Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

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Geheimagent
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Geheimagent »

Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 14:56 @Geheimagent
Mit welchen Latenzen hast du denn schon ausprobiert?
Das ist gar nicht mal so einfach zu beantworten, da das Plugin ja auch eine Latenz hat. Mit Buffersize von 32-128 samples habe ich probiert. Je nach Samplerate ist auch die Latenz, was Du ja weißt. Ich würde mal sagen Du wirst wohl so zw. 3-10ms liegen, und das ist spürbar.
Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 14:56 Klar ist direkt immer besser, aber kriegst du den Sonos Sound so hin, dass du Bock hast mit dem einzuspielen?
Und wie ist das mit dem Reampen, kann man das Signal in Logic über den Sonos trocken aufnehmen?
Der Sonos ist was das angeht ein bisschen komplizierter, als das Avid Eleven Rack, liegt auch daran, dass ich viel mehr Erfahrung mit dem Eleven Rack habe, dies wurde aber leider eingestellt. ;-( Das kannst Du für 200-300€ bei ebay noch bekommen, und Treibermässig soll es noch bis 2024 unterstützt werden. Was die Treibersoftware angeht.
Ich kann mit beiden sehr gut arbeiten. Muss dazu sagen, dass ich nicht ganz so verzerrt spiele, wie es nachher sein soll, mir dass aber gut vorstellen kann, so aber viel kontrollierter spiele.
Das Eleven Rack ist vielseitiger, Du hast mehr Optionen, als beim Sonos, das Sonos ist echter, hat mehr Ausgangsmöglichkeiten.
Bei beiden kannst Du das DI Signal aufnehmen. Preis bei Thomann für das Sonos ist echt super.

https://www.soundonsound.com/reviews/audient-sono
https://www.thomann.de/de/audient_sono.htm
https://www.soundonsound.com/news/avid-eleven-rack
https://www.soundonsound.com/reviews/digidesign-eleven
Das Eleven Rack hat Hall und Effekte drin.
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spocintosh
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von spocintosh »

Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 12:03 Was ich nicht dazu geschrieben habe, ist, dass ich für den Kollegen 'ne optimale, sprich latenzarme Aufnahmesituation schaffen will.
Logic hat ja den Low Latency Modus, aber ich weiß nicht genau wie sich der bei Aufnahmen mit Plugin Amps verhält.
teloy hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 14:09 ....steinigt mich, wenn ihr wollt, aaaber...
...da ich sowas ja ab und zu mache, hab ich dazu auch schon lange gewisse Dinge festgestellt.
Wie immer sind die ketzerisch, weil ich ja vor Dogmen keinen Respekt habe.
Also, ich hab mein Leben lang Gitarren & Bässe nicht nur gehört, sondern auch aufgenommen. Überall, in jeder Situation, live oder im Studio, unter der Bettdecke oder im Wohnzimmer, digital oder analog, auf jede Sorte Tonband von Cassette bis 2", jede Art von Gitarren, jede Art von Amps, standalone oder im Rechner, mit echten oder virtuellen Röhren...you name it.
Und ich bin kein Gitarrist, lass mich aber davon zuweilen auch nicht abhalten, ebenfalls schon mein Leben lang und zu allem Überfluß nehme ich sogar DAS manchmal auf.
Was ich also auch als Nicht- (oder besser: Anti-)Gitarrist weiß, ist ganz sicher eins: Was Gitarren (& Bässe) alles können.

Und an der Stelle ist der wichtigste Tipp auch schon fast ausgesprochen:
Man muss einfach nur wissen, was man will, und dann bekommt man das auch hin - egal womit.

Und als ich noch voll im Wahn und im Geschäft war, musste es natürlich immer das Beste sein.
Ich hatte z.B. sowas wie einen originalen Tube Screamer, weil der ja so irre legendär ist...wie jeder Gitarrist weiß.
Problem: Ich konnte als Nicht-Gitarrist so gut wie nichts damit anfangen.
Und dann begegnete mir ein Studiopraktikant, es muss so Ende der 90er gewesen sein, welcher wie es so oft vorkam, neiderfüllt auf die kleine grüne Schachtel starrte, aber am nächsten Tag selber mit einer kleinen Schachtel ankam, die mir völlig unbekannt war. Er sollte mir ein paar Sachen einspielen für ich-weiß-nicht-mehr-was und wollte damit erst mal in der Regie probieren, was ich so von ihm wollte, so dass wir noch nicht aufbauen, mikrofonieren und keinen großen Krach machen mussten. Kabel in die Schachtel, noch ein Kabel ins Pult und los.
Langer Rede kurzer Sinn: Das Aufbauen haben wir uns gespart und sind bei genau dem Setup geblieben.
Und als wir fertig waren hab ich ihm gesagt, dass er den Tube Screamer haben kann, wenn er mir seine kleine Schachtel dafür gibt.
Hat er natürlich gemacht, denn der TS war damals schon deutlich wertvoller...also noch nicht so, dass er mit Gold aufgewogen wird wie heute, aber doch schon nennenswert.

