Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Alles zu Themen wie Mastering, Schalldämmung, etc.
Fragen zu Hardware Problemen bitte ins Mac OS, PC oder Hardware Forum!

Moderatoren: Tim, metalfish, bmc desgin, Mods

A&F
König
Beiträge: 855
Registriert: 03 Dez 2008 - 17:14

Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von A&F » 11 Feb 2019 - 16:05

Hallo zusammen,

schon lange spiele ich mit dem Gedanken mein ITB Umgebung durch etwas analoges zu ergänzen.
Ich produziere überwiegend elektronische Musik (Techno/House) und benutzt dafür überwiegend analoge Synthesizer und Drummachinen.
Also das Problem von digital-klingenden Produktionen habe ich nicht.
Dennoch habe ich zZt das Verlangen um was analoges zu ergänzen.
Was ich mir davon erhoffe? .. eine Art von Farbe, die sich durch meine Produktionen zieht und ein runderes Pre-Master was ich zum Mastern schicken kann.

Erst habe ich mit dem Gedanken eines Summing Mixers, Thermionic Culture Fat Bustard gespielt.
Soll toll summieren und noch viel wichtiger, hat einen Attitude Knopf zum hinzugeben von Harmonischen und einen tollen pultecmäßigen EQ.

Allerdings bezweifel ich, dass ich mir einer Summing Kiste das erhoffe erziele.
Ich fand den API 2500 schon immer toll. Habe das Waves Plugin und benutzte es viel und gerne für Drumbusse und auch gern mal auf der Summe.
Wird die Hardware Version mir irgendeinen Vorteil verschaffen, die das Plugin nicht bietet?
Ich habe immer das Gefühl das bei Plugins nur das reine Regelverhalten emuliert wird, aber nicht so sehr die ganzen Nicht-Linearitäten, Phasenschweinereien, Harmonische Verzerrungen..etc.

Also, lohnt es sich heute noch ein bestehendes ITB Setup durch ein einzelnes Analoges Gerät zu Ergänzen oder ist das Geld- und Platzverschwendung?
Sollte ich mit dem API 2500 gehen oder doch lieber den Fat Bustard Summing Mixer?

LG und Danke
.
Geheimagent
Forengott
Beiträge: 2304
Registriert: 27 Apr 2005 - 10:31
Logic Version: 14

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von Geheimagent » 11 Feb 2019 - 16:46

Das ist meines Erachtens auch eine Geschmacksfrage.

Wenn Du mit einem analogen Synthesizer in den Rechner reingehst, kann es durchaus Sinn machen, durch ein Analoges Gerät zu gehen. Wenn Du allerdings erst aufnimmst, und dann wieder rausgehst, verlässt Du die interne 32bit Ebene. Das würde ich daher eher weniger empfehlen.

Um eine Anschaffung für Dich zu entscheiden, würde ich eine Aufnahme mal mit einem Plugin und einem API zu machen, dabei drauf achten, dass das Endergebnis messbar gleich ist. Kannst Du dann für Dich entscheiden, dass es analog besser klingt behälst Du das Ding, ansonsten wieder zurück.

Was Summing angeht, gibt es von Waves über Youtube ein Beitrag "All about Summing" das ist ein bisschen langathmig, doch fundiert, und niemand versucht einem etwas zu verkaufen. Vielleicht kauft man danach eine Neve-Konsole, statt der NLS.
Die NLS simuliert die Summierung von drei Konsolen, und wäre zumindest auf digitaler Ebene eine Alternative. Es gibt von Brainworx drei Mischpultkonsolen die ähnlich funktionieren. Jeder Kanal klingt leicht anders.
Einige schwören auch auf die Harrison Konsole, um noch eine digitale Option aufzuzeigen.
Beim Summieren auf analoger Ebene braucht man dann in entsprechender Anzahl gute Wandler.
Man sollte sich also darüber im klaren sein, dass es keine billige Anschaffung ist, und ob einem der Zugewinn das Wert ist. Strom und Wartung dabei nicht zu vergessen.
imusic
Routinier
Beiträge: 378
Registriert: 20 Aug 2002 - 14:58
Logic Version: 10
Wohnort: world
Kontaktdaten:

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von imusic » 11 Feb 2019 - 17:38

die Einzigen Analogen Geräte, die ich noch habe sind preamps ...

