Vom Foto zum Bild - Workflow

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Clemens Erwe
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Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

Ich beschreibe mal meinen Workflow in Kurzfassung.

Beteiligte Programme sind Darktable ("DT") und Affinity-Photo.
https://affinity.serif.com/de/photo/
https://www.darktable.org

Darktable ist Freeware. Man kann RAWs entwickeln aber auch andere Bilder bearbeiten und verwalten.

Ein wichtiges Ziel meines Workflows ist es, Fotos zu bewerten, zu verwalten und einen schnellen Zugriff darauf zu haben.
Nach der Fotosession werden die Bilder zunächst in passende Unterordner kopiert.
Das "Überverzeichnis" ist Darktable - darin sind die Ordner nach dem Schema JJJJ-MM-TT-Anlass
So besteht schon mal eine Grundordnung. Unterverzeichnisse für Jahr und Monat usw. verwende ich nicht. Inzwischen - seit 2016 - habe ich 118 Ordner (also Fotosessions) und durch die chronologische Sortierung ist mir das übersichtlich genug.
Umbenannt werden die Bilder nicht - Dateinamen sind die fortlaufenden Nummern der Kamera.
Der Rest passiert eh in DT.
Man kann viele RAWs auch im Finder mit Quickview öffnen und sogar mit drücken der Alt-Taste vergrößern. Das mache ich so gut wie nie, weil das Anzeigen lange dauert.

In Darktable wird der Ordner "importiert" - das bedeutet keine Bewegung einer Datei sondern nur das Erfassen für die Datenbank.
Als erstes markiere ich die Bilder und vergebe Tags. Zum Teil auch hierarchisch also Tiere|Vögel|Blaumeise
Im nächsten Schritt werden die Fotos bewertet. Vieles wird gleich gelöscht.

Ab jetzt habe ich in DT verwaltungstechnisch Zugriff auf alle Bildparameter. Auch Exif-Daten wie Belichtungszeit, ISO, Kameramodell, Objektiv etc.
Suchparameter können sehr komplex kombiniert werden, zum Beispiel:
Zeige mir alle Fotos, die eine ISO von über 3200 haben, die mit der Pentax KS-2 gemacht wurden, die aber nicht mit dem 50mm-Objektiv gemacht wurden ...

Auch technische Parameter sind für mich wertvoll. Ein neuer Entrauschungsalgorithmus - da habe ich doch irgendwann mal ein miserables Foto von meiner Gitarre mit sehr hoher ISO gemacht - mal probieren, was man damit rausholen kann.

Soweit zur Ordnung.
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
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Clemens Erwe
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

RAW-Entwicklung

Darktable bearbeitet die Bilder nondestruktiv, es wird eine XMP-Datei ("Sidecar") mit Bearbeitungsparametern (und einem Bearbeitungsverlauf) sowie den Tags erstellt.
Ich bearbeite die Bilder zunächst sehr sparsam.
Farben/Belichtung anpassen - Entrauschen - gerade ausrichten/zuschneiden - das war's eigentlich erstmal.

DT bietet den Vorteil, diesen Bearbeitungsverlauf zu kopieren und ggf. teilweise auf andere Bilder anzuwenden. Ähnliche Bilder werden in Farben und Entauschen alle gleich behandelt - Zuschneiden wird nicht übertragen.
Das geht sehr schnell und ist trotzdem flexibel.

Exportiert werden die Bilder erstmal nicht - Darktable ist gleichzeitig der "Viewer".

Bis hierher bietet der Workflow für mich Schnelligkeit in der Suche und Flexibilität in der Bearbeitung.

Schwächen: Darktable ist eine sehr mächtige und entsprechend komplexe Bearbeitungssoftware. Manchmal tut man sich schwer, weil das gleiche Ziel auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden könnte.
Es gibt z.B. 6 verschiedene Entrauschungsmodule. (Ein Modul ist etwas ähnliches wie ein Plugin in der DAW). Welches nun das beste wäre, muss man durch Erfahrung lernen.


Exkurs:
Ist Apple Fotos (Stand Juni 2019) eine Alternative?
Für mich absolut nicht.
Beispiel: Es gibt nur die Möglichkeit, Sterne als Tags zu vergeben. Eine Suche "Besser als 2 Sterne" ist also nur über "Suche 3 Sterne oder 4 Sterne oder 5 Sterne" möglich.
Gleichzeitig kann man jetzt einen weiteren Suchbegriff auch nur als Oder-Parameter einbinden.
Also finde ich, wenn ich zusätzlich nach Vogel-Bildern nuche wegen dem Oder auch wieder Vogel-Bilder mit weniger als 3 Sternen.
Sortieren - verwalten - Katastrophe!

