Logic für professionelles Audio Recording/Editing

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Geheimagent
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Geheimagent »

Lucky hat geschrieben: 19 Feb 2021 - 7:57 Wenn man nach 20 Jahren merkt dass man mit seinem Partner nicht mehr auskommt ist es natürlich das Einfachste zu verlangen dass sich der Partner verändert, dann würde es wieder passen 8)

Oder man sucht sich für die Momente wo es nicht passt einen Zweitp.... Nee, lassen wir das :mrgreen:
Man könnte sagen, wie man merkt erst nach 20 Jahren der Partner einem nicht mehr passt?

Es gibt genau einen einzigen Menschen, den man im Leben garantiert ändern kann, und das ist man selber. Das kann auch bedeuten, dass man den Partner wechselt, oder seine eigene Einstellung dazu wechselt.

Was das Monitoring angeht, da gibt es genügend Möglichkeiten. Da wir doch kreativ sind, fällt uns da doch bestimmt was ein.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Mikinho »

Heiner hat geschrieben: 12 Feb 2021 - 14:09
spocintosh hat geschrieben: 11 Feb 2021 - 18:45 und Pro Tools ist endlich da, wo es (bedienungstechnisch) schon immer hingehörte, nämlich in der Abstellkammer der Geschichte
Ist das in der Filmbranche bei uns auch so? Ich hab da keinen Einblick, aber soweit ich es mitbekomme kommt man in der US Filmbranche an PT nicht vorbei.
Ich kann nur sagen, dass ich für meine (paar) Filmsachen nie Pro Tools gebraucht hab, weder in D-Land noch in USA
Hart: Mac Pro 12x 3.33, MBP 2.2 i7, MotU PCI-424, Virus TI, Avid Artist Mix; Akai MPC Ren+Advance49
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Heiner »

Mikinho hat geschrieben: 19 Feb 2021 - 18:09
Heiner hat geschrieben: 12 Feb 2021 - 14:09
spocintosh hat geschrieben: 11 Feb 2021 - 18:45 und Pro Tools ist endlich da, wo es (bedienungstechnisch) schon immer hingehörte, nämlich in der Abstellkammer der Geschichte
Ist das in der Filmbranche bei uns auch so? Ich hab da keinen Einblick, aber soweit ich es mitbekomme kommt man in der US Filmbranche an PT nicht vorbei.
Ich kann nur sagen, dass ich für meine (paar) Filmsachen nie Pro Tools gebraucht hab, weder in D-Land noch in USA
Hast du mit anderen am selben Projekt gearbeitet? Hollywood?

Hab neulich ein Video von einem Audio Postpro Menschen gesehen, der meinte in dem Bereich ist er bisher nur Protools begegnet. Nuendo dagegen viel in der Werbebranche.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Mikinho »

Heiner hat geschrieben: 19 Feb 2021 - 18:38
Mikinho hat geschrieben: 19 Feb 2021 - 18:09
Heiner hat geschrieben: 12 Feb 2021 - 14:09

Ist das in der Filmbranche bei uns auch so? Ich hab da keinen Einblick, aber soweit ich es mitbekomme kommt man in der US Filmbranche an PT nicht vorbei.
Ich kann nur sagen, dass ich für meine (paar) Filmsachen nie Pro Tools gebraucht hab, weder in D-Land noch in USA
Hast du mit anderen am selben Projekt gearbeitet? Hollywood?

Hab neulich ein Video von einem Audio Postpro Menschen gesehen, der meinte in dem Bereich ist er bisher nur Protools begegnet. Nuendo dagegen viel in der Werbebranche.
Ich habe Musik beigesteuert, in Logic Pro X auf Bild produziert und als stems geliefert.