PS hatte einen API 2500 und mein UAD plug in ist "very close" ...

best, imusic
was man halt so braucht,... ;-) !
A&F
König
Beiträge: 855
Registriert: 03 Dez 2008 - 17:14

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von A&F » 11 Feb 2019 - 18:26

imusic hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 17:38
die Einzigen Analogen Geräte, die ich noch habe sind preamps ...
über preamps hatte ich auch mal nachgedacht. hab die idee dann aber schnell verworfen gehabt, da ich ja wirklich nur rein elektronische sachen aufnehme.
und anders als ein klassisches mikrophon muss meine TR-808 drummachine oder Synthesizer nicht verstärkt werden. Da kommt ja schon line-level raus..
.
Benutzeravatar
muki
Stamm User
Beiträge: 3235
Registriert: 18 Mai 2003 - 0:51
Logic Version: 0
Wohnort: wien
Kontaktdaten:

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von muki » 11 Feb 2019 - 18:40

> Da kommt ja schon line-level raus..

ah...nein...die dinger faerben schon auch...
ein bisserl mitten hier, ein hauch seidige hoehen da...
subtil, aber mitunter auch durchaus charaktervoll
abgesehen davon, dass so preamps auch "anblasbar" sind
sprich verschiedene aka "charaktervolle" verzerr/anzerr verhalten haben

gerade auch synthesizer moegen das mitunter ganz gerne
Benutzeravatar
Stephan S
Super Tweaker
Beiträge: 11659
Registriert: 20 Okt 2005 - 16:43
Logic Version: 10
Wohnort: Märkische Schweiz
Kontaktdaten:

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von Stephan S » 11 Feb 2019 - 18:48

Um da etwas realistisches zu sagen wäre es wichtig zu wissen wie du bisher von deinen Geräten in die digitale Ebene gekommen bist.
Ich hatte, als ich noch in einem überwiegend analogen Studio gearbeitet habe viel mit einer guten Kette für meine Synths experimentiert.
Letztlich war mir fast alles an Vintage Geräten zu weich. Genau in der gleichen Weise wie mir auch heutige Samples von alten Snths und Drummaschinen meistens zu weich sind.

Kurz: Experimentiere mit verschiedenen DI Boxen, Eingangsstufen und Wandlern.
Das bringt dich mE effizienter und kostengüstiger ans Ziel.
Diese Aussage setzt voraus dass es dir eher um Durchsetzungskraft und "in your Face" geht als um runde Kanten.
‹(•¿•)›
A&F
König
Beiträge: 855
Registriert: 03 Dez 2008 - 17:14

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von A&F » 11 Feb 2019 - 18:57

Stephan S hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 18:48
Diese Aussage setzt voraus dass es dir eher um Durchsetzungskraft und "in your Face" geht als um runde Kanten.
Ganz genau so ist es.. ich mag diesen "knochigen" In Your Face Sound. Deshalb glaube ich auch, dass ich generell auf "den API Sound" stehe.

Fat Bustard wäre halt eine coole Alternative. Weil ich kann darüber aufnehmen, dem Signal etwas harmonische hinzufügen und den EQ benutzen.
Dann hab ich das Signal schon gleich fett im Rechner. Und dann kann ich den Fat Bustard auch noch zum Summieren und bearbeiten des Masterbus benutzen.

Ich weiß das die doppelte Wandlung immer eine "Gefahrenstelle" ist..
Ich benutze ein RME UFX.. würdet ihr sagen das ist gut genug um solche Geschichten zu wagen?
Also raus, summieren und wieder rein.

