrument seinen Mixkanal.

Ist anfangs etwas aufwändig beim zusammenstellen, aber ich importiere das Set immer wieder aus älteren Songs. Die EXS-Ladungen kann ich dann nach Bedarf austauschen.
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Re: Drum-Programming

Beitrag von muki » 12 Apr 2019 - 17:42

da faellt mir ein:
der yoand nevo hat sich fuer beatstep pro und exs so eine aehnliche art drummaschine zusammengebaut
demonstriert hier:

https://www.youtube.com/watch?v=OLW0C9B4BkI
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Re: Drum-Programming

Beitrag von basemaker » 14 Apr 2019 - 13:53

Stephan S hat geschrieben:
11 Apr 2019 - 18:45
Für natürliche Sachen bietet sich nach wie vor BFD an. Insbesondere mit Logics Drummer eine ziemliche Waffe.
Wie meinst Du das..."BFD an. Insbesondere mit Logics Drummer"
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Re: Drum-Programming

Beitrag von Stephan S » 14 Apr 2019 - 14:12

Drummer spielen lassen und die erzeugten Noten mit BFD abspielen.
‹(•¿•)›
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Re: Drum-Programming

Beitrag von basemaker » 14 Apr 2019 - 16:26

ah,danke für den Tipp!
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Re: Drum-Programming

Beitrag von lonely » 16 Apr 2019 - 11:47

Erstmal danke-viele tolle Tipppps! (clap)

Nur noch eins vielleicht: Macht jemand Hardw. > Midi; also z.B. Akai MPC Live anstöpseln, irgendwie synchronisieren und dann recorden? 8O

Mir geht hauptsächlich das Gefummel in der Pianorolle oder überhaupt so Maus-Artistik auf´n Sack.
Aber OK, die Antworten sind mir sehr hilfreich.

Vielleicht kann ich auch noch helfen:

Eine Zeit lang hab ich Teile aus Midifiles verwendet-gut programmierte halt ...; war super, aber dasselbe Problem, wie bei den
Loops: Erstmal was gscheites finden und dann auch noch EXAKT das was ich will. Das dauert ... :roll:
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