Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Fragen zu Mac OS X, OS 9 oder früher, Software / Hardware

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Häschen
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Stephan S hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 15:48
Häschen hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 12:42 Aus Erfahrung würde ich nicht sagen, dass Projektdaten auf der Systemplatte, diese krassen Ladezeiten verursacht.
...Die Auslastung der Systemplatte könnte es schon eher sein, aber bei so krassen Ladezeiten würd ich das auch eher ausschließen.
Die Mischung aus beidem ist extrem giftig.
Das sind so Bauch Aussagen. Auf 'n Bauch sollte man auch hören, insbesondere wenn man nicht nachmisst oder es nicht besser weiß.
Beim ständigen Löschen und Schreiben auf der Systemplatte wird diese natürlich stärker beansprucht, was die Lebenszeit verkürzt, Defragmentierung erhöht, etc.
Das ist mit den robusteren SSDs und OS X, das automatisch defragmentiert, alles nicht mehr so kritisch, dass man es "extrem giftig" nennen könnte.
Dennoch hat sich Apple ein neues Filesystem einfallen, denn APFS ist noch 'ne Ecke robuster.

APFS wird insbesondere für SSDs zum Vorteil. Stromausfälle können die Verzeichnisstruktur nicht mehr so schnell zerschießen, die Wiederherstellung von versehentlich gelöschten Dateien ist einfacher,
Duplizierte Dateien liegen nur einmal auf der Festplatte, außer eine der Dateien wird geändert

Wenn man zuviel auf den Bauch hört kommen dann auch solche Aussagen zustande:
Stephan S hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 10:23 (..)
Das gibt mir gefühlt eine ähnlich gute Performance, außerdem muss ich nicht so viele Backups machen.
Backups werden regelmäßig gemacht. Punkt.
Wenn man keine Backup Automation mit Time Machine oder einer anderen Software einstellt, dann schön nervig, am besten all 3 Tage,
als Klingelerinnerung auf'm Handy Kalender. Anders lässt sich der innere Schweinehund nicht disziplinieren.
Dabei gilt je öfter man ein Backup macht, um so schneller geht es, denn es müssen nicht so viele Dateien aktualisiert werden.
Wenn ich die Task History so überfliege, dauert das Backup für die Systemplatte + Datenplatte in der Regel 45 Minuten.
Läuft das Backup bin ich auf Logicuser, guck mir 2 Youtube Videos an und dann ist der Drops schon gelutscht.

Bei APFS erlaubt zwar durch Snapshots ein zurücksetzen des Filesystems ohne physikalisches Backup zu, was bei versehentlich gelöschten Dateien, Fail Installationen oder Virenbefall praktisch ist.
Aber ein Backup ersetzt es nicht, denn die Festplatte könnte ja kaputtgehen.

Von allen Backup Programmen, die ich getestet habe, finde ich CCC am praktischsten. Immer in der Menüleiste aufrufbar und Backup Automation einstellbar.
Clones ohne Image Datei möglich, nicht nur für bootfähige Systemplatten, auch für Datenplatten mit Ordner als Ziel und kann APFS Snapshot Management.
Zuletzt geändert von Häschen am 27 Mai 2020 - 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Stephan S
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Stephan S »

Mutti hat natürlich recht. Ich meinte nichts anderes als dass mich die Performance meiner HDD Konfiguration noch nie hat warten lassen, ob BFD nun 15 Sekunden lädt oder zwei ist mir dabei wumpe.
Wie gesagt, ich mach nicht viel eigenes, schon garnicht mit großen Sample Libraries, aber ich habe auch schon 100+ Spuren gemischt.

Was ich mit der Systemplatte meinte hat nur etwas damit zu tun dass die Systemzugriffe immer höhere Prirität haben als die von Audiospuren, deswegen also ständig die Puffer mehr beansprucht werden, insbesondere wenn dann noch Swap ins Spiel kommt- manche Prozesse scheinen einfach nicht zu wissen wieviel Ram man heutzutage eigentlich hat.