Ich weiß.. das UFX ist natürlich kein Lavry oder Benchmark. Aber muss sich auch nicht hinter Apogee Symphonie oder Universal Audio Apollo verstecken.
.
Benutzeravatar
Peter Ostry
Mediator
Beiträge: 10174
Registriert: 13 Okt 2004 - 14:54
Logic Version: 0
Wohnort: Niederösterreich

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von Peter Ostry » 11 Feb 2019 - 20:30

A&F hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 18:57
Dann hab ich das Signal schon gleich fett im Rechner.
Wenn du keine feine Klinge brauchst, sondern mehr Griff und vorzugsweise in Hardware, kannst du dich auch bei den alten TC Electronics EQs umschauen:
1220 = 2-Band parametrisch Stereo (1 HE)
1140 = 4-Band parametrisch Mono (1 HE)
2240 = 4-Band parametrisch Stereo (2 HE)

Bei denen tut sich wirklich etwas wenn man dran dreht und sie können auch als Preamps für Instrumente arbeiten. Heutzutage eher nicht für Mischlinge, mehr für Musiker.
"Schatz, kommst du bald ins Bett?" —
"Ich kann nicht, im Internet hat jemand unrecht."
JP_
Lebende Forenlegende
Beiträge: 1947
Registriert: 29 Jun 2010 - 19:12

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von JP_ » 11 Feb 2019 - 21:10

API verbind ich eher mit Rock, die Trafos haben halt ihren recht eigenen Sound im Bass, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Aber wenn es passt, is API immer ne Ansage.
Fürs erste analoge Outboard macht vlt auch eher ein EQ Sinn, 5500?

Ansonsten würde ich mir, wenn ich nicht schon hätte, nen Rockruepel holen. Clean, präsent und straff genug für Elektronisches, trotzdem immer organisch-punchy-räumlich bei dezenter Kompression.

Oder wenns günstig sein soll, nen altes Mackie 1604 und dann Stems drüber abmischen für Daft Punk Feeling.

Übertrager und härterer Techno muss man immer im Einzelfall checken, auch aufs Gainstaging und Impedanzen der umgebenden Geräte, gerade wegen Bassdrumpunch und Subbass. Kann cool kommen oder komplett Punch klauen. Hit oder Miss, mit ein und dem selben Gerät, je nach Umgebung. Plug and Play mit Analog funktioniert mEn eigentlich fast nie, oder wenn nur so halbgar.

Oder ohne Röhre nen Foote oder Cranesong.

Oder um ITB bleiben zu können das Acusta Audio Zeugs.


Du hattest doch schon ein bisschen was Analoges an der Position. Warum isses wieder weg bzw was hat dir gefallen/nicht gefallen? Machts vlt leichter genauere Tips zu geben.
Zuletzt geändert von JP_ am 11 Feb 2019 - 21:18, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
digichild
König
Beiträge: 953
Registriert: 26 Mär 2004 - 15:55
Logic Version: 0
Wohnort: Berlin

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von digichild » 11 Feb 2019 - 21:18

A&F hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 16:05
Hallo zusammen,

schon lange spiele ich mit dem Gedanken mein ITB Umgebung durch etwas analoges zu ergänzen.
Ich produziere überwiegend elektronische Musik (Techno/House) und benutzt dafür überwiegend analoge Synthesizer und Drummachinen.
Also das Problem von digital-klingenden Produktionen habe ich nicht.
Dennoch habe ich zZt das Verlangen um was analoges zu ergänzen.
Was ich mir davon erhoffe? .. eine Art von Farbe, die sich durch meine Produktionen zieht und ein runderes Pre-Master was ich zum Mastern schicken kann.

Erst habe ich mit dem Gedanken eines Summing Mixers, Thermionic Culture Fat Bustard gespielt.
Soll toll summieren und noch viel wichtiger, hat einen Attitude Knopf zum hinzugeben von Harmonischen und einen tollen pultecmäßigen EQ.

Allerdings bezweifel ich, dass ich mir einer Summing Kiste das erhoffe erziele.
Ich fand den API 2500 schon immer toll. Habe das Waves Plugin und benutzte es viel und gerne für Drumbusse und auch gern mal auf der Summe.
Wird die Hardware Version mir irgendeinen Vorteil verschaffen, die das Plugin nicht bietet?
Ich habe immer das Gefühl das bei Plugins nur das reine Regelverhalten emuliert wird, aber nicht so sehr die ganzen Nicht-Linearitäten, Phasenschweinereien, Harmonische Verzerrungen..etc.