Die wurden dann - bei den deutschen Produktionen - in Pro Tools übernommen und gemischt. Ich brauchte also kein eigenes Pro Tools
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Heiner »

teloy hat geschrieben: 13 Feb 2021 - 18:41 ...den altehrwürdigen platzhirschen gehts im allgemeinen dieser tage an den kragen.....

schon jetzt setzt halb hollywood und netflix komplett auf blackmagic....

deren davinci ressolve video editing software verbindet mittlerweile alle tasks.....für audio gibts gar das exclusive fairlight reloaded backend....
und für alles andere, von schnitt komplex bis komplett, colourgrading, composeting, objecttracking, visiual fx und blend styles etc...u name it...
alles übersichtlich und einfach zu handeln, innerhalb ein und des selben mainframes......
selbst in der kostenfreien!!! version geht fast alles mit nur marginalen abstrichen zur vollversion die auch nur gerade mal bei etwas über 300 glocken liegt....
teurer wirds dann erst bei den vielfältigen exklusiven hardware controler erweiterungen und fairlight consolen in allen grössen und austattungen...und die sind alle wirklich nur sinnvolle arbeitserleichterungen für daily voll profis...nichts was nicht auch trotzdem einfach nur per maus oder trackpad zu machen wäre....
ansonsten gilt....mach was immer und soviel du willst.....only limit is ur cpu...und selbst im ressources management machen die ne sehr gute figur....
auf allen plattformen....apple, windows, linux.....a truu no brainer....
die pushen gerade kräftig und deren marktanteile stehen auf steil nach oben....


avid und adobe haben defenitiv jeden anschluss verloren.....und zwar uneinholbar...
überall steht der nächste grosse generationswechsel an...hardware wie software seitig....und jeder/jede der professionell oder auch nur hobby mässig damit zu tun hat wird sich deutlich zunehmend und dahingehend entscheiden.....ich hab hier leute die seit tag eins auf good old solid avid über alles schwören und auch die, die alles in premiere/after fx oder auch final cut/motion machen und innerhalb der letzten zwei jahre zu davinci gewechselt sind, sich in kürzester zeit zurechtzufinden wussten und niemehr was anderes anfassen wollen....

die öffentlich restlichen und deren zuarbeiter werden auch da wieder nur die letzten sein die diesen sprung dann auch irgendwann machen....

avids langjährige vormachtstellung wackelt schon ne ganze weile...
und damit werden auch die letzt verbliebenen pflichtargumente für protools ein für alle mal hinfällig...
Teloy singt das Hohelied von Davinci Resolve, schön.

Resolve ist mein Hauptarbeitsgerät , insoweit kann ich dem nicht widersprechen.

Aber ich kann dir nicht zustimmen, wenn du das Ende von Media Composer und Premiere heraufbeschwörst.
Habe mich in den letzten Tagen vermehrt mit der aktuellen Marktlage befasst. Und da hat der Alexander mit seiner Vermutung Recht:
bei da vinci hab ich den eindruck, dass das in erster linie leute sind, die schöne bilder machen wollen, wo der schnitt weniger wichtig ist.
Resolve ist immer noch das Standardtool für Hollywood Coloristen (neben Filmight Baselight und noch einem). Aber es ist nicht erkennbar, dass jemand für große Produktionen abseits der Indie-Filmszene auch dessen Editing Tools nutzt.

Premiere ist immer noch Platzhirsch bei kleineren Produktionsfirmen, Werbung und Imagefilm.

Bei Film und TV ist es Avid, offenbar von regionalen Unterschieden abgesehen. Und es gibt gute Gründe dafür. Die gehen soweit, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine Lizenz zu holen, obwohl ich es für die Zusammenarbeit gar nicht brauche.

Ein zufälliges Beispiel aus den letzten Tagen: Erfolglos nach einer Strip Silence Funktion in Resolve gesucht. Geht nicht. 3rd party Entwickler bieten Tools für einen Roundtrip an. Als Logic Nutzer braucht man die zwar nicht, über Audio-Export nach Logic und AAF-Import in Resolve geht es auch. Aber in Media Composer geht das direkt.

Allerdings ist Media Composer so dermassen auf Profi-Workflows optimiert, dass man es als Umsteiger - im Gegensatz zu Final Cut, Premiere und Resolve - ohne eine richtige Einarbeitung nicht wirklich nutzen kann. Und diese Umgewöhnungszeit rentiert sich für mich nicht, wenn die Vorteile gegenüber Resolve nur minimal sind.