Und Backups von Sample Libraries mache ich grundsätzlich nicht, da ich mir die ja beim Anbieter wieder holen kann.
Die Systemplatte wird einmal hier pro Quartal mit CCC geklont und Kundenprojekte während sie laufen täglich.
Wenn ich viel Office Zeug mache wird diser Ordner auch ab und zu mal kopiert.
Ich habe seit ich mit Macs arbeite, also seit 26 Jahren noch nie Daten verloren. Allerdings hatte ich auch eine von den angeschlagenen Seagates, da hatte ich nen bissl Glück, weil ich es früh genug gemerkt habe.
‹(•¿•)›
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Na, also, so kommt Schwung in die Bude...
Bruudinho hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 17:01
1. Samsung EVO 860 1 TB
2. 265 MB/s Read und 255 MB/Write
3. Die Platte ist nun nach einer Aufräumaktion nur noch zu 50 % voll.
4. 10-15 sec
5. 319 AU insgesamt / EXS-Instrumente? im aktuellen Projekt 5-7 aktive Instanzen Kontakt, BFD3, UHE-Repro, UVI, ANA2, 1 x Miroslav, und eine überschaubare Menge an Plugins aktuell
Das sind gesunde Werte. (EXS Instrumente auf der Festplatte mit Dateiendung .exs die Logic beim Start alle scannt).
Was aber suggeriert, dass sie anfängliche 5 min. Info nicht auf ein leeres Projekt bezogen war, oder?
Bruudinho hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 17:01 Ich habe die Sample-Files inzwischen komplett auf eine andere als die System-Platte ausgelagert, also sind die Lineares im Gesamten auf 1 SSD und eine HDD verteilt.
Die Systemplatte ist nur noch zu ca. 50 % belegt.
Gefühlte Auswirkungen ... keine ...
Hilfreiche Info.
Bruudinho hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 17:01 Dann habe ich mit der Stoppuhr gemessen, wie die Ladezeiten meines aktuellen Projekts von
1. der Systemplatte
2. der HDD
3. der SSD
dauern.

- Ein Kaltstart von Logic mit meinem derzeitigen Projekt dauert von der Systemplatte ca. 3min, nach 2min zeigt sich das Projekt, dann dreht sich der Ball noch mal 1 Minute
- Gleicher Kaltstart von einer weiteren HDD ebenfalls 3 min
- Gleicher Kaltstart von einer weiteren SSD 2,5 min
- Start bei schon geöffnetem Logic: 1,5 min
Bravo, genau so macht man das. Klingt alles soweit in Ordnung.

Hast du die 250 und 500 GB SSDs schon entleert, damit du das RAID0 mal testen kannst? Wenn nicht, mach mal, damit wir das klären.
Ist die die NVMe + PCIe Karte schon da? Wenn nicht, wann kommt die?

Zur Produktionsstrategie:
Generell will man alles in einem Projekt erledigen. Komponieren und zu Ende mischen bzw. produzieren, wobei alles offen bleibt für alle eventuellen Änderungen.
Das macht Projekte ziemlich dick, was die Ladezeiten erhöht. Oft lösen die Kreativen es so, das sie das Projekt starten und sich dann erstmal 'n Kaffee machen anstatt beim Ladevorgang zuzuschauen.
Macht psychologisch durchaus Sinn, denn dadurch verkürzen sich die Ladezeiten irgendwie. Ist der Kaffee fertig und das Projekt geladen, fängt man mit der Arbeit an.

Je größer ein Projekt, mit "alles offen" wird, um so schwieriger wird's für Logic akkurat zu arbeiten und mögliche Fehlerquellen sind schwerer zu orten.
Deshalb macht das Produzieren "in Schichten" Sinn, mit 'nem Audiofile als Ergebnis für den Abschluss eines Layers, dass keine weiteren zicken mehr macht und Ladezeiten verkürzt.
Klingt einfach, ist es in der Praxis aber nicht, weil Kreative oft unentschlossen sind. Wie auch immer .. Das nur als Info, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie andere Leute klarkommen.

Wir wollen jetzt erstmal schauen, dass wir die technisch messbaren Werte auf Vordermann bringen, um das System aufzusetzen und dieses Kapitel vorerst abzuschließen.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Stephan S hat geschrieben: 27 Mai 2020 - 18:53 (..)

Was ich mit der Systemplatte meinte hat nur etwas damit zu tun dass die Systemzugriffe immer höhere Prirität haben als die von Audiospuren, deswegen also ständig die Puffer mehr beansprucht werden, insbesondere wenn dann noch Swap ins Spiel kommt- manche Prozesse scheinen einfach nicht zu wissen wieviel Ram man heutzutage eigentlich hat.

(..)
Das sehe ich grundlegend auch so. Im Profi Setup sind die Projekte und Sample Libraries nicht auf der Systemplatte.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Ok, ich hab nochmal nachgerechnet, weil ich's wissen wollte.
Meine 2TB HDD macht laut Benchmark avr. 166 MB/s Lesegeschwindigkeit. Laut Pi x Daumen Formel müssten 3 im RAID0 166x 2,5 = 415 MB/s schaffen.
Messen tu ich aber nur 354 MB/s. Das liegt definitiv an den SATA2 Festplattenanschlüssen im Mac Pro die nur max. 3 Gb/s = 375 MB/s übertragen können.