Hübsche Gimmicks wie Geotagging oder Plugins (direktes Öffnen der Bilder z.B. in Affinity Photo) sind kein Trost.
Was hilft es mir, Fotos direkt in Affinity zu öffnen zu können, wenn ich sie wieder direkt als jpg zurück exportieren muss und mir dadurch der Vorteil der Ebenentechnik wieder verloren geht.

Fazit:
Lightroom kenne ich nicht. Ich gehe davon aus, dass man damit alles genauso gut machen kann.
Abgesehen davon kenne ich kein Programm, das so mächtig ist und meine Ansprüche so gut unterstützt wie Darktable.
(Und es ist nicht auf RAWs reduziert.)
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Clemens Erwe
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

Affinity Photo:

Das ist für mich eine Bildbearbeitung. Affinity bietet auch die Möglichkeit, RAWs zu entwickeln und macht das vom Bildergebnis her sehr gut.
Manchmal suche ich auch Bilder in Darktable, merke mir den Speicherort und entwickle sie mit Affinity.

Affinity speichert die Dateien im afphoto-Format. Diese Dateien kann der Finder als Quickview und die Bildverwaltung xnview anzeigen. Das wars.
Und das ist die große Schwäche von Affinity.
Affinity-Dateien suchen, sammeln, verwalten etc. - Fehlanzeige bzw. nur im Finder.
Seit geraumer Zeit verspricht Affinity ein Bild-/Asset-Verwaltung ...

Bildbearbeitung ist bei mir in erster Linie projektbezogen. Da tut das nicht so weh.
Ein Ordner für ein Projekt - dahin werden von Darktable die RAWs exportiert und los geht's.
Es gibt eigentlich nur wenige Dinge, die ich in Affinity mache. Collagen, Panoramas erstellen, Bilder für Präsentationen mit Texten kombinieren ...
Kurzum alles, wofür man die Ebenenfunktionen braucht.

Noch eine interessante Info zur Affinity-Produkpalette.
Es wurde kürzlich der Affinity-Publisher herausgebracht. Eine DTP-Software mit einem beeindruckenden Feature. Wer in Publisher arbeitet und z.B. Affinity Photo auf dem Rechner hat, kann direkt in Publisher auf die Photo-Funktionen zugreifen.
Ohne Speichern oder Öffnen des anderen Programms. Das Präsentationsvideo war sehr beeindruckend.


Seit ich mir eine bessere Spiegelreflexkamera besorgt habe, habe ich mehr Spass am Fotografieren. Im Umkehrschluss wird es immer wichtiger, Bilder zu löschen.
Oder zumindest so zu organisieren, dass Bilder, die zwar hübsch, aber technisch gesehen Schrott sind, effektiv ausgeklammert werden können.
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reiztrigger
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von reiztrigger »

interessant; werde mir affinity und darktable auch gerne mal ansehen.

speziell halt hier:
ich habe einen 2008 macpro mit osx 10.6.8 und das wird auch bis zum ende aller tage (oder besser: dieser maschine)
so bleiben. alle wichtigen bearbeitungen finden hier mit einem alten photoshop statt.
für diese maschine gibt es schon lange keine updates mehr und auch keine aktuelle software von adobe.
und ich HASSE dieses abo-abzocker-modell ohnehin…
habe noch ein einigermassen aktuelles macbook air; hier läuft neuere software, aber auf so einem winzigen teil
kann man nicht ernsthaft bildbearbeitungen machen.
also hier kein lightroom, (noch) keine alternative verwaltungs-software; nur das alte photoshop aufm macpro und die nic-collection aufm air.
und graphic-converter für die diashow mit "papierkorb-funktion" auf beiden rechnern.

nach einem shoot:
-raw und jpg files von jedem shoot werden komplett archiviert
-raw files werden mit dem (kostenlosen) adobe dng coverter zu dng konvertiert (auf eine andere HD)
-dng files werden thematisch in klassischen ordnern organisiert
-dng files werden aussortiert und bearbeitet
-bearbeitete files werden als tiff abgespeichert (manchmal mehrere versionen); die können dann gedruckt werden
-für web werden aus diesen tiffs dann jpgs erstellt

so läuft das hier. bisserl kompliziert und manchmal ist ein rechner-wechsel notwendig.
nicht optimal. aber hey: ist kostengünstig und läuft.
und ich mache ja keine auftragsarbeiten; heisst, ich muss nicht zwingend ganze serien mit möglichst
gleichen settings in einem schub bearbeiten können.