Kommt hinzu dass Media Composer für Umgebungen optimiert ist, in denen die Arbeitsschritte zwischen Editing, Color, Ton, Grafik und FX auf verschiedene Menschen aufgeteilt sind. Für Einzelkämpfer bieten Resolve und Premiere mehr fürs Geld.

Im Gegensatz zu Protools hat Avid dem Media Composer aber ein UI Redesign spendiert. Simpel und elegant. Finde ich ansprechender als Resolve.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Axel »

Heiner hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 20:23 Premiere ist immer noch Platzhirsch bei kleineren Produktionsfirmen, Werbung und Imagefilm.
Öhmm- ARD? Einige tausend Lizenzen, schätze ich.
Heiner hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 20:23 Bei Film und TV ist es Avid, offenbar von regionalen Unterschieden abgesehen. Und es gibt gute Gründe dafür. Die gehen soweit, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine Lizenz zu holen, obwohl ich es für die Zusammenarbeit gar nicht brauche.
Avid bewegt sich, den MC gibts für'n 30er im Monat Miete. Das geht auch für ganz kleine Produktionen.
Heiner hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 20:23 Im Gegensatz zu Protools hat Avid dem Media Composer aber ein UI Redesign spendiert. Simpel und elegant.
Wie? Du meinst seit Version 1? Seit zwei oder drei Jahren gibt es den "Dark Mode", das ist das GUI, das es seit Version 5 oder so gibt nur in dunkel...
Nach wie vor ist ein guter AVID-Cutter ein Mensch, der es schafft, trotz der Tonnen von Bugs, katastrophalen GUI, furchtbarer File- und Preference-Organisation irgendwie einen Schnitt hinzukriegen. Dafür braucht es eine masochistische Ader- wer die hat kann damit Geld verdienen.
;-)
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Heiner »

Axel hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 22:09 Öhmm- ARD? Einige tausend Lizenzen, schätze ich.
Bestimmt. Wer CC hat, hat auch PP. Ich habe nur gelesen, dass es bei den ÖR für neue Mitarbeiter ohne Avid Erfahrung nicht geht.

Axel hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 22:09 Avid bewegt sich, den MC gibts für'n 30er im Monat Miete. Das geht auch für ganz kleine Produktionen.
Mit einem Jahresabo zahlt man sogar nur 19 Euro. Das ist glaube ich noch weniger, als eine PP im Einzelabo kostet.

Axel hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 22:09 Wie? Du meinst seit Version 1? Seit zwei oder drei Jahren gibt es den "Dark Mode", das ist das GUI, das es seit Version 5 oder so gibt nur in dunkel...
Achso. Ich hab den Unterschied zwischen dem alten grauen und dem neuen Layout gesehen. Ich finde es sieht farblich unaufdringlich und elegant aus. Und Panels lassen sich an verschiedenen Stellen andocken, ähnlich wie bei CC. Ob es genauso flexibel ist hab ich nicht getestet.

Axel hat geschrieben: 22 Feb 2021 - 22:09 Nach wie vor ist ein guter AVID-Cutter ein Mensch, der es schafft, trotz der Tonnen von Bugs, katastrophalen GUI, furchtbarer File- und Preference-Organisation irgendwie einen Schnitt hinzukriegen. Dafür braucht es eine masochistische Ader- wer die hat kann damit Geld verdienen.
;-)
Das war auch immer mein Eindruck. "Wird nur benutzt, weil man muss." Das Internet erzählt in seiner unendlichen Weite allerdings eine andere Geschichte. Es gibt hauptberufliche Editoren und Cutter, die zufrieden mit dem Media Composer sind, ihn aus Gründen auch den Alternativen vorziehen.