Ein SSD RAID0 würde über die SATA2 Anschlüsse demnach keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem HDD RAID0 bringen.

Ausser wenn es um ganz viele kleine Dateien geht, weil die SSD DEUTLICH schneller findet, da kommt die Lesekopf-Mechanik einer HDD überhaupt nicht mehr mit.
Kleine Dateien bedeutet in diesem Zusammenhang beispielsweise 1 MB Audioschnipsel über die Festplatte verteilt, die im Arrange wenn man sie bouncet ca. 1 GB ergeben würden.
Je mehr von solchen Szenarien üblich sind, desto zwingender wird ein SSD Setup um die Performance zu erhöhen.
Zuletzt geändert von Häschen am 29 Mai 2020 - 22:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Bruudinho »

Häschen hat geschrieben: 29 Mai 2020 - 11:58 Ok, ich hab nochmal nach gerechnet, weil ich's wissen wollte.
Meine 2TB HDD macht laut Benchmark avr. 166 MB/s Lesegeschwindigkeit. Laut Pi x Daumen Formel müssten 3 im RAID0 166x 2,5 = 415 MB/s schaffen.
Messen tu ich aber nur 354 MB/s. Das liegt definitiv an den SATA2 Festplattenanschlüssen im Mac Pro die nur max. 3 Gb/s = 375 MB/s übertragen können.

Ein SSD RAID0 würde über die SATA2 Anschlüsse demnach keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem HDD RAD0 bringen.

Ausser wenn es um ganz viele kleine Dateien geht, weil die SSD DEUTLICH schneller findet, da kommt die Lesekopf-Mechanik einer HDD überhaupt nicht mehr mit.
Kleine Dateien bedeutet in diesem Zusammenhang beispielsweise 1 MB Audioschnipsel über die Festplatte verteilt, die im Arrange wenn man sie bouncet ca. 1 GB ergeben würden.
Je mehr von solchen Szenarien üblich sind, desto zwingender wird ein SSD Setup um die Performance zu erhöhen.
Genau, SATA2 ist die Limitierung. Die man nur über die Backplane umgehen könnte. Aber der Aufwand ist es nicht wert. Werde mir jetzt 3x2 TN HDD bestellen und dann ist's auch gut. Mehr Speed ließe ich nur über PCIe umsetzen.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Mikinho »

Langsam könnte sich eventuell ein eigener thread lohnen, oder? :mrgreen:
Hart: Mac Pro 12x 3.33, MBP 2.2 i7, MotU PCI-424, Virus TI, Avid Artist Mix; Akai MPC Ren+Advance49
Weich: OSX 10.14.6; Logic ProX, Melodyne 4, Komplete 11U, VG 2, Traktor Pro 2, Ableton Live 7, Waves Mercury..., Sonnox 7pack, Soundtoys uvm
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Bei der nächsten Anfrage in der Art wird der Thread auf jeden Fall verlinkt.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Bruudinho »

Noch ein Hinweis, wenn's jemandem um puren Speed geht:
Es gibt von Sonnet eine PCIe Karte mit 4 Slots für NVMe SSDs. Damit könnte man 1 als Boot-Drive nehmen und die anderen 3 als Raid 0 konfigurieren.
Ergibt für das Raid Geschwindigkeit über 5.000 MB/s Write und für den Boot-Drive immer noch über 2.000 MB/s!

https://barefeats.com/sonnet-m2-4x4-pcie-card.html

Sonnet M.2 4x4 PCIe

Beim neuen Mac Pro kommt man auf doppelten Speed.

Allerdings gibt'S anscheinend auch schlechte Erfahrungen von Mac Pro 5.1 Usern zu finden.
Alternativ gibt es eine ähnliche Karte von Asus für deutlich weniger Geld, die auch funktionieren soll. Also wer experimentieren möchte ...
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von BaBa »

Morgen,

die Sonnet funktioniert tadellos.

Die zickt auch nicht, wenn man identische Blades mit der aktuellen Firmware benutzt.

Die sind teilweisse nach Herstellungsjahr unterschiedlich.

BaBa

PS - die 10G Netz Karte von Asus funktioniert ebenso, die haben einen Chip, der von MacOS tadellos erkannt wird. Insofern man ordentlich Tempo im 5.1 hinbekommt, ist Rendern ein Spass.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Bruudinho »

BaBa hat geschrieben: 30 Mai 2020 - 7:26 Morgen,

die Sonnet funktioniert tadellos.