der kluge mag nun denken: du kannst an dein macbook air ja auch einen grösseren monitor
hängen, dann siehst du auch mehr!
das ist natürlich richtig, aber ich werde wohl den schritt zu darktable oder lightroom oder capture one
erst machen, wenn dann ein neuer, grosser hauptrechner kommt.
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Clemens Erwe
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

reiztrigger hat geschrieben: 28 Jun 2019 - 9:00 der kluge mag nun denken: ...
Das direkt vorab:
Der Kluge sollte denken, warum ein System ändern, in das man eingearbeitet ist und das funktioniert.
Wenn Du es gewöhnt bist und es fluppt, ist eine Änderung immer mit Aufwand verbunden - alleine die Einarbeitung.

Was die Serien mit gleicher Bearbeitung angeht, das ist Faulheit :D
Ich habe keinen professionellen Anspruch sondern bin Hobbyist. Und ich produziere viel Ausschuss.
Das wiederum unterscheidet mich - zumindest nach meinem Gefühl - von Dir. Die Fotos, die ich von Dir hier gesehen habe, scheinen nicht viel Nacharbeit zu benötigen.

Darktable hat übrigens nirgends was von Systemvoraussetzungen stehen. Falls die aktuelle Version nicht auf Deinem MacPro laufen würde, gäbe es aber bei GitHub auch noch ältere Releases.
https://github.com/darktable-org/darktable/releases
reiztrigger hat geschrieben: 28 Jun 2019 - 9:00 den schritt zu darktable oder lightroom oder capture one
CaptureOne ist imho wirklich eine Profi-Software. Nicht nur von den Bearbeitungsfunktionen sondern insbesondere von der Verwaltung her.
Begehrenswert, aber für mich (mit 349€) dann doch zu teuer. Gibt es übrigens auch als Abo ... womit wir dieses leidige Thema auch schon wieder hätten.

Lightroom kann man übrigens kurz abonnieren, nach Beendung des Abo's sind die Bildverwaltungsfunktionen immer noch verfügbar - nur keine Entwicklung mehr.
Mir kommt von Adobe nix mehr ins Haus, weil man höllisch aufpassen muss, nicht in die Auto-Update-Falle zu geraten. Ich habe denen ihre Updater schon so oft aus den Launch Agents/Daemons geschmissen, und die sind immer wieder mal drin.

Aber andere Väter haben auch (zumindest hübsche) Töchter. Es ist - wie überall - eine Frage der Sympathie.

ACDsee Photo Studio 5 habe ich gerade als Testversion auf dem Rechner. Hat mich wegen der Geotag-Funktionen interessiert. Aber der erste Eindruck ist (für mich als Darktable-User) unsympathisch.
Ständig suche ich irgendwelche Funktionen. Ich habe 30 Tage Zeit, müsste aber viel Handbuch-Studium und Tastaturkürzel lernen investieren. Entwicklungsqualität sieht sehr ordentlich aus.

ON1 Photo RAW kenne ich nur teilweise, weil es von denen mal eine Effekts-Version als Geschenk gab. Entwicklungsqualität ok, aber im Vordergrund des Programms stehen (imho nervige) Presets. Von Hand ein Setup mit entsprechenden Bearbeitungsmodulen zu erstellen, ist dann auch wieder aufwändig.

Und damit driften wir in Richtung "künstliche Intelligenz". Programme wie AuroraHDR oder Luminar machen aus Deinen Fotos Bilder, die Du als halbwegs begabter Fotograf nie so haben wolltest ... und dann bist Du mehr damit beschäftigt, das Modul zu finden, das daran schuld ist, als aus Deinem Bild etwas zu machen.
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reiztrigger
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von reiztrigger »

Clemens Erwe hat geschrieben: 28 Jun 2019 - 15:21 Ich habe keinen professionellen Anspruch sondern bin Hobbyist. Und ich produziere viel Ausschuss.
Das wiederum unterscheidet mich - zumindest nach meinem Gefühl - von Dir.
freut mich, dass du das so siehst, clemens!
für mich ist es auch "nur" ein hobby, allerdings inzwischen ein recht ernsthaftes.
"artnude" ist mein ding; anderes fotografiere ich eigentlich gar nicht.
ich hatte im mai eine auszeit genommen und war in belgien bei einem renommierten artnude-spezialisten für einen 3 wochen-workshop.
resultate ja hier: www.reiztrigger.ch

würde solches eigentlich gerne auf social-media teilen, aber erstens verachte ich die klassischen kanäle ohnehin
und zweitens blocken die ja alles, worauf z.b. eine (weibliche) brustwarze erahnbar ist.
während die dümmsten polit-fake und gewaltgeschichten -oft- als ok durchgehen.
seltsame, verquere neue digital-welt. aber das wär jetzt wieder was für einen eigenen thread…

cheers/grüsse/chill/es ist heiss
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Clemens Erwe
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

Das Thema Aktfoto bzw. Model-Fotografie unterscheidet sich schon deutlich von den anderen Fotografie-Gebieten.
Der Vorbereitungsaufwand für eine Session ist deutlich größer.