Also, lohnt es sich heute noch ein bestehendes ITB Setup durch ein einzelnes Analoges Gerät zu Ergänzen oder ist das Geld- und Platzverschwendung?
Sollte ich mit dem API 2500 gehen oder doch lieber den Fat Bustard Summing Mixer?

LG und Danke
API 2500 auf dem Drumbus hatte ich auch ne zeitlang, bis mir auffiel das mir die Färbung bei mässiger Kompression von 1-3dB eigentlich nicht zuarbeitet. Seitdem ist bei wir (wieder) ein Tape plug in in auf dem Drumbus
Macbook Pro14,3 - macOS 10.4.4 - Logic 10.4 - Minitaur - Sub Phatty - Audient ID 22 - DIY DAC - GSSL Buscompressor - KH 120A - Temblor T10
http://soundcloud.com/andreas-pfeiffer
Benutzeravatar
Stephan S
Super Tweaker
Beiträge: 11659
Registriert: 20 Okt 2005 - 16:43
Logic Version: 10
Wohnort: Märkische Schweiz
Kontaktdaten:

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von Stephan S » 11 Feb 2019 - 21:21

A&F hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 18:57
Ganz genau so ist es.. ich mag diesen "knochigen" In Your Face Sound.
Na dann kann ich dir nur meine Tipps für künftige Aufnahmen empfehlen, klingt wesentlich weniger sexy, ich weiß.
nen altes Mackie 1604
Jepp, auch das.
‹(•¿•)›
A&F
König
Beiträge: 855
Registriert: 03 Dez 2008 - 17:14

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von A&F » 11 Feb 2019 - 22:06

JP_ hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 21:10
Fürs erste analoge Outboard macht vlt auch eher ein EQ Sinn, 5500?
Meinste? Hatte ich auch ehrlich gesagt schon dran gedacht.
Nur jeder sagt ja immer, wenn analoges Outboard, dann zu erst ein Kompressor!
Warum das so ist, habe ich noch nie hinterfragt. Der 5500 steht auf jeden fall auch auf miner Wishlist.


JP_ hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 21:10
Du hattest doch schon ein bisschen was Analoges an der Position. Warum isses wieder weg bzw was hat dir gefallen/nicht gefallen? Machts vlt leichter genauere Tips zu geben.
Ja, ich hatte ADT Kompressor und EQ. Ist gutes Zeug aber war mir dann irgendwie zu "langweilig"..
Finde ADT geht so Richtung SSL vom Sound... oder böse ausgedrückt: macht klein, macht dünn.
.
JP_
Lebende Forenlegende
Beiträge: 1947
Registriert: 29 Jun 2010 - 19:12

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von JP_ » 11 Feb 2019 - 22:58

A&F hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 22:06
JP_ hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 21:10
Fürs erste analoge Outboard macht vlt auch eher ein EQ Sinn, 5500?
Meinste? Hatte ich auch ehrlich gesagt schon dran gedacht.
Nur jeder sagt ja immer, wenn analoges Outboard, dann zu erst ein Kompressor!
Warum das so ist, habe ich noch nie hinterfragt. Der 5500 steht auf jeden fall auch auf miner Wishlist.


JP_ hat geschrieben:
11 Feb 2019 - 21:10
Du hattest doch schon ein bisschen was Analoges an der Position. Warum isses wieder weg bzw was hat dir gefallen/nicht gefallen? Machts vlt leichter genauere Tips zu geben.
Ja, ich hatte ADT Kompressor und EQ. Ist gutes Zeug aber war mir dann irgendwie zu "langweilig"..
Finde ADT geht so Richtung SSL vom Sound... oder böse ausgedrückt: macht klein, macht dünn.
Ich meinte eher Varis und Foote oder verwechsel ich dich?
So Solid State Zeug wie ADT, SSL etc macht für mich eher im Chain-Verbund Sinn, nicht als alleinige analoge Charaktertools. Der ADT comp funktioniert zB richtig geil zusammen mit einem Vari Mu und einem Opto hier bei mir, gerade für Elektronisches. Allein würde ich den auch eher selten benutzen.
Aber so is das mit Analog, die Stærken kommen vor allem in einem abgestimmten Verbund (Chain) zum tragen. Deswegen sind so Vergleiche Original und digitale Sim oft so wenig aussagekräftig, weil Analog oft so stark umgebungsabhängig ist und Digital dafür überhaupt nicht (Anti-Chain). Kann beides Vor- und Nachteile haben, vergleichen kann man so aber nur schwer.
Ich find die Unterschiede analog/digital bei EQs eigentlich noch deutlicher. Reine technische Kompression kann digital ja eh ganz gut, der DS1 sogar noch mehr. Aber schöne Farben in Bass, Mitten, Höhen ist schon ziemlich was analog-exklusives. Bei API kommen ja noch die Trafos und speziellen Opamps (die man ja auch sinnvoll tauschen kann), da streicht digital dann doch schnell die Segel.