Ausserdem ist mir öfter begegnet, dass die Stabilität gelobt wird. Im Vergleich mit Premiere liegt die Latte da vielleicht nicht hoch. Aber so wie du es beschreibst hört sich das durchaus nicht an.
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Stephan S
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Stephan S »

Allerdings ist Media Composer so dermassen auf Profi-Workflows optimiert, dass man es als Umsteiger - im Gegensatz zu Final Cut, Premiere und Resolve - ohne eine richtige Einarbeitung nicht wirklich nutzen kann.
Das ist nur das eigenwillige Media Management, namentlich die von Anfang an auf Teamwork optimierten Bins (vermutlich heißen die noch so, oder?). Wenn du das durchschaut hast ist es fast wie ein normaler Editor. Ich weiß aus meiner Filmschulzeit noch wie die Leute (vom MC kommend) über Final Cut 1 geschimpft haben, weil alles fünfmal länger dauerte...
Man darf halt nicht vergessen dass das alles vom Offline Schnitt kommt.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von teloy »

....ja....auch hier gilt wieder....hast du dich einmal für echtes profiwerkzeug entschieden und entsprechend investiert, gibt es erstmal keinen zwingenden grund etwas daran zu ändern...
und industriestandards sind nunmal industriestandards....jetzt...hier...heute...und was ist morgen?

bis in die 70er hinein war mono ton im kino noch standard....stereo war was besonderes...und mehrkanalton, heute schnöde selbstverständlichkeit....
war science fiction....

und wie ressolve bietet kein strip silence...!?
bis ich diesen herbst wirklich anfange ressolve so rischtisch zu nutzen, ist das bestimmt auch nur noch ne story von gestern....
mag aber auch daran liegen das reborn fairlight sich noch zu fein ist für geangelten o ton und co....
oder das halbwegs gute noise gates schon verdammt lange standard sind...?
...SHARE MUSIC FROM HAND TO HAND AND EAR TO EAR...
....coincidence is code.....RAW RUMBLE CODE.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Heiner »

Stephan S hat geschrieben: 23 Feb 2021 - 0:41
Allerdings ist Media Composer so dermassen auf Profi-Workflows optimiert, dass man es als Umsteiger - im Gegensatz zu Final Cut, Premiere und Resolve - ohne eine richtige Einarbeitung nicht wirklich nutzen kann.
Das ist nur das eigenwillige Media Management, namentlich die von Anfang an auf Teamwork optimierten Bins (vermutlich heißen die noch so, oder?). Wenn du das durchschaut hast ist es fast wie ein normaler Editor. Ich weiß aus meiner Filmschulzeit noch wie die Leute (vom MC kommend) über Final Cut 1 geschimpft haben, weil alles fünfmal länger dauerte...
Man darf halt nicht vergessen dass das alles vom Offline Schnitt kommt.
Die Mediaverwaltung ist berüchtigt, aber legt keine Steine in den Weg. Es sind zig Kleinigkeiten, die hier anders sind als bei der Konkurrenz und ohne systematische Einarbeitung zu mühsam sind.

Ein Schnitt z.B. heisst nicht "Split", ist nicht im Edit oder Clip Menu zu finden und hört auch nicht auf S, CMD+B oder CMD+T. Er heisst "Add Edit". Achso.

Aber das ist keine Kritik. As Power User wünscht man sich gerade eine App, die nicht Einsteigern und Profis gleichsam genügen muss,
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Heiner »

teloy hat geschrieben: 23 Feb 2021 - 1:47 und wie ressolve bietet kein strip silence...!?
bis ich diesen herbst wirklich anfange ressolve so rischtisch zu nutzen, ist das bestimmt auch nur noch ne story von gestern....
Na da bin ich mir nicht so sicher. BMD legt zwar jedes Jahr ordentlich nach. Trotzdem bleiben Standards auch länger auf der Wunschliste.

Es ist fraglos ein tolles Paket. Aber wo Licht ist ist auch Schatten. Zum Beispiel bei der CPU Last, die im Idle Zustand auf einem schnellen MacBook Pro über 20 % liegt. Damit ist Arbeiten im Batteriebetrieb eine kurzlebige Angelegenheit.

