Sub-D und TDIF Kabel?

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Mahonie81
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Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 22 Apr 2009 - 16:07

Eine kurze Frage:

Kann man TDIF Kabel benutzen um analoge Sub-D Buchsen zu verbinden?

Ich konnte im Netz nichts finden. Der Stecker ist ja der selbe.
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 23 Apr 2009 - 13:17

echt weiß das auch niemand? hmmmmmm :(
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 27 Apr 2009 - 9:33

33 Leute haben sich bisher auf diesen Beitrag verirrt und keiner weiß das?

Wo sind denn hier die Audio Pros? :(
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Peter Ostry » 28 Apr 2009 - 12:13

Was'n da so schwierig dran? Klar kannst du D-Sub Buchsen mit TDIF Kabel verbinden. Auch mit einer Eisenkette oder bengalischem Zwergmuffelzwirn. Wenns darum geht dass die beiden Stecker nicht auseinanderfallen bietet sich auch Superkleber an. Geht aber nur für ganz kurze Entfernungen (+/– 0,1 mm).
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 28 Apr 2009 - 15:26

Ey du Ochs,

willste mich auf den Arm nehmen. Was'n das für ne Antwort.
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von MikeSilence » 28 Apr 2009 - 15:51

Ruhig Jungs, sonst pack ich den Schlammcatchen-Ring aus... :wink:
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Peter Ostry » 28 Apr 2009 - 16:07

Mahonie81 hat geschrieben:Ey du Ochs,
willste mich auf den Arm nehmen. Was'n das für ne Antwort.
Da war ich noch lieber eine Ente. Muh.

Aber versuchs mal im Internet, hab innerhalb von 21,4 Sekunden dieses gefunden:
  • TDIF
    Generally pronounced TEE'-dif, it is an acronym for Tascam Digital InterFace. This is the protocol Tascam developed to use in their MDM and digital mixing products for doing digital transfers of audio. TDIF connections are made via a 25-pin d_Sub connector and data is carried on shielded cable. The TDIF standard is currently one of two major formats (the other being ADAT optical) widely used in pro and semi-pro MDM related products for digital transfer of more than two tracks of audio simultaneously using only one cable.
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 28 Apr 2009 - 16:48

ja ich glaub das gleiche hab ich sogar irgendwo in deutsch gefunden. Dann ist mir aufgefallen, dass viele TDIF Kabel erheblich dünner sind, als die normalen Sub-D Kabel, die man sonst so sieht. Deshalb fragte ich mich, ob vielleicht nicht alle Pins belegt sind, oder ob die Adern im inneren bei diesen Kabeln dünner sind oder ob nur die Isolierung dünner ist. Und weil ich nix weiter im Netz gefunden habe, dachte ich fragste mal nach.

Das die Dinger den selben Stecker verwenden is mir auch schon aufgefallen, sonst wäre meine Frage ja sinnlos gewesen.
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von focusonsound » 28 Apr 2009 - 17:54

Ruf doch einfach mal bei Tascam an und frag die Jungs selbst, immerhin ist TDIF ja ein Tascam-Erzeugnis...
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Peter Ostry » 28 Apr 2009 - 18:01

  • Das TASCAM Digital Interface (T-DIF) ist eine Schnittstelle, die von TASCAM für digitale Bandrecorder entwickelt wurde (basierend auf High-8-Video-Kassetten). Die unsymmetrischen T-DIF-Kabel dürfen nicht länger als fünf Meter sein. An den Enden sind 25-polige Stecker angebracht (DB25). Übertragen werden die Audiodaten seriell und bidirektional mit maximal 24 Bit/96 kHz auf 8 Aus- und 8 Eingangskanälen. Die Synchronisation erfolgt intern per L/R Clock oder extern per WordClock (wird also nicht im Kabel mitgeführt).
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Mahonie81 » 29 Apr 2009 - 8:33

Ruf doch einfach mal bei Tascam an und frag die Jungs selbst, immerhin ist TDIF ja ein Tascam-Erzeugnis...
Klar stimmt! Der durchschnittliche Logicuser Forums Besucher hat einen iMac, ein RME Firewire Interface und 2 Yamaha Monitore. Wie konnte ich nur auf die Idee kommen hier solche Fragen über so komische Schnittstellen zu stellen. Wir lassen das mit den Hilfestellungen im Forum und wenden uns nur noch an Firmen. :idea:

Also ich bin nicht zu faul zum suchen oder irgendwo anzurufen, ich dachte nur, fragste mal im Forum und bekommst ruck zuck ne gute Antwort, weil doch noch bestimmt ne Menge Leute mit sowas zu tun haben. Tja vielleicht auch nicht. :?
Übertragen werden die Audiodaten seriell und bidirektional mit maximal 24 Bit/96 kHz auf 8 Aus- und 8 Eingangskanälen.
Und genau daraus werde ich nicht schlau. 8 + 8 = 16. Was ist mit den anderen Kanälen? Beim normalen Sub-D hab ich 8 symmetrische Kanäle. Das sind 3 Adern pro Kanal. Sind also 24 Adern. Beim Sub-D 25 ist also einer ungenutzt. Deswegen bin ich mir unsicher, ob das bei TDIF alles genauso verlötet ist.
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von Peter Ostry » 29 Apr 2009 - 11:57

Mahonie81 hat geschrieben:Und genau daraus werde ich nicht schlau. 8 + 8 = 16. Was ist mit den anderen Kanälen?
http://www.bnoack.com/index.html?http&& ... /TDIF.html
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Re: Sub-D und TDIF Kabel?

Beitrag von micsinger » 11 Sep 2019 - 13:59

Auch wenn der Thread schon zehn Jahre alt ist...
Vielleicht kommt ja jemand auf die Idee, so wie ich letzte Woche, erst jetzt zu günstigen Preisen auf ein knapp 20 Jahre altes Motu PCI System mit Tascam Schnittstellen umzurüsten und z.B einen Tacam Digitalmixer TM-D8000 anzuschliessen. Für um die 1500€ bekommt man hier einen Wert wo man früher noch eher um die 15-20 tausend bezahlt hätte. Gute Technik stirbt so schnell ja nicht aus, weshalb sicher immer mal wieder jemand (wie ich) über diesen Thread stolpern wird. Eigentlich nach etwas anderem gesucht, wundere ich mich tatsächlich darüber, warum niemand ne genaue Antwort gibt. Also um es kurz zu machen: Wenn jemand hundert prozentig weiss, was er tut, dann kann er tatsächlich digitale (nicht optische, sondern elektrische) Kabel verwenden und analoge Signale darüber schicken, (und eventuell auch umgekehrt). Die Leute die ich da kenne, von illuminoaudio.de machen so was schon mal im Test. Allerdings hat einer der beiden Chefs auch eine Ausbildung und eine Laufbahn als Elektrotechniker mit Schwerpunkt Audio. Und zweitens geht da das (Stereo-) Kabel bei um die 500 € preislich erst los. Für einen halben Meter wohlgemerkt. Jeder der diesen Aufwand scheut, sollte immer genau die Kabel verwenden, die für den jeweiligen Zweck vorgesehen sind. Da hat schon alles seinen Grund. Abgesehen davon ist Tascam TdiF ein proprietäres Format und ein Kabel Standard für (digitale!) Mehrkanal Übertragung. Die Belegung des Kabels (bzw. Steckers) dürfte also gar nicht so leicht zu durchschauen sein. Und natürlich können digitale Signale in ein und demselben Kabel viel leichter gemischt und anschliessend wieder getrennt werden, als analoge Signale. Ein analoges Mehrkanal Kabel muss jeden einzelnen analogen Anteil von den anderen elektromagnetisch weitgehend abschirmen. Natürlich wird das analoge Kabel dadurch - je nach Qualität - ziemlich dick. Wie gesagt, die "ab 500€" Preisklasse für ein analoges Stereokabel, Das sind mächtige Kaliber, damit könnte man einen Elefanten bändigen, rein vom Kabelquerschnitt her. Digital geht natürlich alles viel dünner - und preiswerter. Also einfach keine unnötigen Experimente wagen. Das hat schon alles seinen Sinn wie es gemacht wird...
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