Die zickt auch nicht, wenn man identische Blades mit der aktuellen Firmware benutzt.

Die sind teilweisse nach Herstellungsjahr unterschiedlich.

BaBa

PS - die 10G Netz Karte von Asus funktioniert ebenso, die haben einen Chip, der von MacOS tadellos erkannt wird. Insofern man ordentlich Tempo im 5.1 hinbekommt, ist Rendern ein Spass.
Habe irgendwo gelesen, dass es je nach Grafikkarte Probleme beim Einbau der Sonnet wg. der Bauhöhe geben könnte.

Die Asus scheint aber nur mit einer NVMe zu funktionieren, da das alte Mac Pro Mainboard Bifurcation (PCIe Lane Partitioning) nicht unterstützt (gibt es noch nicht so lange).
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von BaBa »

Im 5.1 funktioniert das nur, wenn die Grafikkarte eine Höhe von 2 Slots nicht überschreitet,

manche Grakas gehen z.B. auf 2.5 Slots - das passt nicht, da die M.2 sinnigerweise in den Slot 2 gehört.

Ich hatte noch nicht die Möglichkeit die Asus M.2 in die Hand zu bekommen.
Deshalb kann ich dazu nichts sagen.

Angemerkt wird teils, dass M.2 Karten es nicht zulassen ein MacOS auf einer der Blades zu installieren.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Häschen »

Häschen hat geschrieben: 29 Mai 2020 - 11:58 Ok, ich hab nochmal nachgerechnet, weil ich's wissen wollte.
Meine 2TB HDD macht laut Benchmark avr. 166 MB/s Lesegeschwindigkeit. Laut Pi x Daumen Formel müssten 3 im RAID0 166x 2,5 = 415 MB/s schaffen.
Messen tu ich aber nur 354 MB/s. Das liegt definitiv an den SATA2 Festplattenanschlüssen im Mac Pro die nur max. 3 Gb/s = 375 MB/s übertragen können.

Ein SSD RAID0 würde über die SATA2 Anschlüsse demnach keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem HDD RAID0 bringen.

(..)
Ich muss mich hier korrigieren. Das liegt offensichtlich nicht am SATA II Backplane, denn in der Facebook Gruppe MacProUpgrade hat jemand 4x 1TB SSDs im RAID0 getestet
und 'ne Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 560 MBs erreicht.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von Bruudinho »

Häschen hat geschrieben: 05 Jun 2020 - 15:00
Häschen hat geschrieben: 29 Mai 2020 - 11:58 Ok, ich hab nochmal nachgerechnet, weil ich's wissen wollte.
Meine 2TB HDD macht laut Benchmark avr. 166 MB/s Lesegeschwindigkeit. Laut Pi x Daumen Formel müssten 3 im RAID0 166x 2,5 = 415 MB/s schaffen.
Messen tu ich aber nur 354 MB/s. Das liegt definitiv an den SATA2 Festplattenanschlüssen im Mac Pro die nur max. 3 Gb/s = 375 MB/s übertragen können.

Ein SSD RAID0 würde über die SATA2 Anschlüsse demnach keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem HDD RAID0 bringen.

(..)
Ich muss mich hier korrigieren. Das liegt offensichtlich nicht am SATA II Backplane, denn in der Facebook Gruppe MacProUpgrade hat jemand 4x 1TB SSDs im RAID0 getestet
und 'ne Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 560 MBs erreicht.
Ich habe aktuell mit 3 x 2 TB HDD dieselben Lese-/Schreibgeschwindigkeiten. Aber mit einer einzelnen SSD kommt am nicht über die 255 MBs an einem SATAII Anschluss hinaus. Wäre interessant zu wissen, ob ein Raid aus mehreren SSDs dann noch darüber hinauskommen.
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Re: Mac Pro 2013 ... oder doch was anderes ...

Beitrag von eiermann »

ich habe vor einiger Zeit eine Anfrage wg. PCIe-NVMe Adapterkarten für den MPro 5.1 an meinen Händler gestellt und folgende Antwort bekommen:

Zu den PCIe Karten:
Wir hätten solche da, ein Modell mit 2x NVME und ein Modell mit 4x NVME.
die Duale liest und schreibt dann etwa mit 2500 MB/s und die Quadro dann mit 5000 MB/s.
Die Intel 660P karten eignen sich hier hervorragend.
LX | macmini i7 | mbpro i7 | macpro 5.1 getuned und mit spoiler
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