Übrigens wenn man Audio Plugins in einen Kanal legt steigt die Last auch im Leerlauf massiv an. Offensichtlich werden die laufend neu berechnet, selbst wenn gar nichts abgespielt wird.

teloy hat geschrieben: 23 Feb 2021 - 1:47 oder das halbwegs gute noise gates schon verdammt lange standard sind...?
Du weisst doch was sie sagen: Gib Gates keine Chance! Jedenfalls half es in dem Fall nicht (frei gesprochenes Voiceover zum Bild arrangieren). Es ging um die Schnitte. Mit Logic's Strip Silence konnte ich letzte Woche von 23 Minuten Editierzeit pro Minute fertiges Material auf 12:1 runter.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Stephan S »

Heiner hat geschrieben: 23 Feb 2021 - 2:15 Ein Schnitt z.B. heisst nicht "Split", ist nicht im Edit oder Clip Menu zu finden und hört auch nicht auf S, CMD+B oder CMD+T. Er heisst "Add Edit". Achso.
Ein Lob auf mein alte Herren Stream Deck. Ich drücke auf das Scherensymbol und bekomme einen Schnitt, egal welches Programm grad läuft...
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von root_himself »

root_himself hat geschrieben: 16 Feb 2021 - 10:30
Geheimagent hat geschrieben: 15 Feb 2021 - 23:05 Natürlich können Mietgeschichten Sinn machen. Angenommen ich habe eine Produktion und brauche bestimmte Sachen für ein Monat zahle da 20€ nutze das für die Zeit und gut ist. Als dauerhafter User ist daas nichts.
OT: Warum nicht? Du möchtest auch Geld dafür sehen wenn deine Werke irgendwo "benutzt" werden....viele Jahrzehnte lang. Egal ob 250,- für'n Upgrade oder 20,- im Monat. Es ist nichts anderes als eine Gebühr für die Nutzung des kreativen Outputs Dritter.
Bzgl. dem SaaS Diskussionsstrang: es gibt ein Gerücht basierend auf einer Klassifikation eines Markenantrags hinsichtlich Final Cut als SaaS....möglicherweise ist das für Logic und FCP also nicht mehr ganz unvorstellbar?...Gerüchte halt...:
https://www.heise.de/news/Final-Cut-Pro ... 64723.html
$> man women
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Geheimagent »

root_himself hat geschrieben: 24 Feb 2021 - 19:07 Bzgl. dem SaaS Diskussionsstrang: es gibt ein Gerücht basierend auf einer Klassifikation eines Markenantrags hinsichtlich Final Cut als SaaS....möglicherweise ist das für Logic und FCP also nicht mehr ganz unvorstellbar?...Gerüchte halt...:
https://www.heise.de/news/Final-Cut-Pro ... 64723.html
Eben Gerücht

Es gab doch auch mal Gerüchte, dass Apple Logic einstampft, das war kurz vor Logic X. War auch von ganz großen Leuten aus der Branche untermauert.
Wenn Apple das macht, dann wird Steinberg mal wieder die User abgrasen. Steinberg ist nicht günstig, allerdings auch nicht überteuert. So Updatepreise von 50-100€ finde ich vertretbar, wenn man updaten mag. Bietet der Herrsteller genug Gründe für ein Update, dann werden die User das auch kaufen. Bei Avid finde ich es schon recht grenzwertig. Es war die Zeit über, wo ich den Updateplan gemacht habe für mich ok, nun war ich aber an dem Punkt, dass ich sage Nö.
Diese Möglichkeit sollte man haben.
Vielleicht gibt es ja auch irgendwann ein Spotify für DAWs und Plugins. Du zahlst 20€ im Monat, und kannst alle DAWs und Plugins nutzen, und die Firmen werden wie Musiker abgespeist.
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Re: Logic für professionelles Audio Recording/Editing

Beitrag von Pentatonik »

von Lucky » 19 Feb 2021 - 7:57
Grundsätzlich freue ich mich aber dass ich komplette Bands nur noch sehr selten gleichzeitig aufnehme
Ich habe es immer geliebt....
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