Und nun wiederhol ich nochmal, was ich oben gesagt habe...
Als Produzent muss man vor der Aufnahme wissen, was man will. Und zum Einen beinhaltet das, dass man weiß, wie man zum Ziel kommt.
Also bei Gitarren z.B. weiß, dass man für eine bestimmte Vision eben 'ne Tele und einen Fender Twin Reverb braucht, vor dem ein 421 hängt.
Zum Anderen aber vor allem auch, dass du weißt, wie du's hinbekommst, wenn der Gitarrist leider gerade 'ne Pauler und einen VOX hat, der mit nem SM-58 abgenommen werden muss.
Und wenn du das erst mal weißt, dann ist die Schachtel genauso gut wie ein Kemper wie ein Twin Reverb wie ein Vox wie ein Line 6 - nur ohne 2 Stunden schrauben, sondern mit in 2 Minuten gefunden haben.

Heute mach ich damit alle Bässe und alle Gitarren, die ich hier bei mir aufnehme. Und ich bekomm damit alles hin, was ich will. Alle Sounds in meinem Jingle von vorletzter Woche kommen da raus.
Und der Gitarristenkumpel war einer der besten Studiogitarristen Deutschlands, welcher damit auch kein Problem hatte. 7 Spuren hat er gespielt, drei Spuren und den Bass hab ich selber verbrochen.
Natürlich passiert da in der Mischung noch was in Richtung Aufräumen und Anpassen, aber das würde bei Aufnahmen mit "klassischen" Setup ja genauso passieren.
Fazit: Also ja, wenn Studio, dann gern Marshall und zwei 4x12er - aber wenn nicht, dann isses auch kein Problem.

Und ich weiß, das wird mir jetz wieder keiner glauben...aber genauso isses:

Bild

Was wollt ich damit sagen ?
Alles probieren und Dogmen loslassen.
Ja, Kemper is ne Ansage und wenn man in HH in nem Musical-Orchestergraben sitzt und alle 30 Sekunden einen anderen, exakt vorgegebenen Sound reproduzieren muss, um der automatisierten Mischung keine Bomben zu werfen, sicher eine gute Wahl.
Aber die Frage ist immer, will man Musik machen oder manisch sein und nicht können, solange man nicht noch dieses...und jenes...und das Beste...denn sonst kann man ja nicht...?

Als Produzent ist dein Job, es hinzubekommen - so oder so. Das WIE interessiert niemanden. Genauso wie es niemanden interessiert, wie lange du an dem 480L rumgeschraubt hast oder ob die Vox Humana-Melodie aus 'nem liebevoll restaurierten Polymoog, aus dem MiniNova oder dem IK SampleTank kommt.

Puh.
Danke für die Aufmerksamkeit.
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Casanovasolutions
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Casanovasolutions »

Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 9:45 Hi Häschenfreunde,

ich berate gerade einen Gitarristen im Bekanntenkreis, der jetzt mit Logic ins digitale Computer Recording eingestiegen ist,
hab aber wenig Erfahrung mit Software Amps beim Gitarre spielen, da ich 'n Keyboarder bin.
Hallo Häschen,

Software-mässig schwöre ich seit 2011 auf Scuffham S-Gear. Wenig Auswahl, dafür sehr hochwertig und richtig inspirierend. Hat nicht den Anspruch super authentisch einen bestimmten Amp nachzubilden, mehr eigene Amps, die sich an einigen legendären Vorbildern orientieren um damit gleich den ganzen Kuchen abzudecken...... ;)

https://www.scuffhamamps.com/product/s-gear

Mike Scuffham ist kein Unbekannter, als damals 22 jahre alter Ingenieur, erschuf er Anfang 90er bei Marshall den JMP1 - einen MIDI fähigen Hybrid (Röhre/Halbleiter)-Preamp der die gesamte Marshall Soundhistory abdecken sollte. Letzteres gelang in meinen Ohren nicht ganz, aber das Resultat war dennoch ein Klassiker, der es in viele Gitarrenracks schaffte....ZZ Top spielen bis heute damit.....
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Reglerschieber »

Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 15:33
Ha, den Fehler mach ich auch immer Vermilion wird nur mit einem L geschrieben. :lol:
UAD wird wohl nichts, aber der TSE X50 kommt auf die Liste.
Erzähl mal wie und mit welcher Latenz du einspielst einspielst.
Hast du Kuassa Amps in Logic laufen?
In Cubase, ich hänge nur aus Nostalgie Gründen hier rum. Nach Logic 5.5.1 bin ich auf Cubase umgestiegen.
Ich spiele immer mit 128 Samples Latenz. Dank des Cubase Asio Guard kann ich das System eigentlich immer auf 128 lassen, egal wie groß es wird. Ist ein RME Fireface UFX.
Warum immer nur zuschauen, wenn andere feiern.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von spocintosh »

Aso, ja das mit der Latenzfreiheit hatte ich zwar eingangs zitiert, bin aber nich drauf eingegangen...

Da das processing vor dem Rechner passiert...einstöpseln, entsprechenden Total Mix-Regler (oder entsprechend bei jeder anderen Plattform) hochziehen - Problem gelöst.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von bitzone »

spocintosh hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 18:44 Ja, Kemper is ne Ansage und wenn man in HH in nem Musical-Orchestergraben sitzt und alle 30 Sekunden ...
In meiner Situation ist Orchestergraben betrüblicherweise unavailable.
Aber froh bin ich Online-Gitarristen zu haben, die guten Input liefern, wenn sie es denn tun.
Bei Zweien wähne ich mich sicher, ich könne sie überreden Direktsignal plus persönlichem Mix statt der allfälligen Wundertüte zu liefern.
Also reineweg als Post-Production Dingens zur Zeit unschlagbar, no?
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Häschen »

Dank euch. Also wenn ich Vocals aufnehme komm ich mit 64 Sample Latenz zurecht. Da ist optional Autotune, Hall und Delay drauf.
Je rhythmischer es wird um so mehr macht sich die Latenz bemerkbar. stört wohl einige mehr und ander weniger.
Wie das bei Kollege ist, müssen wir mal testen.
spocintosh hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 18:44
Und an der Stelle ist der wichtigste Tipp auch schon fast ausgesprochen:
Man muss einfach nur wissen, was man will, und dann bekommt man das auch hin - egal womit.
Jaa .. das ist vielleicht so 'n bisschen das Problem.

Im Grunde bin ich tontechnisch so fit, dass ich alles irgendwie zum klingen kriege.
'N Logic Amp wird zwar nicht wie 'n Marshall klingen, auch nicht wenn ich dran drehe, aber seinen Zweck wird er erfüllen.
Die Korg Box wäre mehr so was für mich. Obwohl so 'ne Box mit Menüsteppen, ohne direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter auch nicht meine erste Wahl wäre.
Ist vielleicht 'n Ticken zu unsexy, oberflächlich gesehen.

Was kostet die Box? Muss es das alte Ding sein? Kriegt man die überhaupt noch? Beim schnell Googeln bietet Korg auch neuere ToneWorks an.
Auf jeden Fall, danke erstmal für den Tip.

Kollege ist tontechnisch nicht so fit. Gitarrensound kann er schon mit Logic Amps aussagekräftig genug schrauben und ich hör wo er hinwill,
nur kann ich ihm nicht sagen, welchen Amp er dafür am besten nimmt, damit er tontechnisch nicht so biegen muss, weil das kann er ja nicht so gut.
Es klingt alles 'n bisschen zu gequält, weil überall 'n Schnippchen zu viel drauf ist. Die Abhörsituation ist auch nicht gerade die Beste, aber gut genug.

Ich würde gerne wollen, dass er sich den Sound, der ihn beim Einspielen motiviert, auf die Ohren dreht, in Logic soll aber neutral aufgenommen werden,
weil das was er sich auf die Ohren dreht, vielleicht mangels Erfahrung ungünstig sein könnte. Und dann nochmal aufnehmen und bla, nervt.
Das muss sich alles erstmal 'n wenig finden, dann kann auch gerne Footprint bei der Aufnahme. Sag ich jetzt mal.