Mal aus dem Haus zu gehen, den Fotorucksack zu schultern und Ausschau nach besonderen Motiven oder Situationen zu halten, ist eine andere Sache.

Am ehesten wirst Du Möglichkeiten zum Austausch über Fotos im Akt-Genre in Fotografie-Foren finden. Aber auch da muss erst die Spreu vom Weizen getrennt werden.
Entweder Du erwischst notorische Meckerer oder Du liest ständig "Ui, wie schön". Das Mittelmaß mit konstruktiver Kritik wäre optimal. Aber wir haben hier ja ein Foto-Unterforum :)
Aber es ist halt auch blöd, wenn man von Dir nur Bilder sieht, an denen es nix zu kritisieren gibt. :)

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die klassischen Kanäle da geeignet sind.

Grüße aus dem Saarland mit dem ersten, etwas kühleren Tag.
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Stephan S »

Ich hol das mal hoch, da ich 1. auch auf Affinity stehe und 2. gestern eine Menge Zeit verschwendet habe um mir ein gutes Programm zum Sortieren zu beschaffen.
Bei mir ist es vorerst FastRawViewer geworden- vor allem da Sony Viewer keinen fremden Editor zur Verknüpfung erlaubt und meine Open Source Experience mit RawTherapee so grottig war dass ich für Darkroom keine Geduld mehr hatte.

Ich habe erst seit kurzem das Vergnügen mit RAW Dateien, in meinem Fall Sony ARW. Was mir auffällt ist dass die Darstellung erheblich von anderen RAW Vorschauen abweicht, der Hersteller erklärt das mit der simplen Tatsache dass viele RAW Viewer in Wirklichkeit die eingebetteten JPGs anzeigen. Wie auch immer- mir fällt auf dass Affinity in der Developer Ebene meine RAWs auch eher so anzeigt wie die von der Kamera erzeugten JPGs und außerdem auch die XMP Sidecars nicht berücksichtigt.

Gibt's da einen Workaround für? Also, außer im Viewer gar nicht erst Bearbeitungen vorzunehmen?
Zuletzt geändert von Stephan S am 18 Dez 2019 - 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Stephan S »

P.S. Die Krake Adobe bietet Bridge 2020 für umsonst an- nur dass man dann natürlich online sein muss wegen der shice Cloud, war für mich Ausschlusskriterium, aber das Programm ist gut.
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Clemens Erwe »

Die Bearbeitungen am RAW, die per XMP gespeichert werden, sind unter verschiedenen Programmen nahezu inkompatibel.
Also bleibt nichts anderes, als (für Affinity) aus der RAW-Software zu exportieren. :(

Kann der FastRawViewer afphoto-Dateien lesen?
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von felusch »

xmp ist eher nahezu überall kompatibel und Bridge funktioniert auch wunderbar ohne Internetverbindung beim Arbeiten
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Stephan S
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Stephan S »

Hast du 2020? Bei mir wurde Bridge sofort beendet wenn ich CC verlassen habe.

Kann der FastRawViewer afphoto-Dateien lesen? Nein, und exportieren tut er soweit ich das überblicke auch nicht. Nur direkt zum Editor senden.
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von felusch »

habe CC Account mit LR/PS geht auch ohne Internet und dachte das ist dann bei Bridge Freeversion genauso.
Ich habe aber glaube ich nen Denkfehler kann sein, das die RAW Entwicklung in Bridge Bestandteil von PS ist das weiß ich nicht genau.
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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von felusch »

FastRaw Viewer ist ja eher für andersrum Workflow gedacht ...erst damit wegschmeißen dann woanders mit bearbeiten


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Re: Vom Foto zum Bild - Workflow

Beitrag von Stephan S »

Jaja- dafür habe ich ihn gekauft, wegwerfen und taggen. Wär' nur schön wenn Affinity die XMP lesen könnte, vielleicht bauen sie es ja noch ein...

Also gut- mal andersrum gefragt: Kann Darktable XMP lesen und entsprechend entwickeln? Ich glaube ich guck mir den nomma an...
Zuletzt geändert von Stephan S am 19 Dez 2019 - 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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