Vlt auch nen 500er um ein paar verschiedene Sounds kombinieren zu können ohne gleich nen Kredit aufzunehmen? Clapi bietet ja tolle, bezahlbare API-Clone zB.

Aber ich hab eh wieder nen Dejavu, solche Diskussionen hatten wir schon mehrere. Im Endeffekt isses halt ne Lifetime-Aufgabe das für sich richtige Werkzeug zu finden bzw aufeinander abzustimmen. Ich war auch jahrelang überzeugter Digital-only-User, aber irgendwo kommt man an Grenzen klanglich. Is halt furchtbar anstrengend und aufwendig dieser Analogscheiss im HiEndBereich, den Kampf muss man aber halt dann kämpfen.

Wie gesagt, zum Reinschnuppern und Überblick verschaffen, find ich Nebula nach wie vor ne echte Ressource.
A&F
König
Beiträge: 855
Registriert: 03 Dez 2008 - 17:14

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von A&F » 11 Feb 2019 - 23:08

Stimmt, den Varis hatte ich auch. Dein Gedächnis ist besser als meins haha! (mosh)
Der war nichts für mich. Ich mach ja kein Mastering. Ich brauch ein Kompressor zum Mischen.
Der Varis hat mir einfach zu wenig gemacht. Den war es schwer mal zum pumpen bekommen. Was ja bei mischen auch mal gewünscht sein kann.
Foote hatte ich allerdings nicht. Aber auch immer drauf geschielt, das stimmt schon.

Und ja, du hast schon recht. Es ist schon eher so eine Lebensaufgabe, für sich das passende Setup zu finden.
Ganz nach dem Motto; der Weg ist das Ziel.

CAPI ist auch toll.. ein 500er Rack und dann pre-amp, EQ und kompressor, so als front-end hatte ich auch drüber nachgedacht.
Hab nur tierisch Schiss vor noch so einem "Modularsystem" .. da öffnet man sich wieder die Büchse der Pandora.
Ich bin ja da synthesizertechnsich schon dem Wahn verfallen.
.
Benutzeravatar
JamesBond
Routinier
Beiträge: 287
Registriert: 19 Jun 2007 - 11:10
Logic Version: 10
Wohnort: Ruhrpott

Re: Macht es Sinn einen API 2500 zu haben?

Beitrag von JamesBond » 12 Feb 2019 - 0:12

Nicht zwingend.. ich hatte vor paar Wochen einen zum testen da. Gegen die uad-2 Version gehört, tut sich beim ersten hinhören nicht viel. Mir war es das Geld nicht wert und ich hab in einen FCS P3S ME investiert. Das gute an diesem comp ist, dass man carnhill transformer zuschalten kann.. wenn man etwas kolorieren möchte. Ich bin von dem Teil begeistert. Mir hat es ein Kollege aus den GS Foren empfohlen und das ist echt echter geheim Tipp. Mittlerweile gibts schon den P4S. Der 2500er ging zurück und ich hab weiter die UAD-2 Plug in Version verwendet.
Mac Pro 5.1, 12 x 3,46Ghz, 128 GB RAM, 3072 MB SSD, OSX 10.12.6, Nvidia Titan X 12GB Mac, Apogee Ensemble, 3xUAD-2 Octo, Mackie d8b Probox Controller, BAE 1084 Vintage EQ, FSC P3SME, 2x1176LN, 2xLA2A , TL Audio Fat Track, Logic 10.4.0
Antworten