Für die Bühne produzieren

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putte
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Für die Bühne produzieren

Beitrag von putte » 17 Mär 2019 - 21:24

Guten Tag. (hallo

Auf der Bühne schieße ich mit meinen uralten beiden Roland SP-808 Samplern einzelne Loops ab und kombiniere sie improvisatorisch miteinander. Edgar trommelt dazu und ich singe noch Kauderwelsch darauf. Momentan sitze ich am Rechner und restauriere alte Samples. Das sind Beats, Elektro- und Echtbasslinien, Synthesizerloops, Gitarren, Klaviere, Flächen, etc. Zum Teil aus bestehenden Arrangements samt Bussen und Mixbuss mit Effekten.

Jetzt die Frage:

Ist es besser, jedes einzelne Sample im Kanal für sich ganz alleine mit Effekten zu bearbeiten und keine Busse und den Mixbuss zu verwenden – oder ergibt es Sinn, die Dinger im Kontext miteinander zu sehen und eben doch Dickmacher und Aufheller im Bus oder Mixbuss zu verwenden und dann zu bouncen?

Ich glaube, Ersteres ist besser. Freue mich über Meinungen. :)

(So ist das bei uns auf der Bühne: https://www.youtube.com/watch?v=7YHbKFLW24c )
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Saxer
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Re: Für die Bühne produzieren

Beitrag von Saxer » 17 Mär 2019 - 21:45

Ich bin da kein Spezialist (habe nur ein paar Lounge/Chill/Jazz Gigs mit Besetzungen zwischen Band und Duo gemacht), aber ich finde, je fertiger die Sachen in der Dose sind (also vorkomprimierte Audio-Files, fertig mit Efx), desto einfacher gehts live. Bis auf die Efx, an denen live geschraubt werden soll, klar. Aber nix mit Bussen und Sends und so. Ich hatte da immer Stems in Ableton: Bass, Drums1/2, Chords, Seq, AddOns (Efx, Strings etc). Und nur einen Sicherheits-Limiter am Stereo-Out.

Geile Performance im Video :-)
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