Wenn parallel, also trocken für Logic und nass auf den Ohren, problemlos geht, dann ist so 'ne Box vielleicht 'ne Option.
Nur mit Plugins ist man erstmal flexibler, weil das nass auf den Ohren gleich auf die trockene Logic Spur gelegt und gegebenenfalls korrigiert
oder ausgetauscht werden kann.
Zuletzt geändert von Häschen am 16 Nov 2020 - 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Häschen »

bitzone hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 21:43 (..)
Also reineweg als Post-Production Dingens zur Zeit unschlagbar, no?
Kommt drauf an. Spielt der Gitarrist 'n Auftrag, dann würde ich gerne auch das trockene Signal haben wollen.
Macht der Gitarrist sein Ding und hat genügend Erfahrung, dann kann auch gerne nur nass. Oder?
Bei Stimmen geht das auf keinen Fall, weil Sänger FX überwiegend nicht richtig einstellen können und bei der eigenen Stimme sowieso nicht.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Casanovasolutions »

Häschen hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 22:14Muss es das alte Ding sein?
Nein, muss es nicht. Es gibt auch neuere Spielsachen, die auch einiges besser klingen....zum Beispiel mein "Böxchen" für unterwegs......

Atomic Amplifire-Box https://www.youtube.com/watch?v=NI3ir2tIHd8

Klingt auch um einiges mehr nach Amp als ein mittlerweile 21 jahre alte Pocket FX-Processor (troll)
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spocintosh
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von spocintosh »

Casanovasolutions hat geschrieben: 16 Nov 2020 - 23:03 Klingt auch um einiges mehr nach Amp als ein mittlerweile 21 jahre alte Pocket FX-Processor (troll)
Klar.
Im Laden und unterm Kopfhörer.

Im Mix nur eben nicht.
Keiner wird es heraushören.
Niemand. Nicht ich, nicht du, nicht irgendwer.

Das genau ist das Dogma, gegen das ich geschrieben habe.
Ein nagelneuer (Line 6 etc.) kann 100x soviel - braucht deshalb 100x mehr Einarbeitung, es dauert 100x so lange, bis du hast, was du suchst - um am Ende ein 100x größeres Risiko zu haben, dich auf dem Weg hoffnungslos zu verlaufen und ohne jede Chance, ohne Bedienungsanleitung und YT-Tutorials irgendwas nach deinem Geschmack einzustellen.
Was in real life zu 99.5% bedeutet, man fängt an, sich durch die 64 Bänke a 96 Sounds durchzuklicken und hört spätestens nach der fünften mit Kopfschmerzen und längst verloren gegangener Idee auf - und das war's.
Und wenn du dich nicht verläufst, sondern nach 40 Minuten Soundsuche wirklich das auf's Band bekommst, was du wolltest, hört kein Mensch auf dieser Welt einen Unterschied.

Es gibt nur eins, was man mit der 21 Jahre alten, allerersten Inkarnation dieses langweiligen, unprätentiösen, billigen, unprofessionellen, völlig überholten Spielzeugs nicht kann:
Angeben.

Und niemand muss das so machen. Ich wollt's nur mal erzählt haben. Kann man ja bei Interesse selber ausprobieren, viel teurer als 'n Zwanni dürfte das Teil heute nicht mehr sein.
Und wenn's nix taugt...kann man für das Geld immer noch Freude am eingebauten Stimmgerät haben oder es im Urlaub mitnehmen, um zum eingebauten Metronom Fingerübungen zu machen.
Oder einfach weiterverschenken.
Deswegen ja auch mein Disclaimer: Ich bin kein Gitarrist. Das bedeutet, ich bin Gitarren (und Gitarristendogmen) gegenüber völlig respektlos.
Ich weiß, was ich von denen will, d.h. welches Geräusch ich im Mix hören will - und wie ich das bekomme. Preisschilder und Markennamen interessieren mich nicht.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Häschen »

Live, im Mix ..

Wie schon 'n paar mal erwähnt, Mucke hat viel mit Psychologie zu tun. Das mit dem Verlaufen, was spoc anspricht, ist dabei auch 'n wichtiger Faktor,
genauso wie Spaß. Wenn Einspielen auf der Korg Box Spaß macht, im Mix funktioniert und 'n Zwanni kostet, dann ist das ziemlich effektiv und 'n Geheimtipp.
Punkt.

Aber Pacos Box hat ja nun nicht so viele Knöpfe, dass man sich verlieren könnte. Direkt am Sound drehen macht auch Spaß, genauso wie angeben,
dass man Boutique Analog unterwegs ist. Ist halt so.

Wenn du deine Box schon anpreist, liebes Marsuplami, dann darfst du auch gleich verraten, wieviel die kostet.
Dann haben wird das auch als Option eingetütet.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Geheimagent »

Zwei Beiträge unterschiedliche Cabinets sind drastischer im Soundunterschied, als Amps:
https://www.youtube.com/watch?v=dWVdDUj ... 39e05d2aef
https://www.youtube.com/watch?v=bjqs7tXnMm0
Ist zwar ein bisschen reisserisch gemacht, dennoch kommt der Unterschied rüber.

@Hässchen:
Korg Toneworks Pandora
https://www.youtube.com/watch?v=Wkrn7aCRnU0
bei ebay für 75 bis 150€

Malmsteen hatte mal Werbung dafür wie auch für Zoom gemacht,
1995 - zoom
https://open.spotify.com/album/4WJbSEZkMLIscjOAMaSyh4
1994 - Marshall
https://open.spotify.com/album/0ZmYLMFif0wkdq1sRPqQjz
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von spocintosh »

Ach kommt, er hier is doch n bisschen lustig...

https://www.youtube.com/watch?v=THsu21-Mte0

Mal sehen, vielleicht hol ich mir meinen Spezi nochmal ran, der hat neulich beim Durchsteppen mit jedem einzelnen Sound gleich irgendwas eindeutig Erkennbares gemacht.
Möglicherweise hat er ja Lust, das nochmal zu machen.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Geheimagent »

spocintosh hat geschrieben: 17 Nov 2020 - 6:38 Ach kommt, er hier is doch n bisschen lustig...

https://www.youtube.com/watch?v=THsu21-Mte0

Mal sehen, vielleicht hol ich mir meinen Spezi nochmal ran, der hat neulich beim Durchsteppen mit jedem einzelnen Sound gleich irgendwas eindeutig Erkennbares gemacht.
Möglicherweise hat er ja Lust, das nochmal zu machen.
Blöd, dass Du Deinen Tube Screamer weggegeben hast, den hat er ja am Schluss auch noch eingebaut, und ein IR. Man kann damit einen bestimmten Sound rausholen, den kann man etwas verbiegen, und damit kann man glücklich werden.

Da finde ich den Scuffham flexibler - übrigens alle die noch eine alte Version haben, sollten die vor Dezember updaten, danach geht es nicht mehr, da müsste man die Vollversion kaufen. - Ich war ja verwundert, wie viele hier den SGear schätzen.
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Re: Gitarreros - Welchen Soft Amp nutzt ihr?

Beitrag von Häschen »

spocintosh hat geschrieben: 17 Nov 2020 - 6:38 Ach kommt, er hier is doch n bisschen lustig...

https://www.youtube.com/watch?v=THsu21-Mte0
Ja, das Video zeigt gut, was du meinst. Das Ding geht auf jeden Fall.
Aber der Typ im Video meint zum Schluss, dass er 'n Behringer V-Amp vorziehen würde.

Geheimagent hat geschrieben: 17 Nov 2020 - 2:25 Zwei Beiträge unterschiedliche Cabinets sind drastischer im Soundunterschied, als Amps:
https://www.youtube.com/watch?v=dWVdDUj ... 39e05d2aef
https://www.youtube.com/watch?v=bjqs7tXnMm0
Ist zwar ein bisschen reisserisch gemacht, dennoch kommt der Unterschied rüber.
Man hat ja unendlich Combi Möglichkeiten
Wie geht man denn als Gitarrist vor, um seinen eigenen Tone zu finden? Ist wahrscheinlich wieder so 'ne Philosophie für sich.
Geheimagent hat geschrieben: 17 Nov 2020 - 9:36
Da finde ich den Scuffham flexibler - übrigens alle die noch eine alte Version haben, sollten die vor Dezember updaten, danach geht es nicht mehr, da müsste man die Vollversion kaufen. - Ich war ja verwundert, wie viele hier den SGear schätzen.
Ja, ist mir auch aufgefallen, das Scuffham öfter genannt wurde. Hast das mal mit Neural DSP oder Positive Grid Bias verglichen?
Oder hast du dich gleich für Scuffham entschieden?
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